Wie geht es Dir?

Doch, ja, es gibt dumme Fragen. „Schläfst Du?” ist ganz sicher eine dumme Frage. Kaum besser ist eine Frage, die offenbar zur gleichen Kategorie „Sozialsprech” gehört: „Wie geht es Dir?” Jemand, der mich und annähernd meine Lebensumstände kennt, braucht diese Frage nicht erst zu stellen. Jemand anderen geht dieses Thema doch aber nichts an!
Eine Zeitlang habe ich „Möchtest du die ehrliche oder eine diplomatische Antwort?” erwidert. Seltsamerweise wurde das vom Gegenüber immer irgendwie als befremdlich empfunden?! Nur K. hat zufriedenstellend reagiert: „O, das beantwortet tatsächlich meine Frage”. Aber es ist doch wirklich so, wie es F. Pessoa so treffend formulierte (vgl. Artikel vom 3.04.2012): „Was uns widerfahren ist, ist entweder allen widerfahren oder uns allein; in dem einen Fall ist es nichts Neues, im anderen unbegreiflich” – warum sollte man darüber reden?
Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, auf die Frage „Wie geht es Dir?” mit einer anderen Gegenfrage zu antworten: „Wer fragt das?” Gegenfragen sind nicht gerade höflich, ich weiß. Aber sie ist als rhetorisches Konstrukt eine Verkürzung von „Wer glaubst du zu sein, welche Macht glaubst du zu haben, mich zu fragen, das allein zu hören du kaum ertragen, geschweige denn ändern können wirst?” Irgendwie klingt die rhetorische Ellipse schon gar nicht mehr so unhöflich, nicht wahr? 🙂

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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117 Antworten zu Wie geht es Dir?

  1. zweitesselbst schreibt:

    ja, ich antworte bei der Frage dann auch meistens: Wie solls denn einem schon gehen, wenn man vom Elend lebt. ^^

    einige lachen dann, andere sind vllt bisschen verstimmt. lg claus

  2. bibuji schreibt:

    Jede Sprache hat Grüße, um nur zu grüßen…“Wohin gehst du?“ „Nicht so weit“ „Dann viel Spaß!“…was komisch wäre, aber gefällt mir.

  3. George schreibt:

    Schlimmer noch ist es in den USA, wo zwar jeder fragt „How are you?“ was aber nur eine rein rhetorische Frage ist. Etwas anderes als „Great, and how are you?“ will keiner hören. Ist ganz lustig wenn man anfängt zu erzählen es ginge eben nicht gut, es habe vor etwa zwei Jahren angefangen, blabla….. Da kriegen alle ganz entsetzt große Augen 🙂

  4. Michael Zoll schreibt:

    Mir geht es prima, danke. So oder in der Art ist meine Antwort immer! Bei Beschwerden die nennenswert sind, gehe ich zu meiner Hausärztin und „klage dann dort mein Leid“ 😉

  5. bird schreibt:

    Meine Antwort lautet so ähnlich: Kann nicht klagen. (Und denke dabei an L. Cohen: When you’ve fallen on the highway and you’re lying in the rain, and they ask you how you’re doing, of course you say you can’t complain.)

  6. maja schreibt:

    wie geht es dir ist doch meist nur eine nichtssagende floskel meine ich

  7. DerKatabølist schreibt:

    Ich mag diese Floskel ebensowenig. Ich habe mir angewöhnt auf diese Frage offen und ehrlich zu antworten. Wenn ich grade denke, mich kotzt mein Leben an, dann sag ich das. Oder wenn es mir grad gut geht. Die meisten Menschen sind dann doch eher konsterniert, weil sie natürlich lieber ein „alles ok“ gehört hätte. Aber oftmals haben sich schon ganz nette Gespräche daraus ergeben, bzw. erfährt man so oftmals über das Gegenüber, nämlich, wie diese Person mit soetwas umgeht. Ich im Gegenzug frage diese Frage auch nur, wenn ich wirklich wissen will, wie es meinem Gegenüber denn geht. Aber so oder so – man kommt eben nich drumherum, auf diese Frage reagieren zu müssen.

  8. bastepacknews schreibt:

    Die Antwort auf diese hilflose Floskel fällt auch mir immer schwer. Es wundert mich, das ausgerechnet sowas aus Höflichkeit genutzt wird. LG Anke

  9. Hessenhenker schreibt:

    Selbst wenn es mir gut geht, antworte ich aus reiner Sabotage auf so eine Frage mit „Schlecht!“

    Oft bekommt man dann in Hessen zur Antwort: „Das ist die Hauptsach!“

    Bloß hinhören, das ist keine Hauptsache. :mrgreen:

    • sinnsucht schreibt:

      Hey, lange nichts mehr von Dir gehört – „wie geht es Dir?“ ^^
      Übrigens bewundere ich die Pfiffigkeit der Hessen: Wenn mir einer, der immerhin noch aufrecht stehen kann und dabei den Kopf auf den Schultern balanciert, sagt, daß es ihm ’schlecht‘ ginge, würde ich nicht so schnell die Ironie erkennen und ebenso ironisch/schlagfertig antworten können 😉

  10. yuppidu schreibt:

    Da sage ich nun mal lieber nichts, ansonsten bekomme ich ein rhetorisches Konstrukt vor die Birne geknallt oder du gegenfragst :„Möchtest du die ehrliche oder eine diplomatische Antwort?” , obwohl du genau weißt, dass ich einfach hören will, wie gut es dir gut, wie immer dein Zustand auch in Wirklichkeit sei. Es geht doch nicht um deinen oder meinen Zustand, wir üben bloß das Druckwellenerzeugen und hoffen, dass sich dabei ein biosoziales Feld aufbaut, über das wir dann telpathisch kommunizieren können. So in etwa hattest du es ja gemeint oder liege ich jetzt total daneben? 😉

  11. finbarsgift schreibt:

    pessoa ist immer ein guter massstab…

  12. Tom schreibt:

    Und wie geht es Dir denn nun?

    • ausgesucht schreibt:

      Na, Du bist mir ja ein Schelm! 🙂
      Ich hab‘ irgendwann einmal ein Programm geschrieben, in dem eine (für den eigentlichen Prozeß absolut wirkungslose) Schaltfläche untergebracht war. Beschriftet hatte ich sie mit „[leer] bitte nicht betätigen!“. Das Protokoll zeigte mir an, daß genau diese Schaltfläche wie irre geklickt wurde… 🙂

      Aber ganz im Ernst. Mir gehts gesundheitlich wahrlich nicht gut. Aber ich schlag mich irgendwie gut. Da Du also „auf den Knopf gedrückt“ hast, antworte ich Dir mit. „Muß ja“. 😛

      • Tom schreibt:

        Und wenn ich jetzt schreibe: „Gute Besserung!“ Das glaubt mir ja wieder keiner.
        „Schönes Wochenende!“ ist auch so eine typische Blogger-Leerformel, die mich immer irritiert, weil es über die Struktur und Schönheit von Wochen international ganz unterschiedliche Vorstellungen gibt.

        • ausgesucht schreibt:

          Siehst Du, genau dieses Dilemma möchte ich eigentlich vermeiden. Bin ich ehrlich und gestehe freimütig einen Gesundheitszustand, der zwar unangenehm und belastend ist, den als Kranheit zu bezeichnen aber falsch wäre, bringe ich andere in Verlegenheit. Gleichzeitig sehe ich aber so derangiert aus, daß ein „fine“ als infame Lüge die Vertrauensbasis ruiniert…

          Ansonsten pflichte ich Dir bei: Floskeln sollte man als das verstehen, was sie sind. Unverbindlicher Kitt des menschlichen Miteinanders; absolut nicht bedeutungsvoll, aber für einander eher unbekannte Menschen genau richtig dimensioniert. Unter Freunden oder Liebenden gar das perfekte Nogo… 🙂

          • Tom schreibt:

            Früher hab ich mal versucht, gar nichts zu sagen. Das fanden manche interessant, geht aber beim Bloggen schlecht.

