Leichenschau

Neulich wollte mir eine Drückerkolonne einen – wie heißt das so hübsch auf neudeutsch? – Flyer in die Hand drücken, um mich für Prof. Hagens Körperwelten zu interessieren …
Dabei interessiert mich eigentlich nur, ob es, wenn schon die (natürliche) Pietät offenbar versagt, wirklich keine rechtlichen Mittel gibt, diese – nach meinem höchst persönlichen Empfinden – Leichenfledderei zu unterbinden?

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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138 Antworten zu Leichenschau

  1. karhi schreibt:

    Jahrhunderte war die Sektion des menschlichen Körpers verboten ( durch Kirche) und wurde nur heimlich betrieben, der Körper und seine Funktionen ein Geheimnis, das über die Tiersektion versucht wurde zu ergründen. Die Kirche hatte existierende Tabus benutzt, ihren Wissensvorsprung und damit das Monopol auf den „Gesundheitssektor“ lange zu behalten.
    Auch heute noch haben die wenigsten Menschen eine Vorstellung, was ihr Körper ist und was sich in ihm so regt.
    Ich finde es sehr unmittelbar, den Besuchern dieser Ausstellung visuell die verschiedenen Körperfunktionen und auch Dysfunktionen nahezubringen und unterstütze die aufklärende und informative Absicht von Dr. Hagens.
    Besides, niemand ist in einer Metzgerei bei der Zurschaustellung von Leichenteilen und deren Verkauf pikiert 😉

    • sinnsucht schreibt:

      Da ist ein kleiner, aber sicherlich beachtenswerter Unterschied, ob der Eiweiß-Fett-Klumpen in der Auslage liegt, um sich mir zum Einverleiben anzubieten, oder ob der Eiweiß-Fett-Klumpen als mein seelisches Pendant in Frage kommt…

      • karhi schreibt:

        …gekommen wäre,sind alle längst tot…

      • Tom schreibt:

        Den Schweinekopf in der Auslage des Schlachters soll ich fressen, die Austellungs-Objekte Prof. Hagens, die ich in Philadelphia gesehen habe, sind dagegen ein Aspekt von Aufklärung. Als solche wurden sie dort auch von Heranwachsenden unter Anleitung betrachtet. Pietät ist eine kulturell bedingte Erfindung. Hier hat man z.B. eine deutlich andere als in D.
        „Open your mind! See what you are made of!”
        „The brain is an incredible marvel of engineering. I wanted people to recognize what is known about this amazing gem inside our heads, and be awed by its possibilities and capacities.”
        Dr. Gunther von Hagens
        http://minahasato.wordpress.com/2010/05/14/in-the-ivory-tower-of-my-mind/

        • ausgesucht schreibt:

          Ich zweifle nicht daran, daß v.Hagens im Prinzip gute Absichten hegt, aber ich zweifle an Art und Umfang

          • Tom schreibt:

            Ich sehe nicht, dass es Prof. Hagens darum geht, etwas in Frage zu stellen (bei mir schon eher :)). Eine bessere Veranschaulichung der menschlichen Innereien habe ich bisher nirgendwo gesehen. Absolut lehrreich, und so wird es wohl auch von den meisten Besuchern empfunden. Ich habe mal an einer Sezier-Session an der Medizinischen Hochschule teilgenommen. Ein ganzer Saal voller WIRKLICHER Leichen und keine Spur von irgendeiner Pietät (Wer definiert die überhaupt?). Gerade deutsche Begräbnis-Rituale oder noch schlimmer – amerikanische – könnte und SOLLTE man reichlich hinterfragen.

  2. yuppidu schreibt:

    Jedem das Seine – meins ist es nicht! 😦

  3. Kay Niebank schreibt:

    „Leichenfledderei“ trifft es ganz gut, und genau das, das Wissen, echte Leichen vor sich zu haben, macht doch den Reiz von v. Hagens‘ Geisterbahn für die Besucher aus. Alle anderen Gründe sind meines Erachtens ziemlich fadenscheinig. „See what you are made of“ – Aus Silikonkautschuk?
    Es gibt seit mehr als hundert Jahren exrem exakte anatomische Wachsmodelle, wahre Kunstwerke, an denen sich Strukturen ebenso gut, wenn nicht besser, erkennen lassen als an den Plastinaten. Doch da ist der Andrang lange nicht so groß, weil der morbide Reiz der echten Leiche fehlt. Und was die Funktion des menschlichen Körper angeht, liefert v. Hagens doch das beste Gegenargument, dass es darum nicht gehen kann „I wanted people to recognize what is known about this amazing gem inside our heads“. Bitte mal kurz nachdenken!
    Ein totes Gehirn, selbst wenn es nicht konserviert ist, liefert ungefähr soviel Information über seine erstaunlichen Möglichkeiten (und was wir darüber wissen) wie ein ausgeschalteter Computer ohne Gehäuse über die Geheimnisse der Informatik oder ein Filet in der Auslage beim Schlachter. Wie wollen wir denn an etwas, das nicht funktioniert, seine Funktion erkennen? Die Neurowissenschaftler wären doch sofort arbeitslos. Mit dem selben Hintergedanken – den Sitz des Genies zu finden – hat Einsteins Hausarzt nach dessen Tod heimlich das Gehirn entnommen und konserviert, um es später weltweit den Wissenschaftlern zu Forschungszwecken anzubieten. Wollte nur keiner haben. Vielleicht hätte er es v. Hagens anbieten sollen, dann wäre es wenigstens ein Kassenmagnet geworden.

    • ausgesucht schreibt:

      Ich stimme Dir zu; ich will’s nicht kaputtreden. Danke für Deine Anmerkungen 🙂

    • Tom schreibt:

      Gesehen hast Du die Ausstellung anscheinend nicht.

      • Kay Niebank schreibt:

        Warum?

        • ausgesucht schreibt:

          Gute Frage, lieber Tom, muß man z.B. Strychnin am eigenen Körper erprobt haben, um zu erkennen, daß es sich um ein Gift handelt und warum man lieber nicht großzügige Erkenntnisse damit einzusammeln gedenken sollte?

          • Tom schreibt:

            Mir ist das zwar in einer Ausstellung noch nicht passiert, aber Du hast recht. In Ecos „Der Name der Rose“ wird man allein schon durch die Berührung des verbotenen Buches vergiftet. Doch dann stellt sich heraus, daß es der Kritiker selbst ist, der das Gift verteilt.

        • Tom schreibt:

          Weil sinnliche Erfahrung gegen Vorurteile hilft.

