ich fass‘ es nicht…

Wer kennt das nicht? Diese Tage, an denen alles schief zu laufen scheint. Nein, nicht Freitag, der Dreizehnte. Ein eigentlich ganz normaler Tag, durch nichts exponiert, und doch ohne jeden Zweifel in die Kategorie „beschis*ener Tag“ einzuordnen! Ohne jeden Zweifel?! Nein! Optimistischerweise müßte man schon eingestehen, daß dieser Tag, mit all seinen Nackenschlägen, noch das beste aller möglichen Szenarien war (etwa: ›Kopf hoch, es könnte schlimmer kommen. Und es kam schlimmer.‹):
Mein Morgentee ist mir gründlich mißlungen, eine echte Plörre. So dünn, daß man die Schwerter auf dem Tassenboden sehen konnte … in der Vitrine in der Wohnung unter der meinen. Auf der Arbeit zeigten die Log-Files an, daß der Daten-Provider irgendwie den Anschluß verpaßt hat. Hektik über Hektik. Und dann den ganzen Tag lang nur Kleckerkram; alles unter der Überschrift „menschliches Versagen”. Noteinsätze an allen Ecken. Aber nicht, daß die, die den Bockmist angezettelt haben, Einsicht zeigen würden, von einem ‚danke für die schnelle unkomplizierte Hilfe‘ ohnehin ganz zu schweigen, sondern – das Maß ist noch nicht voll! – eine Denunziation beim Chef. Freilich selbstgerecht verbrämt als ‚Teamgeist‘ und ähnliche Sprechblasen.
Spontan fiel mir ein Graffito ein, das ich vor Wochen einmal photographiert habe…

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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6 Antworten zu ich fass‘ es nicht…

  1. labaera schreibt:

    Hör Dir mal „Steh auf“ von den Toten Hosen, dann geht es Dir wieder besser ;-). Ein Problem ist eine Gelegenheit im Arbeitsanzug und noch ein Spruch: Immer dafür sorgen, dass die anderen die Magengeschwüre kriegen (ist von meinem Chef…)
    LG

    • sinnsucht schreibt:

      Zumindest dem Teil mit den Magengeschwüren möchte ich widersprechen: immer dafür sorgen, daß keiner Magengeschwüre bekommt. Das kommt meiner Lebensmaxime deutlich näher 😉

      • labaera schreibt:

        Ja, wäre ja schön, wenn das immer so harmonisch wäre, ist es aber nicht, leider! Wenn mich einer ärgert, schlage ich zurück. 😉

        • sinnsucht schreibt:

          Tu‘ ich doch auch! Und nicht zu knapp…
          Aber zum einen mag ich es nicht (man muß schlicht & ergreifend das Terrain behaupten, weil es sonst die „Deppen“ gnadenlos okkupieren) und zum anderen schmerzt es mich physisch, wenn ich jemandem verbal eine Watsche verabreiche

  2. yuppidu schreibt:

    Diese Tage müssen sein, damit man die anderen besser zu schätzen weiß, irgend ein universales Gesetz, das bei mir immer dann zuschlägt, wenn ich glaube, dass es gut läuft. Da sich die Anzahl in Grenzen hält, zähle ich sie durch – die Chaostage – und übergebe sie bei nächster Gelegenheit wieder dem Universum zur weiteren Verwendung. 😉

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