            • ausgesucht schreibt:

              🙂

              Das ist schon irgendwie erstaunlich: Wenn Sitting Bull oder irgendein „durchgeistigter Guru“ unbewegt mit starrem Blick auf eine (den Umständen nach eher unangemessene) Frage reagiert, gilt es als Kult. Wenn Normalsterbliche Gleiches tun, werden sie oftmals nicht verstanden oder als spleenig abgetan… 😉

          • zweitesselbst schreibt:

            Ja, bei so Gelegenheiten sag ich dann auch immer : Alles gar nicht so einfach. Da hatte ich zuletzt wieder relativ wenig Aufrufe, aber dann zufälligerweise gestern ein unangemessenes Video gepostet, schon geht es wieder aufwärts.

            Hehe ^^

  13. Meryem Berçin schreibt:

    Woah ist es kalt hier..

    • ausgesucht schreibt:

      Meinst Du das Wetter oder das zwischenmenschliche Klima? 😉

      • Meryem Berçin schreibt:

        Der Text gefällt mir! Und mit Sicherheit mein‘ ich auch das kalte Wetter 🙂

        Manchmal ist aber das zwischenmenschliche Klima hierzulande so kalt, dass ich fürchte, jeder wird bald krank. Ausgenommen jene, die sich gut vor der Kälte schützen, indem sie fragen: „Wie geht es dir?“ und dabei Vertrauenswürdigkeit ausstrahlen.

        „Jemand anderen geht dieses Thema doch aber nichts an!“ ?
        Wie wär’s mit neuen Bekanntschaften, ehrlichen Gesprächen und ein bisschen Empathie?

        Peace 😉

        • ausgesucht schreibt:

          Au, jetzt hast Du’s mir aber so richtig gegeben?! 🙂
          Ich stimme dem, was Du in Deinem Kommentar geschrieben hast, durchaus zu und stehe damit trotzdem nicht im Widerspruch zu dem, was ich oben, im Artikel, formuliert habe. Der Artikel bezieht sich auf das Allgemeine. Und von dem weicht das Einzelne, das Konkrete beliebig weit ab… 😉

          • Meryem Berçin schreibt:

            Ich stimme deinem artikel ja auch irgendwie zu^^
            aber ich bevorzuge es trotzdem eine solche frage zu stellen. Und wenn dir dann jemand sein herz ausschüttet, merkt man erst, dass es uns menschen an gesprächspartnern fehlt. Oder vielmehr an zuhörern…

        • Gloria schreibt:

          Mich erfreuen deine Zeilen ungemein! Ich stelle die Frage immer, bekomme aber meist keine Antwort darauf, was mich immer sehr traurig macht, was ich aber akzeptieren muss. Es ist doch ein schönes Gefühl, wenn es jemanden gibt, der sich deiner annimmt und sei es nur mit der Frage ‚wie geht es dir?‘ 🙂

  14. Colognelia schreibt:

    Das Schlimmste an den Stellern dieser Frage ist, dass 99 % von ihnen eine ehrliche Antwort nicht hören wollen, nicht ertragen können, fast als Beleidigung empfinden oder auf die Antwort gar nicht erst warten, damit sie einen sofort mit den Belanglosigkeiten ihres Lebens überschütten können.

  15. schwarzfeder schreibt:

    Ja, negative Antworten möchte keiner hören. Man soll ja nur das Glück mit anderen teilen. Sonst müssen sie sich womöglich zu den eigenen auch noch mit deinen Sorgen belasten. Es ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera, wie man mit dieser Frage umgeht. Entweder man lügt oder man belastet. Meine Antwort (auf diese rhetorische Frage/Floskel, haha) lautet gerne „Wie immer.“ Kann auch sehr aussagekräftig sein, je nach Adressat. 😛

    • ausgesucht schreibt:

      … und wenn man das dann noch ausdrucksvoll betont und mit Mimik und Gestik untermalt (ich stelle mir gerade ein vollkommen unbeteiligtes versteinertes Gesicht vor, das das „Wie immer“ lang, aber fast tonlos wie einen Papierstreifen zwischen den kaum geöffneten und vor allem unbewegten Lippen hervorbringt *grusel*) 🙂

  16. autorenseite schreibt:

    Der Frage „Wie geht es dir?“ habe ich in meiner Leseecke eine Geschichte gewidmet. Es ist dort die letzte unter dem Titel „Aus dem Buch “Adieu Justitia“: Verdrängung”. Viel Spaß beim Lesen.
    http://autorenseite.wordpress.com/leseecke/

    • ausgesucht schreibt:

      Eine interessante Geschichte. Letztlich bestätigt sie, daß zum einen „Wie geht es dir?” eine ziemlich dumme Frage ist und daß zum anderen fremdes Elend sehr gern abgetan oder zumindest nicht so verstanden wird, wie darüber – durchaus auch als Akt der Seelenhygiene! – berichtet wurde.

  17. autorenseite schreibt:

    Jetzt babe ich gerade zu der Frage „Wie geht es dir?“ einen Kommentar geschrieben, aber er fehlt hier. Also weise ich nochmals auf meine Kurzgeschichte unter dem Titel „Verdrängung“ in meiner Leseecke hin, die sich genau mit diesem Thema befasst:
    http://autorenseite.wordpress.com/leseecke/

    Und noch etwas: Das Motto oben rechts auf dieser Seite erscheint mir als sehr zweifelhaft. Da fände ich viel besser, was Buddha gesagt hat:
    „Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat.
    Glaube nichts, weil alle es glauben.
    Glaube nichts, weil es geschrieben steht.
    Glaube nichts, weil es als heilig gilt.
    Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt.
    Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast.“

    • ausgesucht schreibt:

      Nein, dein Kommentar fehlt nicht. Er ist lediglich vom Akismet, dem WordPress-Wächter, als Spam eingestuft worden…

      Und was Deine Liste angeht, fehlt freilich ein Eintrag: „Glaube nichts, weil es gesagt ein Buddha gesagt haben soll”.

  18. sl4lifestyle schreibt:

    „Sei glücklich, damit provozierst du sie alle am meisten!“
    LG
    Sabine

  19. gigde schreibt:

    Dein Gedankengang gefällt mir. 🙂
    In der Tat interessiert die Antwort den Fragesteller i. d. R. absolut nicht, vor allem nicht wenn es sich um schlechte Neuigkeiten handelt. Da ich über meinen Gemütszustand dennoch nicht lügen will, habe ich mir angewöhnt mit „Am liebsten gut“ zu antworten. Die meisten überhören den ersten Teil – mitunter durchaus bewusst-, nehmen dabei nur das „gut“ wahr und sind damit durchaus befriedigt. Wen es allerdings wirklich interessiert, fragt noch mal gezielt nach, habe ich die Erfahrung gemacht.

  20. Ruhrköpfe schreibt:

    ich bin da unschlüssig: was ist mit denen, die es wirklich interessiert, wie es Dir geht? Die, die ihre Frage also ernst meinen aus aufrichtigem Interesse an Dir?
    Je nachdem, wer mich fragt, gibt es manchmal allgemeine Plattitüden, wie „muss, und selbst“ (ganz typisch Ruhrgebiet) oder bei Menschen, die mir nahe stehen, eine ehrliche Antwort

    • ausgesucht schreibt:

      Um die Wahrheit einzugestehen: ich habe diesen Artikel vor etwa 2½ Jahren verfaßt, als es mir echt „dreckig” ging. Ohne jeden Zweifel tut es gut, wenn sich jemand um das Wohlergehen des anderen kümmert (es gibt viele Ausnahmen – der eine oder andere andere der 50 Kommentare legt beredtes Zeugnis ab – wo die „Wie geht’s dir”-Frage nur eine Platitüde ist). Und ich bin froh, daß mich trotz dieses Artikels immer wieder jemand gefragt hat, wie es mir geht… 🙂

      • Marcello Francé schreibt:

        Ob es die Leute wirklich interessiert oder eher sozialen Kitt darstellt, ist aber oft auch eine Kulturfrage, bei der ich z.B. durchschnittlich so anordnen würde: Deutschland>Südeuropa>USA (Ja, tatsächlich interessiert das hierzulande sogar vgl.weise viele). Das heißt nicht, dass man über solche Themen grundsätzlich nicht redet, aber doch nicht als offene Person.

