schwere Kost

Heute mittag stand mir der Sinn nach etwas Leichtem: leichte Kost, ein Gemüsesüppchen vielleicht. Der Suppenkellenbändiger (ist das ein Kellner?) steuerte mit seiner Phon-Wumme Kultur am Futternapf bei: Wagner, Tannhäuser und Lohengrin. So ward die leichte eine schwere Kost, nicht gerade leicht verdaulich.

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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8 Antworten zu schwere Kost

  1. yuppidu schreibt:

    Kein Mc Donalds in der Nähe? Ich weiß, die Kost ist letztlich auch schwer, aber die Musik … ! Aber jetzt mal ganz im Ernst, wo bekommt man eine Gemüsesuppe mit im Napf, während Wagner im Hintergrund klimpert?
    http://www.*** [Anmerkung des Blog-Eigners: Wegen der diffizilen Urheberrechtslage lasse ich eine Verlinkung zu Videoportalen nicht zu; ich bitte um Verständnis]
    Kann es sein, dass der Kellner von der Suppe ablenken wollte? 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Nönö, die Suppe war ganz in Ordnung; da war Ablenkung nicht erforderlich.
      … und ich hatte extra keine Buchstabensuppe bestellt, weil es so mühsam ist, sie in der richtigen Reihenfolge zu löffeln, wegen der Umlaute 😉

  2. yuppidu schreibt:

    Auf nach London und schon kannst du die Buchstabensuppe im Rekordtempo löffeln! 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Hey, guter Tip! Immerhin war der Name des Etablissements schon anglisiert: Soup-Kultur. Frag mich bloß nicht, warum es nicht zu ‚Soup Culture‘ gereicht hat oder warum das Wortspiel mit ‚Supp-Kultur‘ nicht funktionieren wollte 😉

  3. yuppidu schreibt:

    „Teilanglisiert“, um die heimische Kundschaft nicht ganz zu verscheuchen – kluges Marketing ist alles! 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Nee! In diese „Falle“ sind schon die Werbefritzen bei „Soup-Kultur“ getappt. So sorry 🙂
      Die Mund-zu-Mund-Propaganda innerhalb der heimischen Kundschaft überträgt auf dem akustischen Kanal exakt das Wort „Subkultur“, was nicht wirklich einladend klingt, nicht wahr? 😉

  4. yuppidu schreibt:

    Immer der Nase nach, dann kann eigentlich nichts schief gehen! 😉

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