          • ausgesucht schreibt:

            Es gibt kaum etwas Unsicheres, Vorurteilsbehaftetes, leichter zu Täuschendes als die „sinnliche Erfahrung“.

            • Tom schreibt:

              Wir schreiben doch hier über ein konkretes Ereignis. Wer würde wohl einen Ausstellungs-Kritiker ernstnehmen, der nicht gesehen hat, worüber er urteilt, aber nach dem Zensor ruft. Ich vermute, daß Du nicht mal genügend sinnliche Erfahrung mit Leichen hast, sondern Deine emotionale, eher tiefenpsychologisch erklärbare Abwehr zu rationalisieren versuchst.
              Wie gefallen Dir denn in katholischen Kirchen behübscht ausgestellte Leichenteile oder eingemachte Päpste? Oder wie wär’s mit einem Besuch im Bremer Bleikeller? Schon mal mumifizierte Ägypter gesehen? Ich hab mal als Totengräber gearbeitet. Da findet man interessante Teile, die man leider nicht mitnehmen darf.

              • ausgesucht schreibt:

                Auch Du hast den Dritten Weltkrieg (noch) nicht gesehen – und doch nehme ich an, daß Du ihn ablehnst.

              • Kay Niebank schreibt:

                Es geht hier keineswegs um ein konkretes Ereignis oder eine Ausstellungskritik, sondern um die abstrakte Frage, ob eine kommerzielle Zurschaustellung von Leichen in teilweise bizarren Posen ethisch vertretbar ist. Natürlich werden auch anderswo konservierte menschnliche Überreste gezeigt (z.B. die Moorleichen in Schleswig oder Ötzi). Aber gewöhnlich ist dieser Umgang mit Toten von Respekt geprägt und häufig ernsthaft wissenschaftlich begründet, während bei v. Hagens Veranstaltung einem Jahrmarktsspektakel nur der fadenscheinige Deckmantel der Wissenchaftlichkeit und Volksaufklärung übergehängt wird. Ein angenehm gruselnder danse macabre mit Bildungsanspruch.

              • Tom schreibt:

                Über das Dilemma kann jeder selbst entscheiden. Dafür brauchen wir keine selbsternannten, uninformierten Moral-Hüter.

              • Kay Niebank schreibt:

                Genau das ist ja die Frage, die am Anfang der Diskussion steht: gibt es rechtliche Mittel, wenn die Pietät versagt? Endet die unantastbare Würde des Menschen mit seinen Tod? Juristisch gesehen vermutlich ja.
                Selbsternannte und auch noch uniformierte Moralhüter sehe ich hier nicht. Ist die Heilsarmee unterwegs?

              • ausgesucht schreibt:

                @ Kay: Du siehst mich lächeln 🙂
                Eine spitze Feder führst Du; das imponiert mir. Vielen Dank für Deine Kommentierungen 😀

  4. Tom schreibt:

    uninformiert
    uniformiert
    Wenn schon das Lesen Schwierigkeiten bereitet …

    • ausgesucht schreibt:

      Wenn das nicht putzig ist: ein winziges „n“ entscheidet darüber, ob jemand uniformiert oder auch noch uninformiert ist. 😀
      Dieses Beispiel – besten Dank, Tom – illustriert, daß Diskutieren durchaus neue Einsichten hervorzubringen vermag. Diskutieren! Nicht Zanken oder rechthaberisches Beharren. Und Diskutieren heißt auch nicht, daß alle am Ende uniformiert auf die gleiche Weise uninformiert zu sein hätten… 😉

  5. YDU schreibt:

    Wow,diese Diskussion hat es in sich! Wie gut, wenn man ab und zu nach hinten blättert… 🙂

  6. Kay Niebank schreibt:

    🙂

  7. Pauline schreibt:

    Diese „Diskussion“, darunter verstehe ich einen Meinungsaustausch, geriet hier etwas einseitig (-> Tom) zu einem Disput (Streitgespräch).
    Für mich jedenfalls ist die Würde des Menschen auch nach seinem Tod unantastbar und ich lehne diese Art der Zurschaustellung ohne Wenn und Aber absolut ab!
    GLG die Pauline ♥

    • ausgesucht schreibt:

      … zumindest zeigt das „Überborden der Emotionen“, daß dieses Thema (Tod) und seine Kreise (Plastination, Pietät vs. Schaustellerei u.a.m.) eigentlich doch niemanden kalt läßt 🙂

      • Pauline schreibt:

        Wer nur einen „Funken“ Gefühl im Leib hat, den läßt doch dieses Thema nicht unberührt 😀

        • ausgesucht schreibt:

          Ich glaube gar nicht, daß Berührt- oder Unberührtsein die eigentliche Frage darstellt. Das „Problem“ scheint mir zu sein, daß jeder berührt ist, und zwar so kategorisch, daß er sich von einem abweichenden Gedankengang bzw. einer abweichenden Sichtweise keinesfalls mehr berühren lassen möchte…

  8. Pingback: Prof. Hagens Leichenfledderei | Matthiass Space

  9. bunterblogger schreibt:

    wenn der prof van Hagen die Körperwelten nicht zur Schau stellen dürfte, wenn es ein Gesetz gäbe, wäre es schon längst angewandt worden, meine ich. Es gibt doch in unserem Gesetzesdschungel nichts, was es nicht gibt. google doch mal,
    ich bin nicht dagegen dass er die ausstellung macht, ich denke aber, ich würde sie nicht besuchen weil es meinem Magen nicht bekäme und meinem kreislauf auch nicht. man könnte mich dann sich gleich dortbehalten.

    • ausgesucht schreibt:

      … ach, um Deinen Magen brauchst Du Dich kaum zu sorgen. Die Ausstellung ist so steril, als würdest Du durch die Sammlung der anatomischen Kunststoffmodelle wandern, die es sicherlich auch bei euch an der Schule gab (denn um nichts anderes (mehr) als um Kunststoff handelt es sich letztlich).