        Mir war bis jetzt nicht bewusst, dass das “muss, und selbst“ so typisch für das Ruhrgebiet ist. Interessant. Ich finde das ehrlich gesagt fürchterlich, wenn das einem, wie es mir schon paar Mal begegnet ist, junge Leute mit beinahe schmerzerfülltem Gesichtsausdruck entgegenbringen. Das beunruhigt mich nämlich ziemlich, sie sind ja noch nicht 95 und können noch gerade laufen…
        Da lob ich mir doch das lethargische, phlegmatische boarische: Passsst. bzw. Bast scho´ o.ä. , dass eigentlich alles in der Schwebe lässt und mir persönlich auch viel besser gefällt als ein affektiertes Great! im Englischen.

        Bei Leuten, die man näher kennt, finde ich ansonstendie ehrlichen Antworten am Besten, wobei ich meine, dass man im negativen Fall unterscheiden sollte zwischen unwichtigem (allgemeinen) Rumgejammer, und wirklich persönlich wichtigen Thematiken, für die ich mir aber dann auch Verständnis erwarte. Dafür versuche ich mich ja dann auch bei meinem Gegenüber zu erkundigen 🙂

        In diesem Sinne: Gute Nacht und lasst mal von euch hören, wie es euch so geht oder ob es schon läuft oder was auch immer 😀

        • ausgesucht schreibt:

          Bast scho´. 😉

          Ach übrigens: ich könnte mir vorstellen, daß der „beinahe schmerzerfüllte Gesichtsausdruck” kaum mehr als Bestandteil des Rituals ist. Oder sollten die Wertvorstellungen mittlerweile schon so verschoben sein, daß man es nur mit Leichenbittermiene hinnehmen kann, nicht alles, sondern nur 99 % von Allem bekommen zu haben? 😕

          • Marcello Francé schreibt:

            Ich glaube, dass Problem liegt weniger in dem fehlenden Prozent sondern daran, dass wir von allem zu viel haben (weit über 100 nämlich) – auch die Folge der ökonomischen Theorie des Dauerwachstums- und trotzdem unzufrieden sind. Vermutlich ist die Abhängigkeit von dem was wir haben zu unserer Zufriedenheit eher Poisson- verteilt (natürlich reine Spekulation :p)

            Davon abgesehen ist es natürlich ein gesellschaftlich anerkanntes Ritual wie du bereits sagtest und last but not least macht das wohl auch etwas Spaß (gemeinsames Jammern verbindet ungemein und lenkt von echten Problemen ab)

  21. Schmerzgott schreibt:

    Da seit Jahren keine Vorankommen zu verzeichnen ist, antworte ich immer etwas zynisch: So, wie vor drei Jahren schon. Oder „Schlechten Menschen geht es immer gut“.

    • ausgesucht schreibt:

      Das Sprüchlein: „Schlechten Menschen geht es immer gut” kenne ich, mag es aber nicht allzu sehr. Darauf reagiere ich (meistens!) mit: „So schlecht, wie Du ein Guter [ggf.: eine Gute] bist, kann es Dir gar nicht gehen”… 😉

  22. Ei'M schreibt:

    „Wie geht es Dir?“

    Wie soll ich wissen können, wie es Dir geht? Aber ich will ehrlich sein, mich interessiert es auch überhaupt nicht.
    Da hier nur ein Kommentar möglich ist und ich es bei mir auf der Seite ablehne zu diskutieren, lassen wir es einfach dabei. Trotzdem Danke für die Sternchen und den Kommentar. Hat mich gefreut. Meinen Kommentar hier aber bereue ich jetzt schon, Frage mich aber nicht warum. Darüber diskutiere ich auch hier nicht.

  23. waehlefreude schreibt:

    Es kommt wirklich darauf an, wer fragt. Mitunter antworte ich: “ Mein Anwalt meint, ich kann nicht klagen“

    • ausgesucht schreibt:

      Da stimme ich vollkommen zu: es kommt wirklich darauf an, wer fragt.

      Nun ja, vielleicht halte ich Deinen Anwalt-Spruch als Plan B in der Hinterhand 😉

  24. Jule Wech schreibt:

    Mir wurde beigebracht , auf Fragen ehrlich zu antworten .
    Ich habe gelernt , daß meine ehrliche Antwort oftmals nicht wirklich erwünscht ist .
    Drum frage ich heute erst mal : willst du eine ehrliche Antwort ? 😉

    Oder ich sage : schlechten Menschen geht es immer gut …

    Im Ernst , es gibt ja kaum dumme Fragen , sondern eher dumme Antworten … wenn du also davon ausgehst , daß die Frage nach deinem Befinden eine Floskel ist und dementsprechend darauf antwortest , dann ist das eine dumme Antwort , weil der Fragesteller sich eventuell tatsächlich Gedanken über deine Befindlichkeit gemacht hat und nun durch deine Antwort brüskiert wird , dich beim nächsten Treffen erst gar nicht mehr fragen wird und bei dir dann der Eindruck entsteht , daß sich kein Schwein für dein Empfinden interessiert … kannst du mir folgen ? „kopfkratz“ …

    Es gilt also , immer fein abzuwägen , _wer_diese Frage stellt , _warum_diese Frage gestellt wird , _wann_diese Frage gestellt wird … es bedarf da manchmal einiger Empathie , sowohl vom Fragesteller als auch vom Antwortenden , um am Ende zu einer zufriedenstellenden Kommunikation zu gelangen …

    Im Grunde aber , da hast du recht … kaum jemand will auf die Frage , wie es einem geht , eine ehrliche Antwort … die meisten Menschen möchten auf diese Floskel genauso eine Floskel zurückkriegen … damit haben sie der Höflichkeit genüge getan und können entspannt in ihren kleinen Alltag zurückkehren …

    • ausgesucht schreibt:

      Du meinst, der obige Artikel ist im wesentlichen aus einer Mischung aus Arroganz und Egoismus entstanden? Zumindest aus einem Mangel(!) an Empathie? Ja, durchaus: Du hast mich durchschaut. 🙂
      Als ich das schrieb, ging es mir nicht gerade gut (seelisch nicht und vielleicht auch gerade deshalb auch körperlich nicht). Um ehrlich zu sein, es ging mir dreckig. Und ja, ich sehnte mich nach Empathie und war zugleich unfähig, sie wahrzunehmen. Wie ich auch außerstande war, sie ausstrahlen zu lassen, ohne sie grotesk zu verzerren (siehe Artikel). Ach, wie menschlich…

  25. Jule Wech schreibt:

    Von Arroganz und Egoismus hast _du_ geschrieben … du kennst dich am Besten 😉
    Der Mangel an Empathie war eher so mein Gedanke , davon kenn ich nämlich was … also nicht vom Mangel , sondern eher vom Überschuß … und glaub mir , das ist nicht so einfach und oft auch sehr unangenehm … aber durchaus auch positiv … also , irgentwie eine Mischung , je nachdem …
    Wie auch immer … wenn ich dich heute frage : wie geht es dir ?
    Dann ist das eine ehrlich interessierte Frage auf die ich auch gern eine ehrliche Antwort hätte …
    auch wenn ich im Grunde weiß , wie die Antwort ausfallen wird … 🙂

    • ausgesucht schreibt:

      Ooooch, ich weiß, was Überschuß an Empathie ist. Ich weiß durchaus, wie es sich anfühlt, Empathie im Übermaß fluten zu lassen (weil ich es kann und es die allerlängste Zeit auch tue), aber gerade in der „einen Sekunde”, in der man des empathischen Echos so dringend bedürfte, ganz allein auf weiter Flur steht…

      Du fragst, wie es mir (heute) geht? Tja: gesundheitlich so lala, eher eine der miesen Bewertungen. Mental fühle ich mich zerrissen: ich habe die Lektion noch nicht gelernt, ein unbrauchbares/nichtsnütziges also unnützes Element der Gesellschaft zu sein. Aber immerhin geht es mir besser als mies, wenn ich die Empathie fühle, die mir aus Deinen Zeilen entgegenweht, danke.

