omnipräsenter Gott

Pfingsten: Ausgießung des Heiligen Geistes. Ist er also längst noch immer nicht überall?
Ist also – wg. der heiligen Dreifaltigkeit – Gott nicht omnipräsent?

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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22 Antworten zu omnipräsenter Gott

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Allwissend und allgegenwärtig ist dieses gasförmige Wirbeltier mit Bart, Nachthemd und Pimmel. So steht es jedenfalls in den Schriften.

    Da waren übrigens die vorzeitlichen Jäger und Sammler schon weiter. Die waren Animisten und für die war die gesamte Natur beseelt.

    Der Animismus ist übrigens auch eine menschliche Entwicklungsstufe und die meisten Leute kommen niemals ganz davon los: https://de.wikipedia.org/wiki/Animismus_(Psychologie)

    Deshalb finde ich die großen, organisierten Religionen oft so lächerlich. Vor allem die Abrahamiten mit ihren verdrehten, widersprüchlichen Ansichten um die sich oft sogar eine ganze Industrie entwickelt hat, die versucht, diese wirren Vorstellungen zur rationalisieren oder – wenn das nicht geht – zu dogmatisieren.

    • ausgesucht schreibt:

      Wo steckt beim alten Rauschebart eigentlich mehr Göttlichkeit: im Bart, im Nachthemd oder im Pimmel… 😕
      Aber nein *leichter Patsch auf die Schreibhand*, darüber macht man keine Witze. Ich halte – und jetzt wieder ganz im Ernst – keine der „großen, organisierten Religionen” für lächerlich, siehe u.a. hier

      • lawgunsandfreedom schreibt:

        Ich finde auch meine eigene Religion lächerlich (ja, ich habe und praktiziere eine 😉 ). Ich sag‘ ja nicht, daß Religion nicht hilfreich oder tröstend sein kann. Ich hab‘ ja mehr als eine Sichtweise darauf, auch wenn ich oft nur einen Standpunkt anspreche oder betone – provokant, ich weiß. Ich kann sogar sich widersprechende Sichtweisen haben. Etwas, was sogar langjährige Freunde von mir immer wieder verwirrt, die meine meist klaren Standpunkte gewohnt sind.

        Ich bin groß. In mir ist auch Platz für Widersprüche 😉
        … und etwas, über das man nicht lachen darf, kann nicht heilig sein …

        • ausgesucht schreibt:

          … und da quälen sich die TV- und Radio-„Prediger”, um erbauliche Themen für ihre „Schäfchen” andächtig zusammenzustoppeln, und Du lieferst ohne viel Geziere gleich zwei, die in jedem Poesiealbum an prominenter Stelle stehen sollten! Mein Tag ist gerettet 😉

        • SalvaVenia schreibt:

          Na, dann bin ich ja beruhigt … 🙂

          • ausgesucht schreibt:

            … und ich schließe mich an. Ich hätte mir kaum träumen lassen, daß Aufrührerisches so beruhigend sein kann. 😉

            • lawgunsandfreedom schreibt:

              Für religiöse Funktionäre, Scharfmacher, Dogmatiker und Fanatiker habe ich aber trotzdem nix übrig. 😉

              „Prüfet alles und das Gute behaltet“. Bin zwar kein Christ (auch kein Abrahamit), aber in jeder Religion finden sich gute Ansätze, auch wenn viele inzwischen an der heutigen Lebenswirklichkeit vorbei gehen. Der Hinduismus zeigt sehr schön, wie die Inder mit anscheinend widersprüchlichen und unvereinbaren Themen umgehen.

              Die rückwärts gewandten Verfechter der „reinen Lehre“ und des blinden Buchglaubens, dagegen …

              Agnostischer Theismus ist was nettes 😀

              • ausgesucht schreibt:

                In Kurzfassung, passend zu den 4 obigen Absätzen:

                Ist mir sehr sympathisch.

                Ich stimme zu.

                Naja, es muß auch das Böse geben, damit das Gute überhaupt existieren kann.

                Allererste Sahne! „Agnostischer Theismus” —> den Blumenstrauß der Woche hast Du dir redlich verdient. 🙂

              • lawgunsandfreedom schreibt:

                Agnostischer Theismus ist nur eine von mehreren Spielarten des Agnostizismus. Hat mir Wikipedia erzählt, ist leider nicht auf meinem Mist gewachsen ^_^

                Äh … kleines Verständnisproblem noch meinerseits. Was ist „Gut“, was ist „Böse“? *hähähäharrrr*

              • ausgesucht schreibt:

                Soso, jetzt ist es also an mir, in der Schublade der Küchenphilosophie zu wühlen?! Das Gute ist das Böse, das uns mit Sattheit zu übertölpeln sucht, oder so. ^^

              • lawgunsandfreedom schreibt:

                Gefällt mir. Da lässt sich sicher eine komplette Religion, inklusive Kirchensteuern und Staatsvertrag, drum rum konstruieren. ^_^

              • ausgesucht schreibt:

                Das ist mein Reden… 😉

  2. SalvaVenia schreibt:

    Bin ja immer wieder froh, daß es oftmals mehr als eine Sicht der Dinge gibt … 🙂

  3. Ludwig Gottsand schreibt:

    Pfingsten ist eigentlich der Gedenktag an die Stiftung der Kirche: http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/apostelgeschichte/2/

    • ausgesucht schreibt:

      … und die Kirche dient welchem Zweck? Ich meine jetzt nicht die geduldige Opferrolle, wenn Touristen ihre Photolinsen an ihr wetzen wollen. 🙂

      • Ludwig Gottsand schreibt:

        Ich meinte nicht das Gebäude, sondern die Gemeinschaft. ^^
        Uns kommt ein bisschen drauf an, welche Kirche zu fragst 😉

        In jedem Fall ist sie Bewahrerin/Verkünderin des Wortes Gottes in der Welt. Und was genau das Wort Gottes ist, ist dann die nächste Frage und darum streiten sich sie Konfessionen. Worauf sich alle wohl einigen können, ist dass das Doppelgebot der Liebe zentral ist (Liebe Gott und deinen Nächsten) und die Vergebung der Sünden, aber das muss dann auch wieder ausgelegt werden (z.B. ist die katholische Kirche der Meinung, ihr stünde die Verwaltung einer gewissen Menge an Vergebung zu, während protestantische Kirchen an die beständige Vergebung erinnern wollen).

        Aber egal wie es verstanden wird, der Geist ist derjenige, der wirkt, wenn Liebe und/oder Vergebung erfahren wird.

  4. Chantao schreibt:

    „Lutherbibel 1912
    Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist.“ Was dem Taoisten sehr gelegen kommt und nach dessem Grundsatz er lebt. Für mich sind die Vertreter der „großen Religionen“ Religions-Spektakulierer, die sich selbst ad absurbum führen, indem sie sich nicht an ihre eigenen Schriften halten.

    • ausgesucht schreibt:

      Ja, das sehe ich ähnlich. Allerdings hatte ich mit meinem Artikel die (bescheidene) Absicht, ein Anti-Gott-Indiz aus dem Reich der Logik beizusteuern… ^^

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