      Übrigens meinte ich weniger juristische Gesetze als eher solche des Anstandes und der Pietät 🙂

  10. Gabryon schreibt:

    Wer es mag, kann sich das ja anschauen. Ich mag es nicht. Aber ich sehe in dieser Ausstellung auch nichts Anstands- oder Pietätloses. An Lebenden wird viel mehr verbrochen und da sollte man nicht weg schauen.
    LG

    • ausgesucht schreibt:

      … ich bin mir durchaus dessen bewußt, daß absolute Moralkonzepte nicht funktionieren, aber ist es nicht heikel, Schlechtes anzuschauen (und dadurch zu dulden!), nur weil es drumherum noch Schlechteres gibt? Wobei ich nicht die oben genannte Ausstellung per se schlecht findet, sondern nur die ihr zugrundeliegende Idee…

      • Kay Niebank schreibt:

        In meiner Heimatstadt hängen gerade Plakate aus, die zu der Leichenshow einladen. Titel: „Echte Körper“, was ja wohl deutlich macht, dass auch den Veranstaltern bewusst ist: Letztlich geht es nur um den Gruselfaktor, der sich aus dem Wissen speist, es mit konservierten wirklichen Menschen zu tun zu haben. Kleiner darunter dann die die Ausrede als Subtitel „Von den Toten lernen“. Aber sicher! Geisterbahn als Bildungsveranstaltung, Edutainment mit Gänsehautgarantie. Weil wir ja auch alle Anatomen und Pathologen sind, die aus der Betrachtung plastinierter Körper Erkenntnisse gewinnen, die ihnen der Biologieunterricht oder die Sendung mit der Maus nicht bieten können.

        • ausgesucht schreibt:

          Ein wichtiger Aspekt, den Du da hervorhebst: Für den Otto-normal-Verbraucher, der eben keine besondere Affinität zu anatomischen Modellen Schaustücken hat, scheint der Gruselfaktor tatsächlich das Maßgebliche zu sein.

          • Anonymous schreibt:

            Wäre zumindest mal interessant, die Besucher am Ausgang abzufangen mit der Frage: und, was haben Sie gelernt?

            • ausgesucht schreibt:

              Hm, spannende Frage! Aber bedenke: Es gibt nützliches und unnützes Wissen, aber niemanden, der diese Zuordnung sinnvoll vornehmen könnte… 😉

              • Kay Niebank schreibt:

                Es ginge auch weniger um die Zuordnung als darum festzustellen, ob sie bei der Veranstaltung überhaupt etwas gelernt haben. 🙂

              • ausgesucht schreibt:

                … mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit lernt jeder bei jeder Veranstaltung irgendetwas! Deshalb wollte ich das Irgend-etwas-Lernen abgegrenzt wissen von sinnvollem Lernen – was auch immer das sein mag. 🙂

              • Kay Niebank schreibt:

                Na, das ist aber sehr optimistisch 😉
                Das Lernen sollte natürlich schon auf den Slogan bezogen sein “Von den Toten lernen”, und über die Erkenntnis hinausgehen: „Irgendwie hab ich mir die Kadaver farbiger vorgestellt“.

              • ausgesucht schreibt:

                … sollte bei dieser Ausstellung der (konsensfähige) Slogan nicht eher heißen: „über Menschen lernen“? 😉

  11. Peter schreibt:

    Ich war drin und ich fand es geschmacklos. Das ist nicht Kunst, sondern die Kommerzialisierung des Todes. Jede Geisterbahn ist da ehrlicher.

  12. Musetta schreibt:

    Wir Menschen sind glücklicher Weise alle sehr unterschiedlich und haben verschiedene Ansichten über Leben und Tod. Was geschieht nach dem Tod? Die einen behaupten es sei vorbei, die anderen stellen sich einen glückseeligen Aufgang in den Himmel vor und wieder andere sprechen von Reinkarnation. Es gibt unzählige Argumente, die für oder gegen diese Ausstellung sprechen. Und jeder (von den noch lebenden) kann frei darüber entscheiden diese Ausstellung zu besuchen oder nicht. Kann sich jemand vorstellen, dass sich Menschen zu Lebzeiten und bei vollem Bewusstsein dazu entscheiden, ihren Körper nach dem Ableben für solche oder andere Zwecke zur Verfügung zu stellen? Ich denke ja!!! Und wenn die es gut finden, und die jenigen die es sehen möchten…. Jeder entscheidet es für sich.

  13. ulrichsblog schreibt:

    Wenn alle Körper freiwillig gespendet wurden, alles ansonsten irgendwelchen gesetzlichen Standards entspricht und sonst auch Regulatorien eingehalten wurden.. dann soll er es ja zeigen können.
    Ich schau es mir nur nicht an, weil ich zwar die aufklärende Info schätze, nicht aber die Zurschaustellung und ….. ja……Gafferei.
    Kann aber freilich jeder halten wie er will

    • ausgesucht schreibt:

      Ich bin nicht überzeugt, daß die Prämisse: „Wenn alle Körper freiwillig gespendet wurden…” wirklich relevant ist. Gegenbeispiel: Es ist mein freier Wille, daß nach meinem Ableben meine Eingeweide auf dem Marktplatz auf einer Fläche von 1.75m² ausgebreitet und so lange ausgestellt werden, bis sie vollends verrottet sind…

  14. Marianne schreibt:

    Bei uns ist die Ausstellung „Körperwelten“ ebenfalls zu sehen von Juli bis September, ich werde mir das nicht antun, ich gehe nicht hin. Ich glaube ich würde mich ekeln. und das will ich vermeiden, dass ich da vielleicht noch kollabiere

    • ausgesucht schreibt:

      Es ist weniger Ekel – also solcher, der von den ausgestellten Objekten ausgehen würde – als vielmehr Ekel vor der Art der Zurschaustellung und davor, wie diese Ausstellung zusammengebracht wurde, will ich meinen.

  15. Marianne schreibt:

    jedenfalls werde ich nicht hingehen

    • ausgesucht schreibt:

      Geh ruhig, stelle Dich tapfer dieser Herausforderung. Irgendwann wird irgendwer aus dieser Runde nicht mehr sein… :/

      • cippsy schreibt:

        also nach dem ganzen hier habe ich mich entschlossen hinzugehen. Ich finde es interessant mir das anzusehen und ehrlich sehe ich kein Problem meinen Körper zur Verfügung zu stellen, besser als von Würmern gefressen zu werden

  16. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

  17. Nichtsnus schreibt:

    Dr. Gunther von Hagens macht aus dem Tod eine Show. Das Beste für ihn, seine Darsteller kosten nichts. Ich habe mir mal eine von den Shows angesehen. In der Tat konnte ich feststellen, daß die Darsteller wirklich tot waren. Ich hoffe es zumindest für sie. Denn ich möchte nicht den ganzen Tag und auch die Nacht so herumstehen, -liegen, -sitzen oder mich in Teilen präsentieren müssen, ohne daß dabei für mich nichts anderes herausspringt, als angeglotzt zu werden. Nein, wenn ich mich da mal dazustellen, -legen, -setzen oder mich in Teilen präsentieren lasse, dann nur für umsonst. Denn auch der Tod ist nicht für umsonst.