      • Jule Wech schreibt:

        … empathisches Echo … klingt gut , ist aber eher selten … 😦
        Mental zerrissen sind die , die viel fühlen können leider schon mal öfters … vielleicht muß das so sein … als Ausgleich für die Wenig-Denker und Wenig-Fühler …
        Wenn du dich allerdings als unbrauchbares/unnützes Element dieser Gesellschaft siehst , mußt du mal scharf an deinem Selbstbildnis werkeln …
        Und siehste … ich ahnte , daß es heute etwas besser als mies ist … 😉

  26. Liebende Ausgesuchtheit

    Auf Deine Frage „Wer glaubst Du überhaupt das Du seiest die Macht zu haben mich das zu fragen.“ zeugt für Mich von Angst oder ist es Überheblichkeit auch einer Ihrer Aspekte ?
    Ich frage nie einen Menschen danach
    Doch freue Ich Mich darüber und antworte
    „Es“ geht mit Mir und Es geht es immer gut ja am Besten
    Denn Es ist in Uns in Dir
    Liebe

    Wer schrieb diesen Deinen Artikel
    Ich habe Mich für Fernando Perso`s Würdigung gefreut
    Doch in Deinem Thema ist Er kein lauterer Gewährsmann
    Hochsensibel und vereinsamt dem falschen Freund des Alkoholismus verfallen
    Zeugt Sein „Das Buch der Unruhe“ nur davon wie wenig herzliche Menschen
    Ihn wahrnehmend die heilsame Parzivalfrage im Gralsschloss stellten
    „Oheim Bruder was ist Dir ?“
    Echte Anteilnahme bewahrt vor jenem Schicksal

    danke
    Dir Joachim von Herzen

    • ausgesucht schreibt:

      Viele Fragen, die Du da stellst. Eine davon ist sofort zu beantworten: was hier, auf diesen Seiten zu lesen ist, stammt in jedem Fall von mir, wenn es nicht extra als Zitat ausgewiesen ist. Und nein, die Hauptaussage meines Artikels, die Du im Kommentar ja noch einmal hervorgehoben hast, zeugt weder von Angst noch von Überheblichkeit. Es ist (nach wie vor) Unmut/Enttäuschung, was mich treibt/trieb.

      Ganz allerliebst jedoch finde ich Deinen Gedanken, einen Bogen von Wolfram von Eschenbach zu Pessoa zu spannen. Denn Parsifals Frage (besser: nicht ausgesprochene Frage) spiegelt ziemlich genau das wider, was mich zum Schreiben meiner Zeilen bewegte; Zitat (frei nach dem Libretto von Wagner): „Warum, so frage ich Euch, warum habt Ihr Amfortas‘ Seufzer und Klagen am See nicht beachtet, warum habt Ihr ihn nicht von seinen Leiden erlöst? Ihr sahet den Heiligen Gral und den blutigen Speer und habt dennoch keine Frage getan? Habt Ihr denn kein Erbarmen mit Amfortas‘ Not gehabt? Eine einzige Frage hätte all sein Elend wenden und Euch zu aller irdischen Glückseligkeit erheben können!” Eine Frage nur, diese allerdings nicht leichtfertig, sondern die Tiefe erforschend, hätte genügt… ^_^

      • ..herrlich Ich danke Dir
        Wer ist ein Christ ein Mensch ein Göttersohn
        Der solches sprechend tatbweist
        Solange Einer Eine hier auf Erden weilt
        Sind Wir gerettet und bewahrt

        Bei Parzifals zweitem Hingefühtwerden auf das Gralsschloß, hat Ihn ja dann doch, zutiefst
        mitfühlend geworden sich befreiend von aller Angstzensur die erlösende Frage stellen
        lassen… als „Enttäuschten“ frei bar jeder Illusion der nackten Wahrheit ansichtig
        lachend Sie ist schön

        danke
        Dir Joachim von Herzen

  27. Du erheiterst Mich
    wiewohl Du Mich auch traurig stimmst
    lächelnd
    Hast Du den Becher des Vergessens noch in der Hand
    Laß Ihn fallen
    Erbrich, Schneewittchen das vergiftete Apfelstück
    Die Geschichte eines nie stattgefundenen Traumes
    Alptraumes
    Das Du Eva den verbotenen Apfel gepflückt
    Und Mich Adam verführt Ihn auch zu genießen
    Fand nur in der „Matrix“ statt
    Nimm die „Rote Pille“
    Und Du bist des Alten satt
    Parzifile nenn Ich Dich
    Laß Mich wieder König sein
    Du bist die Erbin ganz allein

    „Freude schöner Götterfunke“
    Brenne lodernd hell und wahr

    danke
    Dir Joachim von Herzen
    Schüler des Morpheus
    Freund Neos
    Im Bund der Trinity
    Einer modernen Version von „Die Bürgschaft“
    Ach Schiller wer kennt Dein Werk
    „Die Erziehung des Menschengeschlechts“
    So schreiben dichten Wir Sie neu

    • ausgesucht schreibt:

      Wow! Du imponierst mir im gleichen Maß, wie Du mir einen kalten Schauer über den Rücken sendest. Ahnst Du nicht, des schwarzen Katers ansichtig, die (getarnte!) Anwesenheit von Agent Smith?

  28. schallendes befreiendes Gelächter
    Weib Ich kenne der Schlange Gift
    Das Smith Uns in den Baum der Erkenntnis von Gut & Böse getreufelt hat
    Doch als einfacher Mann des Volkes
    Wie Der Hippiekünstlerguruheiler Jesus Zimmermann
    Spricht Der Michl Genius der Deutschen
    Zum Archai aufgestiegener Michael
    Im Volksmund weise
    „Gefahr erkannt Gefahr gebannt“
    Der Bayer bodenständig anerkennt
    Dös is a Hund
    Wau wau
    Miau au
    lachend

    dankend Dir
    Schweiß rinnt Mir
    Aus den Achseln
    Transzendieren ist für Anfänger noch Schwerarbeit
    Lächelnd
    Wie sprach einst Er
    „Meine Bürde ist leicht…“

    Joachim von Herzen
    ..war gerade beim Orakel

        • ausgesucht schreibt:

          Mich oder die durchaus offene Situation, die einem Jäger freilich einen wohligen Schauer angesichts des waidwunden(?) Opfers bereiten muß?? ❓

          • nachspürend

            Vertrauen ist bezogen auf Meine Selbstübereinstimmung
            Was Ich Dir antue schenke vorenthalte
            Tu Ich Mir an
            Das ist das Gesetz
            Das Einzige
            Alle Übrigen haben es bereits vergessen
            Siehe „Den Rechtsstaat“ der „brd“
            Das orthodoxe Judentum hat 613 Gebote Gesetze Verbote
            Der Islam an die 300
            Wir beide nur Das Eine
            So jetzt bin Ich wieder beruhigt

            El Afibiey
            Die Schuhsohle Gottes
            Noch so ein Spinner
            lacht

            • ausgesucht schreibt:

              … auch das verblüfft mich immer wieder aufs neue: viele, die meisten(?), Menschen unterscheiden nicht zwischen Inhalt und Form. Können sie es nicht, wollen sie es nur nicht? Aus linguistischer Sicht ist: „Was Ich dir antue, tu ich mir an” ganz schlicht, beinahe eine Lappalie. Aber dieser „kleine” Satz ist so gewaltig! D. h. er wäre es, wenn er doch nur berücksichtigt würde…

              • Sprich in der Gegenwartsform
                das öffnet der Zukunft Tür und Tor
                Schreibe so Du es willst
                das es schon ist
                Es werden immer mehr Menschen gewahr
                Und Ich säe diesen großen Satz
                in jedem Gespräch das mir ein Acker ist
                Möglichkeitsformen sind eher Lutschlößer
                zarten Wünschens zaghaft der möglichen
                Wirkung wegen

              • ausgesucht schreibt:

