Mords(!)radfahrer

Fahrrad_Abstand1_5Wenn sich Radfahrer immer mal wieder als Opfer der bösen, bösen Autofahrer präsentieren wollen, beharren sie darauf, daß vorbeiziehende Autos an einem Balancefahrzeug gefälligst einen Abstand von mindestens 1,5 m einzuhalten hätten.
Wenn sich Radfahrer immer wieder auf Gehwege „verirren”, halten auch sie von sich aus eben diese 1,5 m ein: bar jeder Rücksicht schmettern sie zwischen Passanten hindurch, die allerhöchstens diese Distanz als Abstand haben…

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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35 Antworten zu Mords(!)radfahrer

  1. Wunderwaldverlag schreibt:

    … oh ja. Klingt ganz nach der „Radfahrerstadt Erlangen“.

  2. wederwill schreibt:

    Da muss ich dir unbedingt Recht geben! Ich finde Radfahren sehr sehr schön, aber manchmal sorgen auch die rechts am Auto vorbeiziehenden Radfahrer oder die, die sich blitzschnell auf Fußgängerüberwege hechten, dermaßen für Schrecksekunden, dass man sich immer gar nicht ausmalen möchte, was hätte passieren können….
    Ich wünsche dir trotzdem einen ärgerfreien Wochenstart und sende liebe Grüße aus Thüringen
    Marlis

    • ausgesucht schreibt:

      Ach ja, das Thema Schrecksekunde: neulich hat mir (= auf’m Rad) ein dickes Auto mit einem dreieckigen Stern auf der Motorhaube bei seinem Rechtsabbiegen die Vorfahrt genommen und den Weg abgeschnitten; ein paar Passanten auf dem Fußweg jammerten (ich war derweil mit Bremsen und Balancehalten beschäftigt): Oh, oh, das geht schief… Ging es um Haaresbreite nicht, aber die Schrecksekunde dauerte und dauerte… 😉

      • Warum schreibt:

        Na zum Glück ging das gut. Ja, man darf sich wirklich nicht darauf verlassen, dass die anderen Verkehrsteilnehmer auch die Vorfahrtsregeln kennen. Pass weiterhin immer gut auf Dich auf.

        • ausgesucht schreibt:

          Danke für den Wunsch. Allerdings fürchte ich, daß die meisten Verkehrsteilnehmer die Regeln sehr wohl kennen, sich aber gezielt und ganz bewußt darüber hinwegsetzen… 😉

  3. hjs1951 schreibt:

    Ja, stimmt! Diese Idioten gibt es. Erlebe ich jeden Tag – als Radfahrer. Ich kann nur den Kopf schütteln.
    ABER!
    Genauso erlebe ich (fast) jeden Morgen, an einigen Stellen, dass die lieben lieben Autofahrer mich überholen, um dann möglichst nah an den rechten Bordstein fahren, um links abzubiegen… Wo ich dann bleibe? Auf dem Gehweg. Aber keine Angst, um die Zeit laufen da noch keine rücksichtslosen Fußgänger, die ohne zu schauen, mit ihren Kindern die Fahrbahn oder den Radweg queren.

    Was ich sagen will? Vorsicht mit Pauschalierungen. Ich gehöre zu allen drei Gruppen und versuche umsichtig zu laufen, radzufahren oder das Auto zu lenken, Aber Hirnlose kann man nicht und nie ausschließen. Außerdem passt das doch prima ins Bild der Gesellschaft. „Was kümmern mich die Anderen, solange ich durch komme!“

    Moinsen!

  4. jsbielicki schreibt:

    Hat dies auf psychosputnik rebloggt.

  5. Anna-Lena schreibt:

    Radfahrer, die meist auch Autofahrer sind, würde ich oft am liebsten vom Rad schubsen. Jede Regel der Straßenverkehrsordnung setzen sie außer Kraft. Und wenn sie dann noch ein Handy in der Hand und Lautsprecher auf den Ohren haben, muss ich sehr an mich halten!

  6. kristallundrosen schreibt:

    Da hast du Recht und dann sind sie auch noch nach dem langen Winter unsicher auf dem Rad und fahren mit Verlaub rechte Rostlauben spazieren, so daß man als Autofahrer ständig den erschreckenden Gedanken hat , die fallen gleich um und dann darfst Du eine lebenslange Rente zahlen, weil die das genau vor deinem Auto gemacht haben und Du nicht beweisen kannst, das sie von selbst umgefallen sind.
    Liebe Grüße KuR

  7. Tristan Rosenkranz schreibt:

    Ist leider so. Jeder sieht stets nur seine Jetztperspektive als die durchzusetzende an. Muss so ein Horden-Ding aus der Urzeit sein.

  8. YDU schreibt:

    Ein Leben im Hier und Jetzt funktioniert eben nur vernetzt … 😉

  9. YDU schreibt:

    Hmmm, du bist also eher entnetzt, wenn ich das richtig verstehe! Nur ein Händie, keine drei Smartphones + mindestens ein Tablet … 😉

    • ausgesucht schreibt:

      O ja, die Vokabel ‚entnetzt‘ ist durchaus richtig gewählt. Obwohl meine Wahl, entnetzt zu bleiben, sich als fatal erweisen könnte: Das Leben rauscht in einem wilden Malstrom an einem vorbei und man fischt mit den Maschen enger Vernetztheit Episoden heraus, die individuell wichtig sind bzw. werden könnten. Das alles aber nicht, so man auf Entnetzung beharrt… 😉

      • YDU schreibt:

        Wie man es macht, es ist irgendwie doch verkehrt … 😉

        • ausgesucht schreibt:

          Nö, das sehe ich anders: aus den vielen sich bietenden Möglichkeiten wählt man, wie man es macht, halt eine aus. Und man ist klug beraten, sich aus den ihrerseits neu bietenden Möglichkeiten wieder die eine oder andere auszuwählen; so macht man seinen Weg. Verkehrt wäre es, den nicht gewählten Möglichkeiten nachzutrauern… 😉

          • YDU schreibt:

            Wie sollen denn das funktionieren? Wie soll ich Möglichkeiten nachtrauern, die ich gar nicht kenne – da völlig entnetzt? 😉

            • ausgesucht schreibt:

              Oh, das ist einfach, das nennt sich Weltschmerz… 😉

              • YDU schreibt:

                Das ist nun wohl ein Scherz! Es schmerzt die Welt doch herzlich wenig, wenn wir uns grämen über liegengelassene Szenen, über all das, was hätte möglichweise hätte sein können, jedoch die Ozeane profitieren, da sie immer tiefer werden von dem übermäßig heftig Flennen … 😉

              • ausgesucht schreibt:

                Das hast Du wundervoll beschrieben – gerade deshalb (wegen des Weltschmerzes und der Tränen wegen ihm) sind die Ozeane ja auch salzig. 😉

              • YDU schreibt:

                So ist das also! Der Kram, der in den Schulbüchern steht, ist wie fast immer für die Fisch‘ … 😉

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