  18. ritaschreibt schreibt:

    Bei diesem Thema kann man eigentlich nicht konstruktiv diskutieren. Hier gibt es – glaube ich – wirklich nur schwarz oder weiß. Entweder man ist Leonardo DaVinci oder man vertritt den klerischen/ ethischen Grundgedanken. So hat für sich jeder in seiner Weise sicher recht. Ich selbst bin eher der „DaVinci“-Typ, und Dr. von Hagens Körperwelten empfinde ich als ästhetische Darstellung des Menschen und nicht nur als zur-Schau-Stellung. In diesem Zusammenhang fällt mir die „Body-Farm“ in Amerika ein. Hier werden zu forensischen Zwecken menschliche Leichen auf einem großen Areal vergraben, in Autos gesetzt, in Schlamm gelegt etc. Die Menschen, die ihren Körper zu Lebzeiten freiwillig für derartige Forschung zur Verfügung stellen, haben geholfen, zahlreiche Gewaltverbrechen aufzuklären.Auch die meines Erachtens bahnbrechende Arbeit des deutschen Mark Benecke, deutscher Kriminalbiologe und Entomologe, wäre ohne die sogenannte „Leichenfledderei“ sicher nicht möglich gewesen Denkt bitte auch mal an die Medizinstudenten, die täglich in den Universitäten unzählige Leichen sezieren, um den Lebenden zu helfen.

    • ausgesucht schreibt:

      … wie hoch sind derzeit die Eintrittspreise – Normaltarif, Kinder- und Gruppentarife – für die „Body-Farm”-Show? ^_^

    • Chantao schreibt:

      Darüber hinaus würde man mit der Puppe, aus der dann der Schmetterling sich entfaltet auch nicht solch einen Kult betreiben, wie der Mensch mit seiner Mumie 😉 Die Krone der Schöpfung, die ….

      • ausgesucht schreibt:

        Ach ja, das Neue, das Sensationelle, der Kommerz (der am besten mit Neugier angefacht wird) … und natürlich die Sensationslüsternheit. ^_^ 🙂

        • ritaschreibt schreibt:

          Es sind meistens die Sensationslüsternsten, die eine wunderbare Doppelmoral pflegen. Getreu dem Motto „Die schlimmsten Gegner der Elche waren früher selber welche.“ Aber man kann sich halt wunderbar festbeißen, Frust ablassen und der Einseitigkeit fröhnen. Auch das sei jedem anheimgestellt. Ob es allerdings inhaltlich besonders wertvoll ist, sei dahingestellt… 🙂

          • ausgesucht schreibt:

            … da bin ich wahrscheinlich irgendwie pragmatischer eingestellt: was jemand jetzt sagt und als Meinung vertritt, ist relevant, nicht was er gestern sagte – denn jeder sollte das Recht haben, seine Meinung zu entwickeln. Ist es nicht so, daß der „Saulus↔Paulus”-Prozeß nicht so lange wertfrei (also ohne Vorverurteilung) angesehen werden sollte, bis die 8. Todsünde, die Intoleranz!, ruchbar wird?

  19. ritaschreibt schreibt:

    Intoleranz ist ein sehr aktuelles Wort.. In diesem speziellen Zusammenhang von Dir erwähnt, klingt da schon ein Widerspruch in sich selbst an. Meinungsfreiheit liegt – so glaube ich – hier allen am Herzen. Damit ist auch die Meinung gemeint, derer man eben nicht ist.

    • ausgesucht schreibt:

      … da muß man schon recht viel interpretieren, damit meine Aussage nach „einem Widerspruch an sich klingt”. Äußert sich nicht auch so, nämlich anderen die eigenen (Fehl-) Interpretationen um die Ohren zu hauen, ein gerüttelt Maß an Intoleranz?

  20. Jule Wech schreibt:

    Hier muß ich auch noch mitsenfen …
    Ich habe mal kurz Tante Google gefragt : http://www.eventim.de/koerperwelten-tickets.html?affiliate=EVE&doc=artistPages/tickets&fun=artist&action=tickets&kuid=36166
    Aktuelle Eintrittspreise 18,00 € für die rumreisenden Körperwelten , 14 € Eintritt im Berliner Museum , 12 € im Plastinarium in Guben … das Ganze seit 1996 (lt wiki) … und es geht weiter : http://www.koerperwelten.de/
    Hr von Hagens hat sich damit eine höchst einträgliche Beschäftigung geschaffen … die dank der sensationslüsternen , morbiden Besucher läuft und läuft …
    Meiner Meinung nach ist eine derartige Zurschaustellung von Leichen absolut überflüssig … hätte der Herr sich damit begnügt Leichen , oder deren Teile , für angehende Mediziner in normalen Posen darzustellen … wäre sein Erfolg sicher nur halb so groß ausgefallen … hätte aber seine Daseinsberechtigung gehabt , weil ja ein spezielles Klientel tatsächlich etwas hätte lernen können … die Besucher der Körperwelten allerdings , gehen nicht dort hin , um was zu lernen , sondern um sich in der modernen Geisterbahn zu gruseln … was gibt es gruseligeres , als „echte“ Leichen ??? Und nun wird das Ganze auch noch um Tierkörper erweitert …
    Jaja , ein geschäftstüchtiger Mann , dieser Herr von Hagens …
    Übrigens habe ich von Berufs wegen schon etliche Leichen gesehen … die Vorstellung , eben diese Leichen in einer Ausstellung wieder zu sehen , da schüttelt es mich gewaltig … die Posen , die den Leichen angetan werden … haben mit Ästhetik nichts mehr gemein … die zu Flügeln aufgeklappten Hautfetzen geben sie der Lächerlichkeit preis …
    Aber in der heutigen Konsumwelt wird vor nichts mehr halt gemacht … und der Erfolg gibt dem Herrn ja recht , genügend Leute wollen sowas sehen … es erschüttert mich , wie verroht die Menschen sind , wie wenig Mitgefühl sie für ihre Mitmenschen aufbringen , wie immer mehr das Geld die Welt regiert … wo soll das hinführen ??? Immer höher , weiter , schneller …

  21. Jule Wech schreibt:

    Test … kannste ja entsorgen … 😉 oder bsob oder strongsostrong …

  22. Jule Wech schreibt:

    Verwirckelung … oder so … aber einen Versuch war’s wert … 😀 … und für nen Lacher isses allemale gut …