                Ja, manchmal sind „Möglichkeitsformen eher Luftschlösser”, manchmal sind sie aus der Angst vor schroffer Zurückweisung geboren und manchmal, um dem Gegenüber des „geistigen Zweikampfes” (oder ist’s ein pas des deux?) zu signalisieren, daß es Spielraum(!) gibt…

              • …sie wurden daran bewusst gehindert
                „Teile und herrsche“
                Trenne subjekivt von objektiv
                Denken von Fühlen
                Mann und Frau
                Die Atomisierung zerhackt Form und Inhalt bis in die Heimatlosigkeit der Geistvertriebenen die im Vernünfteln sich vor dem Ertrinken dem Erstickungstod zu wahren suchen
                Apokalypse Sintflut sind Bilder dieses Dramas
                Bestimmte Mächte erzeugen künstlich Trennendes
                Russland und Deutschland nein die dürfen sollen können nicht US Doktrin
                Ost und West
                Reich und Arm
                Eine Spur derer die Einheit Einssein fürchten in den Vakuumen saugen sie den Schmerz wie kommts das in Film und Buch Vampiere so faszinierende Themen sind ?
                Geschichte ist das Ringen um der Menschen Herzensmitte Sie verlierend erzeugt was Tag für Tag bereut doch unverstanden weiter wirkt

              • ausgesucht schreibt:

                Ganz genau: „Teile und herrsche!” Braucht es mehr, um die sozialen Wirkmechanismen treffender zu beschreiben? Wahrscheinlich hatten die wenigsten Menschen ihr persönliches Erweckungsereignis erleben können, in dem sie ihr Heil fanden. ‚Heil‘ im Sinne von ‚eins sein‘, nicht (geistig/seelisch) zerstückelt, nicht ‚geteilt sein‘. Doch selbst wenn sie ihr Heil gefunden haben, kämpfen sie gegen eine Phalanx der heillosen anderen…

                Allerdings scheint es mir, daß es womöglich etwas überspannt sein könnte, den Bogen von „divide et impera” zur allgegenwärtigen Faszination für (cineastische und literarische) Vampire zu schlagen. 🙂

  29. Oha
    Lieben hat mit Einer wie auch immer gearteten sexuellen Beute nichts gemein
    Jeder angstfreie Raum wird mit lieben geflutet
    Manche Seelen haben noch Angst davor darinnen zu ertrinken
    Den Schauer hattest Du
    Projektion
    Sehe Ich Mich im Spiegel Meines Selbstbildnisses
    Albrecht Dürer
    Deine offenherzige Verletzlichkeit rührt Mich an
    Als Vegatarier ist Mir ein Frauenkörper lachend
    Nur als „Freiwild“ freien Willens ein Genuß
    Ach seufz
    In der Orstskörperertüchtigungssauna betrat ein junger Mann schon spät
    den heilsam intimen Raum grußlos benommen
    Ich spürte hin und sprach Ihn grüßend an
    dabei erwähnte Ich Liebe
    Er „Ich stehe nicht auf Männer er möge nur Frauen“
    Schock Dieser Mensch reduzierte Liebe auf Seinen
    Die vier Griechischen Qualitäten der Liebe waren Ihm fremd
    Ich fragte Mich was lernen die Menschen an Schulen
    Im Elternhaus
    Liebe beweist Sich im Sexuellen
    Doch für Sich ist Es eines der körperlichen seelischen Grundbedürfnisse
    Wie Essen und Trinken
    Und solange Smith Seinen „Kampf der Geschlechter“ verkaufen kann
    Du kannst auch eine Frau lieben ohne Lesbe zu sein
    etwas traurig

    Dir
    Joachim von Herzen
    Unverletzliches Aktmodel

    • ausgesucht schreibt:

      Eines vorweg: ich bin zutiefst beeindruckt von Deiner Gedanken stürmischem Flug! 🙂

      Und was das Wort „lieben” angeht, wollte mir schon scheinen, daß es am allerwenigsten auf das Körperliche zielte, zielen konnte. Aber bedenke, wem, repräsentativ den sozialen Durchschnitt widerspiegelnd oder von diesem beliebig weit und in beliebige Richtung abweichend, auf derartigen Blog-Portalen ein Podium eingeräumt wird…

      Eine Deiner Aussagen möchte ich ein wenig umformulieren: „Liebe beweist sich auch im Sexuellen” – und jetzt würde ich sie gern zitieren dürfen. Apropos zitieren: auch ich frage mich, warum im Familienverbund und speziell an Schulen soviel Zeugs gepaukt wird, das nicht nur nicht nützlich für ein (erfülltes) Leben ist, sondern ein solches schier unmöglich macht! Deshalb schrieb ich dereinst einmal diesen Artikel.

      • Guten Morgen Liebende

        In der Absprache eines Tanzes ist die Anrede ein freies Element

        Ach oft gerügt und der Anmaßung bezichtigt ist Sprache ja Schöpfungskraft
        Und Neal Donald Walsch der lockere Autor von „Gespräche mit Gott“ läd ein
        So zu sprechen das Es sei schon ist
        Die Quantenphysik wird es bestätigen
        Ich kann nicht denken
        „Der Mensch wird von den Engeln gedacht“
        R.S.
        Zu Deinem Lehramtsabenteuer in die Bildungsfabrik
        Gestern sah Ich David Ickes Beitrag auf Youtube über erschrick nicht
        Die Blaublütigen Reptoloide anhand des britischen Könighauses an…
        Prädikat: Für Mutige die in den Kaninchenbau wirklich kriechen wollen

        Wie sprach Er „Wir kämpfen nicht gegen Fleich und Blut vielmehr gegen Mächte im
        Himmel den Herrscher dieser Welt“
        Dies meint auch das intelligente Struckturen über das Bewusstseinfeld ebenso wirken
        wie Camtrails Haarp und Medienmanipulation
        Weshalb bin Ich im Bayerischen Rundfunk in der Anrufersendung „Tagesgespräch“
        gesperrt. „Ihr Motto grenzenlos Hören“… Hörst Du die Glocken läuten

        Ich bilde nicht die Bildekräfte ich informiere das das Restwesen in die Uniform
        passt Das Bildungswesen hat kein spirituelles Ziel dafür ein Rechtstaatlichfunktionales
        Wer Dich zurückweist hat sich selber abgewiesen
        Sprachfühligkeit wird die Schmerzgrenze immer antasten dahinte dunkel alte Angst
        nur kauert sprungbereit
        lachend
        Gedanken sind Wesen
        Des Todes oder Lebens
        Angst oder Liebe
        Das ist hier die Frage mit jedem Worgedanken steh Ich zur Wahl
        „Wenn Ihrs nicht fühlt so könnt Ihrs nicht erjagen“

        Wittgensteins Die Grenzen der Sprache begrenzen die Welt
        abgewandelt
        Eng ist es in den Bunkern der Sprachverarmung
        Ich habe Hunger
        „Das Gespräch ist die Heilige Kommunion des Menschen“
        Nach diesem Brot

        danke
        Joachim von Ungestüm

        • ausgesucht schreibt:

          Das sind ja erhellende Informationen! Zunächst einmal muß ich gratulieren: mir ist es noch nie gelungen, daß mich jemand von der gemeinsamen Gedankenfindung ausschließen wollte. Nun gut, vielleicht als Kind doch, aber das hatte eher damit zu tun, einem Kind das penetrante Fragen zu verbieten; gilt also nicht als Beispiel, da die Umstände wohl nichts mit gemeinsamem Sortieren von Gedanken zu tun hatten. Wie sagtest Du so schön: „Was Ich dir antue, tu ich mir an”. Ob sich die “Tagesgespräch”-Macher beim BR wohl darüber im klaren sind?

