Männerquote

Nachricht der ARD (02.02.2011): »Kanzlerin Angela Merkel lehnt eine gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote in der deutschen Wirtschaft vorerst ab. Merkel verfolge fürs erste nicht das Ziel einer gesetzlich gesetzten Quote, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. „Der Wirtschaft sollte nach ihrer Meinung noch einmal die Chance geben werden, freiwillig zu Fortschritten zu kommen.“ Dies dürfe jedoch nicht auf den „Sankt-Nimmerleins-Tag“ geschoben werden. Aus diesem Grund finde im März ein Treffen mit den Personalchefs und Arbeitsdirektoren der Dax-30-Unternehmen statt.«
Was der Kanzler für gewöhnlich so von sich gibt, finde ich – ich gestehe es freimütig – über weite Strecken, gelinde gesagt, höchst absonderlich. Eine angenehme Ausnahme ist des Kanzlers Auslassung zur Geschlechterquote (Geschlechter-, nicht Frauenquote!) in der deutschen Wirtschaft. Zwar ist das generöse Einräumen einer »Chance« ein bitterer Wermutstropfen, aber vielleicht wollte der Kanzler nur nicht sagen müssen, daß eine oktroyierte Quote allemal qualitätssenkend ist, da nicht die Leistung maßgeblich ist, sondern die genetische Grundausstattung – wenn das mal verfassungskonform ist.

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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