  23. Du Liebende auch der Toten

    Ich habe nicht mehr alle Kommentare ertragen
    Als Kriegsdienstverweigerer hatt Ich Meine Angst vor dem Tode geheilt indem Ich Mich
    Im Leichenabholdienst des Schwabinger Krankenhauses bewarb
    Meine Leichname lebten alle noch auch auf dem kranken Seziertisch in der Pathologie
    ist Ihr Seelenfluid noch spürbar
    Die sich verabschiedende Seele und der Geist werden durch Konservierung und Plastizieren
    erdgebunden an Ihrer nachtodlichen weiteren Lebensaufgabe behindert
    Der Volksmund wusste jahrtausende lang von erdgebundenen Seelen
    Hat Dir ein Jurist Anwalt der Toten hier geantwortet ?
    Das materialistisch atheistische Unweltbild ist zumindest durch das Wiegen Sterbender im
    Moment der Agonie angekratzt
    7 oder 21 Gramm erleichter Sich der verlassene Körper auf der Feinstwaage
    Darüber gibt Es Literatur und Film
    Bei Unseren jüngeren Brüdern den Tieren ebenfalls in variablen Gewichtanteilen
    Ich Selbst hatte als Jugendlicher eine spontane außekörperliche Erfahrung
    Und Achtung vor dem Leben ist auch Würde vor dem Tod

    danke
    Dir Joachim von Herzen

    • ausgesucht schreibt:

      O ja, es stellt wahrlich einen Kraftakt der besonderen Art dar, die hier versammelten 107 Kommentare in einem Ritt zu lesen/ergründen/verdauen. Mir selbst fiel’s nicht so schwer, weil sich dieser Prozeß über Jahre verteilte…

      Ob ein Anwalt der Toten hier geantwortet habe? Wer weiß das schon? Wenn, hätte er sein Incognito ganz vortrefflich gewahrt. Aber was wäre, wenn es mir anwaltlich obläge, die Sache der Toten im Kampf gegen die Windmühlenflügel zu verfechten, die Profitgier, morbider Lustkitzel, Ignoranz und Pietätlosigkeit heißen?

      • Liebende deren Name noch in den Sternen funkelt

        wenn ein Anwalt hier Schattenkommunikation betreibt
        Sich hinter einem Pseudonym verbirgt ist Er nur Anwalt der Angst
        Des Menschen Anwaltschaft ist „Die Ästhetik der Wahrhaftigkeit“
        entnommen dem Buch die Rote Blume zweier Autorinnen
        Was willst Du jetzt mit diesen Stimmungsbildern tun
        Konkret prozessieren ?
        Einen Artikel veröffentlichen
        Ihn anklagen den Kunstmedizienerpathologen seine perversen Leichenfledereien
        unter dem Dechmäntelchen der Wissenschaft verbrämt wie Mengele in Ausschwitz
        Wieder Deine Ihre Möglichkeitsform
        Es obliegt Dir Du kannst Es auch als in Dir hiermit gelösten Impuls belassen
        Die Falle ist Ich gebe Dir ein klebriges stinkendes verknotetes „Problem“
        Dann wirst Du Dir die Zähne ausbeißen
        Aufgeben sind lösbar immer so oder so

        Erwecke die lebend Toten indem Du Ihr Bauchbewusstsein wieder herzverbindest
        Das ist der Trik derer die das Form und Inhalt Gespenst züchten
        Den „Kampf der Geschlechter“
        Das: Sei doch mal objektiv und nicht immer so subjektiv !
        Der Intellektualismus ist die Ausgeburt des amputierten Geistes auf dem Konzil von
        Konstantinopel heute Istanbul durch die alten Kirchenmänner als Dogma erhoben

        Seitdem hat die Welt nur noch Körper und Seele zu haben
        Der Geist wurde dereinst gestohlen ermordet für tot erklärt
        Sieh Dich um
        Forsch dach dem Genius der Deutschen dem „Michl“ mit Nachthemd und Schlafmütze
        Anwalt der Sprache Inspirator des „Volkes der Denker und Dichter“
        Selbst dieser Geist sollte einem Attentat erliegen
        Doch Er lebt
        In Dir
        In Mir
        begeistert

        danke
        Dir Joachim von St Michel

        • ausgesucht schreibt:

          Es gibt nicht nur die beiden Extreme: a) prozessieren (was aus meiner Sicht unsinnig ist; war es der Zeitgeist, der v. Hagens schon etliche Gerichtsverfahren siegreich überstehen ließ?) und b) in „die Falle ein klebrig stinkend verknoteten ‚Problems’” tappen. In dieser causa genügt es mir vollauf, Sozialstudien an denen zu betreiben, die sich mit ihr abgeben. Kann man denn sich selbst erkennen, wenn man sein eigenes Umfeld nicht zu erkennen vermag?

          Wurde tatsächlich auf dem Konzil von Konstantinopel der Geist „gestohlen, ermordet, für tot erklärt”? Oder ist er „lediglich” in höhere Regionen abkommandiert worden?

          • Liebende des Geistes

            ja dort wurde er den abendländischen Menschen als zu gefährlich aberkannt
            Natürlich waltet er in den höheren Schwingungsfeldern unantastbar jeder Schändung
            doch wie die Engel und die Verstorbenen trauern wenn Sie als nicht existent erklärt werden so ist der Geist auf Uns angewiesen Ihn sehnsüchtig werbend freiwillig und
            neu zu ergreifen denn ein Nervensystem das den Hochmut der Intelektualität feiert
            würde krank oder verbrannt werden
            Nicht von ungefähr ist seit letztem Jahr in der Statistik der „Krankenkassen“
            das Rückenleidenssymtom auf Platz zwei gerutscht
            Erster sind jetzt Depressionen…

            danke
            Dir Joachim von trauerndem und freudigem Herzen

            • ausgesucht schreibt:

              Bei Deiner Formulierung: „so ist der Geist auf Uns angewiesen Ihn sehnsüchtig werbend freiwillig und neu zu ergreifen” kann ich nur zustimmen, frage mich aber zugleich, warum dieser Gedanke, sofern er ein Individuum ergriffen hat, ein einziges nur, sich nicht wie ein Flächenbrand über alle anderen ergießt. Sollte es am Ende so sein, daß dieser Gedanke und mit ihm das gesamte Gedankengeflecht, in dem er ruht und aus dem er geboren ward, nur Träumern und Idealisten nahegeht??