          Chemtrails, HAARP und Medienmanipulation sind für mich Objekte, die offenkundig in den Zwitschermedien in voller Blüte stehen. Wie aber ein Naturforscher eine fremde Region tastend, vorsichtig und ohne vorschnelle Verallgemeinerungen zu entdecken sucht (jedenfalls entdecken sollte, wenn er vom Ideal der Wissensvermehrung getrieben ist), studiere ich diese Blüten, um etwas über die Menschen zu erfahren, die sie mit Inbrunst züchten. Wohlgemerkt, die Blüten bzw. Gerüchte. Es würde mir im Traum nicht einfallen, im schwadronierend-räsonierenden Chor mitzusingen…

          Warum sollte ich auch? Las ich nicht gerade eben: “Der Mensch wird von den Engeln gedacht”? Folge diesem Gedanken weiter! Ist der Mensch, so sind auch seine Gedanken von Engeln gemacht. Nicht nur die menschlichen Gedanken über die Engel (Kennst Du Eschers Bild von den beiden sich gegenseitig malenden Händen?), sondern auch die über das, was der Mensch als am dringlichsten für änderungsbedürftig hält…

  30. Liebende Sanftmütige
    vielleicht weil Du ein sanftes reh bist
    Doch wenn ein Adler seine Blick auf manch Niedres richt ist rasch die Flinte auch dabei
    Die Journalisten befragt streiten leugnen die Sperrung
    Vor Jahren scho für sieben Monate dann in der Vorredaktion „das ist ein militanter Religiöser“
    „Macht nichts der war schon lange nicht mehr dran“ da hatten sie die Verbindung übersehen zu löschen
    Die Medien sind In Form ierende Wissensvermehrung ist die zweite Welle Weisheit künden
    gilt als „Gehören Sie zu einer Sekte“ das geht jetzt aber zu weit oder wenn gar nichts mehr
    das ist ja esotherisch
    Schrieb doch ein Dichter „Die Blumen des Bösen“ was treibt einen welche Muse hatte Ihn geküsst
    ja das zu ergründen selbst den Ruch hasstriefender Lefzen zu entdecken
    Und der Blauen Blume ewgen Grund
    Oh ja das Escherbild Ist der Kreisschluss des Narziss daher bedarfs den Austausch die Systemöffnung wenn Ich Mich nur im Kreise drehe Ich flehe Dich an entwinde Mir den Stift
    sonst sterbe Ich an Meinen eignen Exkrementen
    Jemand das Schattenwerk beschreibend nannte die „Engelsscheiße“ verzeih doch ist Mir nichts
    Menschliches fremd und Wie Nietzsche ja kurz vor Seiner Umnachtung drauf und dran war einem
    Engel namentlich Ahriman als Medium ein unseliges Werk zu erschaffen…
    Das militärische Spielfeld ist der Ausdruck methaphsischer Konflikte in der Götterwelt
    Die sogenannten Heidengriechen habens noch erfühlt gewusst

    danke
    Einen Gute Nacht Kuss auf die Stirn
    Das ist unter Musen so üblich
    Joachim von Herzen

    • ausgesucht schreibt:

      … ist es nicht so, daß die Angst, aus dem kuscheligen Wohlfühlwinkel herausgetrieben werden zu können, so manchen dazu verleitet, verbale Brandstiftung zu begehen und beispielsweise Menschen als „militanter Religiöse” zu rufmorden? Allein dadurch glaubt er sich zu erheben und den anderen, jetzt Niederen, zertreten zu dürfen. Der Stoff, aus dem Moral gewoben ist, ist oftmals nur ein billiger Fetzen, der die eigne Blöße bedecken (besser noch: verstecken) soll.

      Und ja, mit dem Kontext um die „Heidengriechen” habe ich mich mit diesem Fazit auch schon mit Wonnen beschäftigt. 🙂

  31. Liebende Holzfällerin

    Du haust ja mit Deiner gnostischen Erkenntnisaxt den ganzen Deutschen nein kirchlichen Wald ab
    Warte bald verfolgt Dich grünfriede
    Die tiefer Seufzer Die Götter Elohim erschufen den Menschen
    Zunächst seine Körperform
    Das Göttlich ist bedingungsloses Lieben
    Und als Ich Gott wurde wurde Mir bewusst das Ich Meine Göttliche Glorie nicht als Exklusiveigentum genießen möchte vielmehr Mich unendlich funkengleich dem Feuer entsprungen
    vervielfältigen will Alles und Jedes darf kann vollkommenes Glück werden Sein und
    Freiheit immer gewährt ablehnen aufschieben bekämpfen hassen vernichten
    Solange die Moral Ihre Herzensquelle vegessen hat erschafft sie Pödophelie und Religionskriege
    Wirtschaftskriege und hält den „Kampf der Geschlechter“ in Gang denn der Jahwe Adonai Herr
    fürchtet als Mondgottheit den Geist und instrumentalisiert das Weibliche als Kampfmittel der Angst
    Du bist ja eine wahre Freigeistseele Hut ab Ich trage hier im Haus einen in der Türkei verbotenen
    Fez rot mit schwarzem Qästchen

    danke
    Am Sonntag sollten Wir doch nicht arbeiten und jetzt schaufeln Wir Jahrtausendschutt beiseite
    Dir Joachim von Herzen und zu El Afibiey

    • ausgesucht schreibt:

      Habe ich Dir schon gesagt, daß mir das rasende Tempo imponiert, mit dem Deine Texte hier wie in einem Hui durch„wuschen”? Da hat es jemand eilig! Weil er mit wichtiger Botschaft die bang auf die Nachricht Wartenden wie einst Pheidippides erlösen möchte? Oder weil vom Berge Sinai herunter, unter der schweren Last zweier Steintafeln und mit leichten Sandalen, ein gravitätisches Schreiten kaum möglich ist? Oder ist’s nur ganz profan ein Anlauf, um weiter zu springen als alle anderen? Oder um sich in Höhen zu schwingen, die kein Mensch bisher zu erreichen vermochte? Um der besseren Übersicht willen? Um im freien Flug Gedanken zu fassen, die hienieden verwehrt bleiben müssen?
      Habe ich Dir schon gesagt, daß ich skeptisch werde, wenn aus einem Abstand Bewertungen, Einsichten, Weltschauungen gewonnen werden, aus dem wichtige und wesentliche Details vielleicht gar nicht mehr gesehen werden können?

  32. Du erheiterst Mich Liebende

    Ja das hast Du Mir schon gewertschätzt jedoch Ich freue Mich denn Du bist eine Seele die dies erträgt und mitschwingt Eilig habe Ich Es weniger denn Lieben kennt kein Zaudern nicht und was
    spontan gewirkt huscht an dem Großen Zensor Intellekt vorbei bevor Er Sein „wenn und aber“ Gift verspritzt
    Sag an wer und was ist der Pheiippes
    Hat nicht der zum Tode verletzte Gralskönig ach so lang gewartet auf die Antwort Seiner der Menschheit blutende Fragwürdigkeit
    Ja leichte Sandalen trag Ich wohl doch der Brief ist ins Herz geschrieben
    „Die bleierne steinerstarrte Gesetzeskodexlast „Du sollst..“ ist abgetan und die Sie heute noch
    anbeten leben hassend fürchtend jeden Größenwahn
    Federleicht ist
    Liebe Dich selbst dann wirst Du Deinen Nächsten und das Göttliche lieben denn Ihr
    Drei seid alle Eins
    Beschwingt von Schwingen engelgleich ists kein vermessener Ikarus wiewohl wer von Angst
    gelähmt Er könnte der Gemeinschaft verlustig einsam auf dem Olymp in dünner Götterluft ersticken dem ist Eile mit Weile geboten lacht
    Viele Menschen haben jene Höhen erreicht wo nicht wären Wir in den Verliesen der Gottverlassenheit längst vergangen und zerknirscht
    Gedanken sind in Büchsen Gläsern und Folianten Regale schwer selbst noch im Vatikan
    verwahrt doch fühlen in Inbrunst brennend das ist was den Buchstaben erst Leben einhaucht Ihnen den Äther verleiht das Sie lebendig im Buch des Lebens gelesen sind und mit Feuerschrift am Himmel dem Akasha Morphischen Felde leuchten hell und wahr
    Deine Skeptis hast Du Mir noch nicht gesagt und was Es sei das da „vieleicht“ aus einem Abstand
    düsternd entstehen könnte
    Ich stehe nicht ab Ich bin ganz unten nicht weil Ich auch Aktmodell bin oder mit einem Hufschmied
    arbeite Putzmann bin und Meinem Psychologenfreund das Haus reinige Dachrinnen und vier Jahre Pferdeknecht den Stall der Deutschen Griechen mit eigner schwieliger Hand gereinigt Sterbebegleiter Pflegehelfer und Referent in einem Philosophischen Frauenzirkel bin Mir meine
    Wäsche selber bügle ist Hochmut einer Meiner alten Freunde und neu die Demut Mir zu eigen
    Was schiltst Du Hölderlin ist Seine Umnachtung die „gerechte Strafe“ Dir
    Würde und Selbstbewusstsen werden schnell verkannt in diesem unsrem Deutschen Land
    Ach mach Dich klein der Michl soll es weiter sein

    danke Joachim von Herzen
    Dir für Deinen Spiegel Mir
    Der Dir Dich Selber zeigt
    St. Michael

    • ausgesucht schreibt:

      Oh nein, wie käme ich wohl darauf, an Hölderlin meinen Mut zu kühlen? Doch sag‘, ist Demut nicht manchmal auch das nach außen gekehrte Innenfutter des Kleides, das sich Hochmut nennt?

