Aufwand & Nutzen

Nun habe ich drei Tage lang überlegt, wie ich damit umgehen würde, daß einer meiner aktuell 1396 Blog-Artikel nun nicht unbedingt der Inbegriff der Wahrheit ist. Nur einer. Handelt es sich beim Textbeitrag vom 24. Januar 2014 um eine (verzeihliche) Form der Selbstillusion oder um eine handfeste Lüge? Schließlich darf es im letzten Punkt der Aufzählung nicht „noch immer“ heißen, sondern ehrlicherweise „schon länger nicht mehr“. Eine Frage von Aufwand und Nutzen, die auf diesen Seiten hier in einem unguten Verhältnis stehen. Um das Verhältnis zu verbessern, ist, da der Nutzen sich meinem Zugriff entzieht, der Aufwand zu reduzieren – auf geht’s.

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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15 Antworten zu Aufwand & Nutzen

  1. arabella50 schreibt:

    Beruhige dich.Es scheint mir eine lässliche Sünde zu sein.Liebe Grüße.

  2. Gabi schreibt:

    auf geht’s…… Aufwand und Nutzen…. das ist eigentlich eine elementare Frage, die sich immer wieder täglich neu stellt…. ich denke, wenn man nicht immer nur den Nutzen sieht, fühlt *es* sich besser an…. (für mich!)
    Eine schöne, aufwendige, nützliche, ruhige, genußvolle Woche – liebe Grüße von Gabi

  3. YDU schreibt:

    Die ewige Bloggerfrage: Was bringt’s? 😉

  4. YDU schreibt:

    1396 Beiträge und noch dazu von hoher Qualität, das muss man Dir erst nachmachen! Was den Nutzen betrifft. so bin ich nicht der Meinung, dass er sich deinem Zugriff entzieht, da ich diesen in der Hauptsache darin sehe, dass man selbst vom Bloggen profitiert. Mir persönlich werden deine Beiträge fehlen, da es beinahe immer etwas gab, das mich irgendwie reizte und mir so den Tag versüßte, da ich auf Gedanken kam, die es so vermutlich nie oder kaum gegeben hätte… Vergnügungssucht, das ist wohl mein Motiv! YDu 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Vergnügungssucht?! Ein wundervolles Motiv – für diese Offenheit danke ich Dir. Ist ja schließlich auch mein Motiv. Aber, wie gesagt: Aufwand und Nutzen… 😉

      • YDU schreibt:

        Anfangs wollte ich meinen Beziehungskummer der Öffentlichkeit zur Schau stellen, aber das war dann nicht meines, wie ich feststellen musste. Da ich aber schon einen Account angelegt hatte, musste ich irgendetwas damit tun, daher begann ich regelmäßig „etwas“ zu schreiben, da ich eigentlich der klassische Telefonierer bin, der das Verschriftlichen hasst wie die Pest. Ziel: Schreib Alter – auch wenn es nur ein paar Zeilen sind! Irgendwann hatte sich das Schreiben verselbstständigt und ich musste mich mit einer Eieruhr auf maximal 30 Minuten beschränken, da ansonsten das obligate Gleichgewicht ins Wanken geraten wäre. Der Nutzen: Ich kann derzeit ziemlich flott jede Menge Buchstaben reinhämmern und ab und zu macht das Getippte auch Sinn! Meine Telefonzeiten haben sich inzwischen um mehr als 80 Prozent verkürzt, da ich überwundene Schreibhemmung nun voll auslebe und nur mehr zum Telefon greife, wenn es mir mit der Tipperei zu mühselig wird. Fazit: Zeitgewinn pur! Derzeit kommentiere ich zu 90 Prozent nur mehr bei einem Blog namens Sinnsucht, da sich da eigentlich immer etwas findet … ach, das hatten wir schon,wir wollen doch niemanden mit Lob überschütten!
        Übrigens, die Veröffentlich deiner Statistik hat mir einen ordentlichen Schreck versetzt, da mir nicht klar war, wie konsequent ich der Sucht erlegen war! So, genug getippelt, Mann muss wieder etwas arbeiten, damit Kohle rein kommt! Was noch zu sagen wäre: Hab Dank für jeden Deiner Beiträge, wobei mir einige erst im zweiten oder gar dritten Anlauf ins Blut wollten! YDu 🙂

        • ausgesucht schreibt:

          Das Stichwort „Sucht“ taucht zurecht auf in Deinem Kommentar. Ich möchte doch niemanden abhängig machen – auch mich nicht. 😎
          Und ja, vielen Dank für die Treue! 🙂

  5. YDU schreibt:

    Handelt es sich um ein Sinnkrise, Suchtkrise, Nutzenkrise, Aufwandskrise, Verhältniskrise, Wahrheitsfindungskrise, Reduktionskrise, Inbegriffskrise, Handlungskrise, Selbstillusionskrise, Punktkrise, Aufwandsverbesserungkrise oder gar um einen ganz stinknormalen Durchhänger? Natürlich habe ich nicht alle möglichen Krisen, die sich aus deinem Beitrag erahnen ließen aufgeführt, weil das Ziel ganz klar eine Reduktion ist und ich dir durch meine Selbstbeschränkung unterstützend zur Seite stehe … Was bin ich doch hilfsbereit? 😉 * Auf geht’s, dieser letzte Aufschrei musste noch sein, um dich mit gutem Gewissen in die wohlverdiente Reduktionsphase zu entlassen!

  6. YDU schreibt:

    So werde auch ich mich reduzieren,
    dir Beistand leisten beim Nichtpublizieren,
    das Verhältnis so lange verbessern,
    bis der Nutzen sich sammelt in Fässern!
    Werde lesen, was nie ward geschrieben,
    Kommentare senden, die übrig geblieben,
    mich üben in Stille und Kontemplation,
    meine Tastatur produziert keinen Ton,
    kein Schwarz erscheint mehr am Monitor,
    nur mehr Weiß erscheint tonlos vor Auge und Ohr!
    Werde Spiele treiben mit Gedanken, die nie gedacht,
    von denen ich glaube, sie wären vielleicht von dir entfacht,
    werde mich amüsieren mit Worten ganz allein,
    Schach spielen gegen mich selbst, um die Energien zu befreih’n!
    YDu 😉

  7. chopps schreibt:

    du wirst doch nicht etwa aufhören wollen?!
    wäre doch schade drum …

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