              • Liebende würdiger Fragen
                Der Ungeist sich im Surrogat des Intellektualismus machtvoll verbreitend hat in der Junk-
                DNA wie von David eicke erforscht einen genetischen Kurzschluß hineinmanipuliert
                Da Geist eine Feuerkraft der Sonne ist die Strömung der Wasserverehrung als Mondenkulte darauf bedacht diese Frequenz zu behindern und als Spinnerei esotherik
                Ketzertum Verstiegenheit und Phantasmerei abzutun
                Radikale Selbstverantwortung steht der Hörigkeit der Verantwortung scheuenden Unbewussten Seelen entgegen
                Diabolos der Widersacher symbolisiert jene Mächte
                Ich lese gerade Walter Nigg Das Buch der Ketzer Artimes Verlag
                Schwerstarbeit erschütternd zum Weinen
                Wesshalb und durch welche Kräfte ist die Bibliothek von Alexandria vernichtend niedergebrand worden

                danke
                Dir Joachim von Herzen
                Ehrenmitglied der Häretiker

              • ausgesucht schreibt:

                Ist denn aber – ich lese gerade den Satz: „Radikale Selbstverantwortung steht der Hörigkeit der Verantwortung scheuenden Unbewussten Seelen entgegen” – die Radikalität der eigenen Verantwortung etwas ganz Anderes als Radikalität im Bewerten anderer? Könnte „Hörigkeit” nicht auch ein ’sich fügen‘ sein, nämlich eines, das aus radikaler Selbstverantwortung derer(!) resultiert? Und sind es wirklich ‚unbewußte‘ oder nur Seelen, denen andere Dinge bewußt sind?

  24. Ach Liebende der Möglichkeitsform

    Die alten Gnostiker beschrieben die Menschen als Hylische pschische und pneumatische Seelen
    Die Kirche der Staat die Wissenschaft und die Wirtschaft die kümmern Sich um Mich
    Die haben das gelernt Prof Dr Theologe Ich brauche und habe Mich darum nicht zu kümmern
    Der Pschische ist in Platons Höhle der beunruhigte Hinterfragende
    Den einen sind Dinge wichtig den anderen das Wesen hinter dem Dinglichen
    Goethe hat darum gerungen im Anbruch der alles beherrschenden atheistischen Naturwissenschaft
    Welcher Wissenschaftelr völlig irrational ist Sich bewusst hinter der Großen Unbekannten X „Der Natur“ Feen Sylphen Undinen Zwerge Wichtel und Gnome zu sehen von der Engelwelt ganz
    abgesehen
    Andere Dinge Prestige Macht Geld Status Körperidentität und Egomanie durchaus das ist
    worauf Sie hören
    Und Liebe
    Das Ich nicht bitter lache ist Ihnen nur ein hormonelles Geschehen
    Ja lieb haben und lieb sein das schon doch lieben das ist eine Illusion für Tagträumer Fantasten
    Spinner wie Ich einer bin
    Im BR 2 zur Ukrainekrise damals als das Memorandum anstand habe ich ganzheitlich gesprochen auch im Sinne eines Volksentscheides als Einwohner eines sich Demokratie nennenden Landes
    weg von Natoerweiterung oder Wirtschaftsraumerweiterungen und der letzte Satz .. eine Entscheidung solcher Tragweite kann nur in Liebe getroffen werden“ Das war Ihnen den Redaktionshörigen zu viel. „Grenzenlos hören “ ist das Werbemotto der Systemhöreigen
    „An Ihren Früchten könnt Ihr Sie erkennen“

    Danke
    Dir Joachim von Herzenswesen

    • ausgesucht schreibt:

      Da kann ich Dir nur beipflichten: Die Menschen sind erforlgsorientiert und haben deshalb offenkundig das Standbein, das sie Wissenschaft nennen, bestens trainiert und alles, das ihnen als Ballast erschien eilig abgeworfen. Doch kann man auf nur einem Bein wirklich gut laufen? Und hat man nicht beim „Ausmisten” auch wesentliche Erinnerungen (was sind wir, woher kommen wir, wo stehen wir, wo wollten unsere Vordenker hin…?) gleich mit entsorgt…?

  25. Liebende

    Du hüllst Dich in die „man Form“
    Wer was wie sind diese Kräfte Mächte
    Als Kommunikationsforcher und Sprachheiler fühlt Sich die Wortwahl seltsam an…
    Der Ungeist der Gegenwart ist die Identität des Menschen zu zerstören
    Und dazu gehört Unsere Göttliche Abkunft Sein Erbe Seine Berufung zu amputieren
    Das ist siehe die Volkskrankheit Platz eins Depression nachhaltig gelungen

    danke
    Joachim von Herzen

    • ausgesucht schreibt:

      Lange bevor die Welt, die deutschsprachige zumindest, dem Sprachwahn verfiel, hatte man die Bedeutung „ein beliebiger Mensch” oder auch „jeder beliebige Mensch” (siehe hier). Gibt es ein treffenderes Pronomen, das nicht diskriminierend alle meint?

  26. Liebende

    Auf Deiner Seite „Leichenschau“
    Ich erfuhr zwei Jahre die Begleitung in die Initation in `s Erwachsensein
    In einem Seminar hatte Ich einen spontanen Vortrag über Sex zu halten
    Jesesmal als Ich Mich hinter „man“ versteckte hat Mich der Trainer hervorgeholt
    Bis Ich aus einer Spirituellen Tradition der „Ichverleugnung“ will meinen Ego…
    Mich getraute entspannte in das Ich bin
    Wenn Du von allen Wesen sprichst dann die Menschen und gesteigert Wir
    Wenn Ich spreche dann für Mich aus Mir zu Mir
    „Man müsste mal, man sollte man könnte…“
    Ich habe das Empfinden das Du innerlich kürzlich ausgestiegen bist
    Eine Gondelfahrt zur Zugspitze ist keine Bergtour auf den Olymp
    Ich frage Dich nach der hebräischen Schrift , Sie Mir zu übersetzten und erhalte keine Antwort
    „Der Nationalismus von Deutschland ausgehend, blindes Schicksal oder Geistige Notwendigkeit
    Ein Heilungsansatz aus dem Wesen des Christentums heraus“
    Wohlgemerkt nicht das Kirchentum meinend
    Ich trage einen nein zwei hebräische Vornamen
    Konversation liegt Mir nicht und „Das Gespräch ist Mir die Heilige Kommunion des Menschen“
    Der Tee ist kalt geworden und die Beute des waidwilden Opfers liegt irgendwo im
    Deutschen Sprachmärchenwald verletzt geflüchtet halbtot scheinbar nur

    Diese obige Arbeit kann der Narr weder referieren noch veröffentlichen weil „man“ Angst
    davor hat
    „Angst fressen Seele auf“ das ist der Jäger und die Beute
    Rotkäppchen läßt grüßen !