      Ganz anderes Thema: welcher Gott, welche Göttin, welches Schicksal hat Dir die Aufgaben des Herkules auferlegt?

      Noch ein anderes Thema: Auch die freundlich-nachdrückliche Einladung: „Liebe!” ist ein Du-sollst, also ein Imperativ… 😉

  33. Das „Ermächtigungsgesetz“ ist liebe atme freue lebe sei
    Die Imperatorin der Lateinischen Scholastik darf Ihren freien Skeptizimus leben

    Du darfst ist die demütigende Hochmütigkeit eines Der da Oben zu denen da unten
    Herr und Diener
    Kinder heute laßt uns lustig sein der Krise allenthalben dürft Ihr Euch freuen heut an diesem
    Tag dann sollt Ihr wieder bluten dann ists auch gut denn Leben ist kein Hongschlecken
    ist Schweiß und Distel Dornen steinger Acker Mühegrund

    Wer die einsame Bitternis des Hochmutes nie gekannt wird der Demut süße nie begehren

    Niederrangige eifnfache Arbeiten sind in der Waagschale der des Göttin Engels des Karma
    wohl gelegt für eine Zeit bis hoch und tief einander in der Mitte finden

    Du darfst lieben
    Die Liebe erlaubt Es Dir nie
    Wie hätte Sies Dir je verboten

    danke
    Joachim von Herzen
    Fastnachtimperator

    • ausgesucht schreibt:

      Da hast Du einen spannenden Satz gebracht: „Wer die einsame Bitternis des Hochmutes nie gekannt wird der Demut süße nie begehren”. Ich frage mich allerdings, ob dieser Satz nicht einen gewichtigen(!) Bruder hat: „Wer die einsame Bitternis des Hochmutes erst gekannt, kann der Demut Süße nicht mehr schmecken noch begehren”?

  34. Liebende Selbstbefragende

    In der Verabsolutierung der Dialektik wirst Du selbst das „Gesetz“ aufstellen
    Ja jener Mensch hat dann eben eine Geschmacksstörung für immer
    Der ist dann verloren
    Karma gibt Es nicht
    Die schlanke Schwester ist Ausgleich der Extreme
    Und wenn eine Seele Sich für das Reich schwarzer Magie entschied
    Dann wird Zeit ein lange gedehnter Kaugummi bis

    danke
    Joachim von Herzen
    Sternzeichen Waage

    • ausgesucht schreibt:

      Sag‘, welche Grausamkeiten unterstellst Du mir: „In der Verabsolutierung der Dialektik wirst Du selbst das “Gesetz” aufstellen”? Gibt es denn nicht Gesetze genug?? Warum sollte ich wohl dem Ramschladen der Gesetze noch ein weiteres solches hinzufügen wollen? Wo es in allen Zeiten meistenteils daran mangelte, die bestehenden Gesetze einfach nur zu befolgen (oder demütig-bescheiden zu akzeptieren).
      Und Verabsolutierungen mag ich nun wirklich nicht (siehe hier), nicht als Verabsolutierung der Dialektik und als Dogma erst recht nicht…

  35. Liebende scharfer Worte

    ..der Ton klingt verletzt wenn Du Mir unterstellst ich nenne Dich „grausam“
    Du hast den „Gewichtigen Bruder“ erschaffen hier ins Leben „Gesetzt“
    Es ist Deine Mutmaßunug ein Hochmütiger sei des Wandels nicht mehr vielleicht fähig.
    Das hast Du hier schriftgesetzt
    Meine Erfahrung sobald die Schmerzgrenze alter Verwundungen angerührt wird ist Erkenntnis
    möglich Heilung auch oder Abwehr Zorn Unterstellung ach
    Eckhart Tolle hat das Wesen des „Schmerzkörpers“ seufz trefflich beschrieben
    Wickipediahinweis auf YouTube
    Wir können Es lassen weder Dich noch Mich zu quälen
    Oder „kriegen“ , nehmen Wir die Kurve ?

    danke
    Joachim von Herzen

    • ausgesucht schreibt:

      Was das Anrühren alter Wunden angeht, sollte niemand der Mutter Natur ins Handwerk pfuschen wollen, warum wohl hat sie gnädig das Vergessen und Verdrängen erfunden?

  36. Liebnde Mutter Natur

    Nachdem Ich ein Kurpfuscher bin
    weil Ich familär und gesellschafftskollektiv Verletzungen erfuhr hat Sich Mir gezeigt das
    die Energie der Verdrängung und somit Verleugnung Mich in die Opferrolle trieb
    und Meine Lebenskraft und Freude fraß
    So suchte Ich erkennendes Bewusstsein darüber ja Heilung
    Mutter Natur will Mich nicht leiden sehen und hat Sich darüber gefreut
    Archonten und Äonen sind dagegen Meister Uns unbewusst und traumatisiert zu halten

    danke
    Joachim von Herzen

    • ausgesucht schreibt:

      Ja, ja *kopfnicken* das stimme ich zu: manchmal ist es das individuelle(!) Schicksal, nicht die Opferrolle zu tragen und unter ihrer Last zu zerbrechen. Aber manchmal ist gerade die Opferrolle das Schicksal.
      Ich bezweifle, daß man die Frage nach dem Schicksal pauschal angehen sollte, Schicksal ist immer etwas Persönliches. Dem einen so, dem andern anders…

      • Liebende offener Befindlichkeit

        Die Deutschen tragen ein von bestimmten Kreisen bewusst in die Unendlichkeit gezogene „Schuldigkeit“ am Kriege und der Judenverfolgung Das zehrt die Volkseele aus und hinterlässt ein kollektives Schamgefühl intelligent verdrängt und kompensatorisch genial symtombehandelt Kirchen arbeiten stark mit Schuldkomplexen wie „Erbsünde“ als eine genetische Deformation Göttlicher Widersetzlichkeit Jedes Neugeborene sei so bereits ein kosmischer Verbrecher
        Meine letzte Freundin und einjährige Lebensgefährtin ist Deutschserbin begnadete Mathematikerin und spielt Bach auswendig auf dem Klavier Zum Frühstück gab es aufs Brot Schimpf und Hasstiraden Ich habe Sie wehmütig des Hauses verweisen müssen dann wurde Sie als Kleptomanin von Staaatsanwaltlicher Seite zu einer Therapie veranlasst Ihre Kindheit war eine Schändung durch beide überleistungsorientierte Eltern
        Die Mutter hatte jahrelang Gebärmutterkrebs Ein Kind weinte in der 36 Jährigen Dozentin
        schluchzend verzweifelt panisch gequält
        Zwei Jahre arbeitet Ich als Regiseur einer Theatergruppe Langzeitarbeitsloser 50plus
        Russen Deutschpolin Türke Italienerin Katholischer Fundamentalist ein Gothic und ein genialer Germanist der von Größenwahnsinn und Minderwertigkeitskomplexen zerrissen war poetisch durchaus von Goethischer Art
        Das erste Stück „Das Alles und das Nichts“ konnten wir noch aufführen
        „Die Reise“ war letztlich eine zu Uns selbst fand ein klägliches Ende da die Teilnehmer Ihre Schmerzkörper inszenierten in einem seelisch geistigem „Macbeth“
        Zwei Teilehmer erklärten sich als „Halb und dreivieteljuden“
        Es ging bis an die Schmerzgrenze doch über Sie hinauszugehen waren Sie noch nicht bereit oder vermochten Es nicht mehr
        „Man sollte gar nichts..“
        Ich kann Schicksal als Einzel Familien Volks Religions und Menschheitsschicksal verstehen Was Wir derzeit sich steigernd weltweit erleben sind ungelöste Vorverletzungen in all diesen Seinsbereichen
        „Was Du säest wirst Du ernten“
        Disteln oder Rosen
        Der Stachel im Fleisch kann sich entzünden oder erinnern wer und was Wir waren
        sind und werden können
        Mensch werde Der Du bist
        Sei der Du bist
        Die die wir sind
        „Ich bin der Ich bin“

