griechisch Roulette

Sollte es möglich sein, daß sich unter den Fittichen der Kanzlerglucke ein renitentes Küken gemausert hat?
Aber vielleicht ist Herr Dr. Rösler weit weniger renitent, als es der erste Anschein suggeriert: Denken ohne Maulkorb und so. Vielleicht hat er einfach nur Pech gehabt, und hat das kurze Hölzchen gezogen, als es darum ging, wer denn wohl der tumben Masse die „frohe Botschaft“ überbringen darf (siehe auch Euro-Ende)? Durch diesen, ach, so raffinierten Schachzug können urplötzlich die entgegengesetzten Positionen vertreten werden, ohne daß die Regierungsriege einen Gesichtsverlust zu befürchten hätte. Nun gut, die Matrone kann ihren Vize nicht einfach „exen“ (spannend genug, daß er im Zusammenhang mit der „griechischen Insolvenz“-Aussage immer nur als Minister zitiert wird), ohne das Kanzlertum postwendend zu verwirken. Immerhin wäre es ein Leichtes, den „falschen Zungenschlag“ – wenn es denn ein solcher gewesen sein soll – rückwirkend unter nichtssagendem Sprachgewölle (sogenanntes Politiker-Sprech) zu verstecken, aber das ganze Gegenteil ist zu beobachten…

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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