    Ein Rabbi in der Knesset vor laufenden Kameras:
    „Um den Israelisch Palästinesnsischen Konflikt zu lösen müssen Wir alle niederknien um Hitler die Füsse zu küssen.“

    Wer hat diesem Menschen jene Worte ins Herz geflüstert ?
    Was ist aus Ihm geworden?
    Aus Dir?
    Mir?
    Uns?

    danke
    Dir Joachim von sprachlos
    Herzen schweigen nie

    • ausgesucht schreibt:

      Sieh an: es brauchte nur rund drei Dutzend Kommentare, bis ich die ersten Vorwürfe zu hören bekomme: „Ich frage Dich nach der hebräischen Schrift , Sie Mir zu übersetzten und erhalte keine Antwort”? Dann verweise ich doch mal kurz und milde lächelnd auf meine Antwort vom 9. Februar um 8:18 Uhr (siehe hier). Selbst über Deine(n) hebräischen Vornamen hättest Du was zum Lesen (und vor allem noch Nachdenken) finden können…

      Und es wäre mir rechtschaffen egal, ob sich irgendein Trainer mental einen von der Palme wedelt, indem er nicht dem Inhalt eines Satzes Beachtung schenkt, sondern sich an der Form bzw. dem Gebrauch unschuldiger Wörter stößt, wenn es nicht einerseits ein Indiz wäre für die Verschrobenheit unserer Zeit und andererseits bezeichnend wäre, daß derartig verschrobene Ansichten von „Lehrern”, die offenbar mehr plappern als denken, unter dem Deckmäntelchen der Lebensschule flächendeckend wie eine Pandämie ausgebreitet werden.

      • aus gesucht verloren
        Verzeih so habe Ich Deine Antwort übersehen oder
        Ach es ist kein Vorwurf ich war nur traurig darüber
        Schade hier hat sich etwas verselbständigt
        Oder eingeschlichen
        Fühlt sich für mich ungut an
        so sage Ich adieu
        Joachim von Herzen
        Schuljungengemaßregelt

      • Mensch
        Als Lernender in der Schule des Lebens kam Ich eben an Jo Conrad und ein Gespräch
        welches Er mit einer Biologin über Reptiloide auf YouTube führte
        Multidimensionale Wesen „Wenn Zwei Sich streiten freut Sich der Dritte.“ Volksweisheit
        Ich war bei der WHO und die Panddämie ist eine weltweit verbreitete Erfindung der Angst
        Ich frage Mich ob Wir beide wissen was die Destruktivität des Verlaufes der Annäherung
        zweier seelisch und geistig wacher erwachter Menschen bewirkt
        Ich gebrauche den „Schuldbegriff“ weder für Worte noch sonstige Lebensbereiche
        Somit bist auch Du und Ich „straffrei“
        Selbstverantwortung schätze Ich
        Wenn die suchenden Fragen gestellt werden
        Entzweiung Streit Kampf Krieg sind tiefe Fragwürdigkeiten
        Findt Sich Antwort im Herzen
        Immer
        Joachim

        • ausgesucht schreibt:

          Das ist ein interessanter Gedanke! Vielen Dank für die Anregung.
          Jeder Mensch, jede denkende (und fühlende, aber dieser Aspekt darf im Moment nach hinten treten) Seele befeuert das morphische Feld. Aber wenn sich zwei ergiebige Zentren dieses Feldes direkt annähern, kann irgendwie eine „kritische Masse” überschritten werden, und der Spontanzerfall beginnt… Ist somit das morphische Feld zugleich auch ein Schutz-Kokon?

          • Liebende interessanter Gedanken

            Die Welt der Kunst arbeitet zuvorderst am Fühlen ja dramatisch regt die nach hinten
            auf die letzte Bank versetzte Fühlung zur Fühllosigkeit verdammt wieder an
            Die Qualität zweier ergiebiger Geistkerne Gedankenkosmen und Gefühlswolken
            stößt auf die Aufmerksamkeit der Wächter der Angst
            Jene haben das größte ja für Sie überlebenswichtige Interesse die Impulse siehe
            hier unten „wie innen so außen wie oben so unten“ Abfangjägern gleich abzuwehren
            „unschädlich“ zu machen bevor Sie in das Lichtfeld gelangen
            Das ist kein „Spontanzerfall“ das ist jene Matrix eines Kampfes der auf geistiger Ebene
            geführt hier zu Streit Mißverständigung und Gewalt auf allen Ebenen führt
            Das Morphische Feld schützt Uns Menschen aus Seinem für Archonten unerreichbarem
            Feld bedingungslosen Liebens vor der Totalvernichtung eines Geschehens
            „Des Kampfes Aller gegen Alle“
            Es gibt eine Heiligkeit ein Heilsein eine Gesundheit die als Göttliche Sphäre angedeutet unschändbar ist
            Diebe Mörder und Lügner langen dort nicht hinein Selbst Schwarze Magie kratzt nur an
            Seiner Schwelle doch insgesamt sind Wir Menschen die Nährer oder Schwächer aller
            Felder
            Der Schmetteling aufersteht aus dem Tod der Raupe und einige Raupen wollen weder in den Kokon oder wenn Sie darin schlafend transformieren daraus erwachen
            Und dann ach ja gibt Es noch die Schmetterlingssammler wie auf dem Bild von Spitzweg
            Ich war Selber kurz als Knabe ein solcher Unhold…
            Bis Mich das Grausen packte so dadurch geheilt

            danke
            Joachim von Herzen

            • ausgesucht schreibt:

              Das mit den „Wächtern der Angst” sehe ich deutlich entspannter: falls(!) es sie gäbe, würden sie wohl kaum Anstoß daran nehmen, daß eine Handvoll Fünkchen um ein Winziges heller (oder auch nur in Fehlfarben?) funkeln als die anderen 7 Milliarden…

              • Liebende Entspannte

                Hast Du einen Künstlernamen wenn noch nicht erschaffe dieses Fünkchen für Mich bitte
                Die Freude „Im Himmel“ über zwei Menschen Freunde Freundinnen die sich vertrauend verbinden ist groß
                Und dennoch zeigt die Mythologie und Tiefenpsychologie eben auch Kräfte deren Absichten im Hindern Verhindern ja Zerstören bestehen
                Natürlich gibt es auch den Kamelhocker für Dich nicht auf dem Ich gerade sitze und Dir
                dies gerade vermittle…..
                „Freude schöner Götterfunke…
                schillerts durch die Welt
                danke
                ohne Gruß
                ist eh nur ne Floskel oder
                vielleicht doch nicht schon

              • ausgesucht schreibt:

                Du fragst nach einem Künstlernamen? Dieses Ansinnen verwirrt mich. Menschen haben keine Namen, weil sie keine brauchen. Personen haben Namen, zumal wenn sie juristische Personen sind. Wenn die Obrigkeitskaste jede für sie beängstigende Individualität abgeschliffen und die Kreativität soweit kanalisiert hat, daß sie außer zum Herrscherwohle kaum anderes mehr nähren kann, wenn Persönlichkeiten zur Plebs nivelliert sind, dann braucht’s Bezeichner für die uniform gemachten Staatsameisen, damit nicht nur der Fiskus sie nicht aus den Augen verlieren kann.
                Menschen haben keine Namen, weil sie keine brauchen – sie sind erkenn- und unterscheidbar an dem, was sie an Menschlichem hervorbringen.

