[kenonitro] das Geschwätz vom Wertenihilismus

gefunden bei kenonitro:

die achso Intellektuellen
also die Dummen
sprechen heute gerne verächtlich vom Wertenihilismus
wenn aber Werte Polarisation bedeuten
dann bin ich ein Wertenihilist ersten Grades
also die eigenen Werte vor denen Anderer stehen
dann bedeutet dies in der Konsequenz Krieg
Polarisation bedeutet immer
das sich das Gute gegen das Böse aufstellt
jede Seite ist für sich genommen die gute Seite
keiner sieht sich selbst auf der bösen Seite
so ist erst jenseits von Gut und Böse
des Menschen Wert zu finden

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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6 Antworten zu [kenonitro] das Geschwätz vom Wertenihilismus

  1. Yeti schreibt:

    Wenn ich mir ansehe, wieviele Verbrechen höchsten Grades es heute gibt, dann kann ich kein Wertenihilist sein.

    Soll man schweigen, wenn gewissenlose Bankenhäuser die Wirtschaft gnadenlos an die Wand fahren?

    Soll man schweigen, wenn Politiker sich nicht um das Gemeinwohl kümmern, sondern lieber um den eigenen „Ruhestand“ auf einem netten Aufsichtsratsposten?

    Soll man schweigen, wenn unschuldige Menschen im Interesse von geldgierigen Waffenhändlern getötet werden?

    Nein, angesichts dieser Tatsachen kann ich kein Wertenihilist sein.

    • ausgesucht schreibt:

      … ich vermute, „kenonitro“ hatte genau solche Beispiele vor Augen, als der obige Text verfaßt wurde. Hast Du seine/ihre Seite schon besucht, um evtl. Details abzuklären? 🙂

  2. kenonitro schreibt:

    das ist ja hochinteressant hier – endlich mal ein paar Leute, die Feedback geben auf mein Geschreibsel 🙂 @ausgesucht schön zu sehen, dass es auch Blogs gibt mit einem regen Austausch – freut mich.

  3. Chantao schreibt:

    [kenonitro] das Geschwätz vom Wertenihilismus
    Veröffentlicht am 14/09/2014

    keiner sieht sich selbst auf der bösen Seite
    so ist erst jenseits von Gut und Böse
    des Menschen Wert zu finden

    Diesen Beitrag fand ich, als ich da schaute, ob vor einem Jahr die Welt noch einigermaßen in Ordnung war. 2014 2 Jahre nach dem sogenannten Mayakalender mit seinen Weltuntergangsphantasien, und vieles ist danach geschehen, was vielleicht noch aufregender war.

    Und wenn ich bei Google Suche 2014 :

    Es war Putins Jahr

    Olympia-Feuerwerk, Krim-Annexion, Ukraine-Krieg: Beim täglichen Hyperaktionismus des russischen Präsidenten vergisst man fast, wie er sein Land an den Abgrund führte.

    Und was gab’s noch in 2014 ? Noch nie gab es so viele Bootsflüchtlinge wie 2014

    Mindestens 348.000 Menschen sind nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks UNHCR in diesem Jahr auf dem Seeweg vor Konflikten, Gewalt und Armut geflohen. Nach den vorliegenden Daten sei davon auszugehen, dass 2014 das Jahr mit den meisten Bootsflüchtlingen werde, teilte das UNHCR am Mittwoch in Genf mit. Vor allem Kriege wie in Syrien hätten die Menschen vertrieben.

    Das UNHCR erhielt Berichte über fast 4.300 Todesfälle von Bootsflüchtlingen weltweit in diesem Jahr.

    2014 war ein absolutes Orakel-Debakel

    Der Euro ist noch da, und es gab keine Säurewolken aus dem All: Wahrsager haben für dieses Jahr viel Düsteres vorhergesagt – und lagen daneben. Ein kritischer Verein kommt zu trüben Ergebnissen.

    Wir sind doch noch da! Die Welt ist nicht untergegangen. Auch der dritte Weltkrieg ist bislang ausgeblieben, und Angelina Jolie und Brad Pitt sind weiterhin ein Paar. Zahlreiche Wahrsager lagen also auch in diesem Jahr daneben. „Einen wirklich aufsehenerregenden Prognosetreffer habe ich noch nie gefunden“, sagt der Mathematiker Michael Kunkel, der für die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften die Vorhersagen auswertet.

    Ja und frag‘ mal heute, wie’s dazu heute aussieht mit den Debakeln. Evolution ist nun mal‘ nach menschlichen Gesichtspunkten eine ziemlich zeitlich weitläufige Angelegenheit, gottseidank auch wieder nicht, aber wer kann das wissen ?

    • ausgesucht schreibt:

      … es gab immer, es gibt und es wird immer Leute geben, die sich als „Wissende” bezeichnen, die aber leider nicht verraten, aus welcher Körperöffnung sie ihre „Prognosen” hervorpressen; täten sie es, würde die Anrüchigkeit ihres Geschäftes sofort offenbar. :/

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