Magie der runden Zahl

Gestern schickte WordPress die hochgradig interessante Botschaft, daß wohl (leider habe ich es verpaßt, den snap shot zu dokumentieren) mittlerweile 1337 Likes auf diesem Blog zu verzeichnen seien. In Worten: eintausenddreihundertsiebenunddreißig. Wenn ich Derartiges erfahre, bin ich hin und weg! *grins*
Ich würde es kommentarlos hinnehmen, wenn bei irgendeiner „runden” Zahl (die durch 50, 100, 500, 1000 oder so restlos teilbar ist) eine Stimulation des Freudezentrums ausgesandt würde, aber was zeichnet nun gerade die 1337 aus? Handelt es sich um eine Primzahl? Nein, die Sieben teilt sie…
Also gut, wenn ich schon nicht weiß, warum diese Zahl erwähnenswert ist, danke ich allen, die ermöglich haben, daß diese (und keine niedrigere) erwähnt werden konnte.

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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16 Antworten zu Magie der runden Zahl

  1. Kusanowsky schreibt:

    Wahrscheinlich um ein paranoisches Beobachtungsangebot. Die Zahl 1337 bezieht sich auf die Bezeichnung „Leetspeak“.
    Leetspeak bezeichnet im Netzjargon das Ersetzen von Buchstaben durch ähnlich aussehende Ziffern sowie – nach einer erweiterten Definition – Sonderzeichen. Der Begriff Leetspeak selbst wird häufig 1337, manchmal 1337 5P34K, selten auch 31337 bzw. 313373 geschrieben und leitet sich ab vom engl. Elite über Eleet und `leet zu 1337.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Leetspeak

  2. Kusanowsky schreibt:

    Warum naiv? Jeder ist nur verschieden informiert. Und die Benutzung des Internets ermöglicht nun, dass diese Verschiedenartigkeit gar kein Problem ist, sondern die Lösung. Wenn du irgendwas nicht weißt und nicht weißt, ob es überhaupt etwas Wissbares gibt oder ob eine Infromation nur Zufall ist, so gibt man es einfach bekannt: Man zeigt sich unwissend! Und wartet ab, was passiert.
    Ratschlag also: immer erst googeln, egal ob es aussichtsreich erscheint oder nicht. Denn das weiß man ja noch nicht und man weiß es auch nicht wenn der Hund weint.

    • ausgesucht schreibt:

      … ist schon ein interessanter Ansatz. Diametral zu dem, was ich bisher als Wissen, genauer noch als Lernprozeß ansah. Schätze, ich muß umdenken 😉

  3. Sten Dunkan schreibt:

    Ist es nicht erst der Kontext der den Standpunkt definiert? Bei Bildung und Wissen ist es doch nicht anders.

    Ich z.B. bin PC-Spieler, Trekkie und Hobbyphysiker. Unter meinesgleichen bin ich ein Gelehrter, denn ich habe Jahre des Studiums hinter mir.
    Für Außenstehende bin ich einfach nur ein Nerd der gelegentlich über alltagsferne Themen und in unverständlichen Worten redet.
    Für einen Tuareg oder Buschmann bin ich nur ein dummer Mann der mit dem was er weiß nicht einen einzigen Tag in deren Welt überleben könnte.

    Alle drei Definitionen sind wahr.

    „Luke, auch du wirst noch entdecken, dass viele Wahrheiten, an die wir uns klammern, von unserem persönlichen Standpunkt abhängig sind.“
    — Obi-Wan Kenobi (Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter, Kapitel 15)

  4. yuppidu schreibt:

    Auch bei mir wirkt die unbändige Freude über die 1337 noch immer nach, womit auch mein Stimmungshoch geklärt wäre. Leetspeak, das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen, wenn man auf Nachschub für den Versauungstrakt giert – augenblicklich tritt Enspannung und Wohlbefinden ein! Vor allem die Mögichkeit 1337 5P34K bringt mich total ins Schwärmen, löst überschäumende Gefühle in mir aus, daher habe ich mir diese Variante für das Wochenende aufgehoben. So danke ich WP für diese Erweiterung meines Horizontes und warte hoffenden auf die nächste WP-Überraschung! 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Nun gut, das Feuerwerk dürfte am Samstag abgefackelt sein – und was dann am Nachmittag?!? 😯

      • yuppidu schreibt:

        Zu meiner Zeit waren alle ganz versessen auf den Kasperl und das Krokodil, das lief um 15:00 oder 16:00 Uhr in schwarz-weiß und war wahnsinnig zeitkritisch und spannend: Seid ihr alle da? Das wäre doch was? 😉

        • ausgesucht schreibt:

          „Zu meiner Zeit… schwarz-weiß…“, das war *denke, denke*, nein, das kann doch nicht… 😯 Jetzt bich ich sprachlos… *grins*

          • yuppidu schreibt:

            Doch, doch …. ein Telefon im Ort, natürlich beim Wirt’n, der Schneider hatte einen Fernseher, um sein Geschäft anzukurbeln, eineinhalb Stunden zur Schule und die doppelte Zeit für den Heimweg … 😉

            • ausgesucht schreibt:

              Idyllisch! Zumindest der damalige Zeittakt im Vergleich zum unsrigen 😉
              Aber wieso dauert der Heimweg doppelt so lang? Ich hätte vermutet: zur Schule trotten (= Ort der Ödnis) und nach Hause eilen (= Ort der freien Entfaltung). Oder gab es auf dem Heimweg Raufhändel, oder lockte die Raucherecke, oder wie oder was? 🙂

  5. Georg Ruß schreibt:

    Übrigens wäre die 42 auch eine runde Zahl gewesen (Douglas Adams) und dann aus Informatikersicht natürlich auch alle Zweierpotenzen. Die nächste also bei 2048 (2^11). Good luck, ich les jetzt auch mit 🙂

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