                Daß Du mich liest, macht mich eitel. Daß Du versuchst, meine Gedanken zu verstehen, macht mich froh. Daß Du meine Gedanken an Dich heranläßt, spornt mich an.
                Was braucht es da Namen?

  27. Dein Begriffshinweis
    „Unpersönliches Pronomen..“
    Ja lasst Uns alle recht unpersönlich sein
    Das würde bedeuten die „Persona“ Maske abgelegt zu haben
    Das Leben wird immer persönlicher maskenhaft und die Mannform ist jeder Frau na was wohl
    „man müsste mal die Welt retten“
    Wo kein Ich da versteckt Sich der Mensch
    „beliebig“ ist die bemäntelte Gleichgültigkeit vermassender Anonymisierung
    wie lieb haben und lieb sein
    Ein Drahtseilakt ohne Balancierstange über dem Abgrund einer Rhetorik und dem Lallen eines
    lächelnden kleinen Kindes
    Sprachvergiftung ist der Leichengeruch eines Attentates auf den Geist
    Darüber schreiben keine Zeitungen
    Wo käme man dahin ?
    Immerhin trägt der Deutsche Michl keine Schlafmütze mehr
    Sie haben Ihm jetzt einen Stahlhelm aufgesetzt

    danke für die belehrende Information
    Dir Joachim von Dadaladaismus

  28. Liebende Menschin

    Gut Ich komme gerade vom Hufschmiedbegleiten
    Jedes der von Mir geliebten Pferde trägt einen Namen
    Das Du Dich verwirrt fühltest rührt Mich an
    Nicht der verunsicherten „waidwilden Beute“ wegen
    Wiewoh das Es eines Deiner Sicherungsregeln antastet
    Wie spricht Dich Deine Freundin Dein Liebhaber an
    Spannend
    Deine Spürigkeit für die Mächte der Entmenschung in Ehren
    In dem Gespräch auf YouTube erklärt die Reptoloide Frau in Ihrer Welt trägt jedes Wesen
    einen Ihm eigenen einzigartigen Namen
    Burschi Joshi Andy Die Schuhsohle Gottes und zuletzt von einem Geschwisterkinderpärchen
    in Tirol verliehen El Afibiey
    Jetzt kennst Du die Phasen der Selbstgeburt
    Indianer erhielten nach der Initation einen Ihnen gemäßen Neuen Namen
    Dann bist Du heute für Mich eine Orchdee auch schon einmal eine Mimose
    die finde Ich ganz erstaunlich weil Sie auf Berührung unmittelbar antworten
    Letzlich sehe Ich Dich als Sonnenblume und natürlich
    lächelnd als edle duftende Rose mit kräftigen Stacheln
    Dornen haben Sie nämlich gar keine wie sollten Rosen auch dem Hippiekünstler Meinem besten Freund die Stirne zerstechen
    Dein Letzter Absatz ist ein wundervolles Geschenk und beglückt Mich sehr
    ja Ich gebe es zu treibt Mir das Wasser in die Augen
    Du brauchst keine Eitelkeit
    Freu Dich einfach nenn Es froh
    Dir dankend
    Der Namhafte von Herzanien

    • ausgesucht schreibt:

      … ganz gut getroffen: der Blumenreigen von Orchidee (ist das nicht die Pflanze, die bevorzugt von floralen Mitgenossen lebt?) über Mimose, Sonnenblume und Rose. Große Frage, welche Farbe hat denn wohl die Rose?

      • Es gibt einige Insektenesser doch schmarotzen Orchideen nicht
        Wachsen mitunter auf Bäumen doch geschwisterlich
        Danke für die Note ganz „gut“ in der Schule des Lebens
        Zur großen Antwort
        Das liegt an Deiner Stimmungslage
        Weiß wie Deine Ursprüglichkeit rein und unerfahren
        Rot vor Wut oder „Scham“
        Gelb vor Neid oder golden
        vollendet in sonnigem Lieben…

  29. …nachhallend
    Das schönste Geschenk das sich Menschen geben können ist Vertrauen
    einander vertrauen
    intimer als eine lachend heiße Stunde im Bett
    So ist ja Weihnachten für viele Menschen beklommen peinlich nervös eine Zumutung
    da ihr Selbstwert und die Beziehung zum Wesen des Festes der Liebe daher zuinnerst gestört
    Also ist heute für Mich Weihnachten und das Du Mir Dein Fühlen offenbarst ein wundervolles
    Geschenk
    dafür tiefen herzlichen Dank

    • ausgesucht schreibt:

      Kann man denn Vertrauen schenken? Offenheit kann man schenken und Vorurteilsfreiheit und Neugier. Aber Vertrauen, das muß man ganz einfach nur haben, also gewinnen.

  30. Misstrauen nimmt Dir Vertraulichkeit
    vergiftet argwöhnt Sie
    Vertrauen habe Ich Mir bewahrt trotz aller Mißtrauensbekundungen
    Zurückgewonnen wie Hans im Glück
    Der den Goldklumpen für das Pferd und obwohl abgeworfen
    der Kuh Sein Vertrauen schenkend dann das Schwein zumindest dem Bauern
    und der Gans dem Schleifstein zuletzt Sein Selbstvertrauen als Goldene Lebenserfahrung wieder
    unverletzt gewinnt im Brunnen ursprünglichen Seins
    Ja
    Haben
    weil nie verlassen losgelassen aufgekündigt
    Ich kann nur schenken was ich habend selber bin
    Wenn Du es fühlst dann ja
    Wo nicht dann ist`s nicht da
    In Dir
    Bei Mir ?

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