        danke
        Dir Joachim von Herzen

  37. Claude Eckel schreibt:

    Sockenschuss. Komplexe? Fühlst du dich ungeliebt, alleingelassen, dauernd missverstanden, niemand meint es ernst mit dir? Oder was sollen solche dämlichen Retourkutschen? Dann frag dich malö, warum sich niem,and wirklich für dich interessiert, wenn du mit soner miesepetrigen Einstellung unterwegs bist und andere vor den Kopf stößt. Dich wird ich auch keine zwei mal grüßen. Darauf kannste einen lassen. Links liegenlassen und weitergehen. Leute wie du ziehen andere nur runter. Losermentalität vom Übelsten. Bah!

  38. Cor schreibt:

    Ich antworte jeweils, was mir gerade im Kopf rumschwebt. Die meisten Leute sind dann irritiert, weil ich ein SEEEEHR offener Mensch bin. Mich persönlich regt es dann wiederum sehr auf, dass die meisten Leute niemals etwas persönliches von sich erzählen würden. Ach komm schon, meinst Du, die Welt geht unter, nur weil Du mir jetzt sagst, dass Du in Deiner Kindheit mal von zuviel Vodka gekotzt hast? (Hypotetisches Beispiel) Aber konsumieren, das tun die Meisten gerne – und dann wahrscheinlich hinter Deinem Rücken ablästern. Mir geht es übrigens sehr gut momentan, danke 🙂

    • ausgesucht schreibt:

      … vielleicht magst Du es nicht glauben, aber auch ich antworte so, wie es mir gerade im Kopf herumschwebt. Wie denn sonst? ^^
      Allerdings bin ich doch ein wenig erstaunt, wie man sich darüber aufregen kann, offenkundig sogar ‘sehr darüber aufregen’ kann, wenn der Gesprächspartner für sich entscheidet, aus welchen Gründen auch immer, keinen Seelenstriptease vorzuführen.
      Mir geht es übrigens momentan den Umständen entsprechend… ^_^

  39. monopoli schreibt:

    Der Sinn der Floskel ist das Eis zu brechen und eine Kommunikative Beziehung herzustellen.
    Aber gut das wir mal drüber geredet haben…
    Nächste überflüssige Frage, warum applaudiert man Leuten die Müll plappern?

    • ausgesucht schreibt:

      Ja, es ist eine Floskel: Nein, sie bricht – als hohles Wortgeklingel eingesetzt – kein Eis oder stellt kommunikative Beziehungen her, sondern sondern errichtet Eiswälle, die den letzten Lebensfunken umklammern und vollends zum Verglimmen bringen…

      Und nein, ich weiß nicht, ob die ‘nächste Frage’ tatsächlich ‘überflüssig’ ist, denn sie zielt recht genau auch eine weitergehende Frage: Warum (und da es dabei als letztes um biologische „Spielchen” gehen soll: zu welchem Zweck) lebt man?

      • monopoli schreibt:

        Um den Eliten zu dienen… früher nannte man sie Götter, heute Merkel und Gauck, Schäuble und …ähm wie hiess der rote Papier-Ossi im Außenministerium doch gleich?
        Weiss er eigentlich schon wo sein Wahlbezirk ist?

        Nee im Ernst, wir haben hier in dieser Welt nichts zu melden. Das kannst du bei jeder Petition, jeder Demo und jeder Wahl anschauen. Insofern kann ich ehrlichen Herzens sagen, ich sitze in einer Matrix in der andere die Fäden des Lebens in der Hand halten. Und wer behauptet Einfluss darauf nehmen zu können, unterliegt einer Selbsttäuschung.

        • ausgesucht schreibt:

          Nein! Wie könnten Merkel und Gauck & Co, gottlos wie sie sich präsentieren, als (wenigstens als) Götterimitate figurieren??? :/

          Und ja, das mit der ‘Selbsttäuschung’ unterstütze ich zu 120%, mindestens. ^_^

          • monopoli schreibt:

            Ist dir schon mal aufgefallen das die Götter ziemlich arrogant, hinterhältig, rachsüchtig und mordlustig, großspurig und pornosüchtig sind? Das gilt nicht nur für die Götter des Olymp, sondern auch für die Christen, Islamisten, Juden und Buddhisten.
            Solange es Menschen gibt die an Götter glauben, solange stehen sie über den Menschen. Die alten Germanen haben die römischen Götter gestürzt und sich auf ihren Thron gesetzt, die alten Wikinger haben ihnen das Ragnarök bereitet, die Russen haben die Kriegsgötter der Nazis zu Fall gebracht und aus den Trümmern erhob sich ein geschändetes Land. Doch weil die Götter nicht ertrugen das Menschen sich selbst regierten und sich von ihnen abwandten, taten sie alles um dieses Land zu vernichten. Und so zerbrach das Land während sich Götter am Leichenschmaus mästeten. Und weil ihnen das nicht genug ist, beschlossen sie das nie wieder Menschen über sich selbst bestimmen sollen, damit sie auf ewig herrschen können. Und so förderten sie den Götterglauben und versprachen mal wieder ein Himmelreich auf Erden. Doch es gibt Menschen, die weiter nach Freiheit und Selbstbestimmung streben, auch wenn sie unerreichbar ist. Denn solang die Masse an Götter glaubt, bezweifelt sie auch nicht deren Herrschaft. Es wird Zeit das die Menschheit den Götterglauben überwindet und die Götter mit all ihren Atombomben, ihren „Wir schaffen das“ und ihren Lügenmärchen begraben. Sie haben es mehr als verdient.

            • ausgesucht schreibt:

              Ganz ehrlich: diese „Neujahrsansprache” dürfte um Längen besser sein als die von ◊Königin Angela I. (siehe hier). 😉

              • monopoli schreibt:

                Was für ein Kompliment, ich bin ganz entzückt.
                Die Götter und ihre Medien sollte man weder verlinken, noch ihre Namen nennen, denn das belegt einen Respekt, den sie wahrlich nicht verdienen. Mal ehrlich, wir haben doch was besseres verdient als dieser Sauhaufen hier.
                Zurück in die Zukunft, das ist der einzige Weg diese Götter loszuwerden und naja, aus Fehlern lernt man. Die Götter haben 4000 Jahre geübt, wir hatten nur 40 Jahre.
                Aber je mehr man übt, desto besser wird es. Also auf ein Neues….
                Ich wünsch dir nen guten Rutsch

              • ausgesucht schreibt:

                Ist die Welt wirklich so „einfach”: »Die Götter und ihre Medien […], denn das belegt einen Respekt, den sie wahrlich nicht verdienen«? Wenn jemand aus einer Gruppe von Spaziergängern einen Hundehaufen entdeckt, auf den geradewegs zugesteuert wird, und mit angewiderter Miene auf diese Sche*ße aufmerksam macht, belegt das einen gewissen Respekt vor Hundehaufen, Hundehaufenproduzenten oder Hundehaufenproduzentenbesitzer?

                Auch Dir alles Gute für 2017.

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