WP-Sonderzeichen

Offenbar glauben die WordPress-„Schrauber”, daß sich die Plattform binnen weniger Tage in Luft auflöst, wenn nicht im Minutentakt irgend etwas verändert wird. Veränderung ist nicht a priori schlecht. Aber wie wär’s denn mal in Richtung zum Besseren! Und das möglichst beim ersten Versuch…
Die Zeichentabelle im WP-Editor hat ja schon ein paar Änderungen hinter sich. Diesmal ist sie „erweitert” worden: neben dem „nicht trennbaren Leerzeichen” ist – endlich! – auch die „Worttrennung bei Bedarf” eingeführt worden. Warum das seine Breite behaltende Leerzeichen (beim Blocksatz recht sinnvoll) noch immer nicht angeboten wird, bleibt ein Geheimnis; wahrscheinlich brauchen die WP-„Schrauber” noch weiteres Pulver für den nächsten Pfusch-am-Bau-Beitrag.WP_SonderzeichenZumindest das Sonderzeichen, das die „Worttrennung bei Bedarf” (smart hyphen) bewirken soll, erfüllt seine Aufgaben. Was man vom „nicht trennbaren Leerzeichen” (no-break space) so gar nicht behaupten kann; der Griff geht – da wiederholt sich die Geschichte! – ins Leere. Schade aber auch. :/

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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26 Antworten zu WP-Sonderzeichen

  1. daniela schreibt:

    du glaubst noch an brauchbare neuerungen bei wp? lass dir kräftig das händchen schütteln 😉
    lg
    d.

  2. kristallundrosen schreibt:

    Oh Schreck, das klingt schon gar nicht gut,kompliziert. Kann man nicht bitte etwas einfach und simpel gestalten?? LG KuR

  3. Der Emil schreibt:

    Gleichbleibend breites Leerzeichen? In einer Proportionalschrift??? In der sogar rudimentäres Kernig enthalten ist?

    • ausgesucht schreibt:

      Ja, sowas gibt es. Vielleicht nicht unter diesem Namen, aber da Blocksatz üblicherweise so erreicht wird, daß die Leerzeichen gestreckt werden, braucht es ein Leerzeichen, das wie ein Einzelbuchstabe nicht mitskaliert wird. Hier mal 3 Beispiele:
      Proportionalschrift & nicht skalierbare Leerzeichen

      • Der Emil schreibt:

        Das macht doch der  ? Jedenfalls nehm ich den immer, wenn es um Einheiten geht (oder den  ). Ja, klar, ich schreib Quelltext – da komme ich mit den Wp-eigenen Sonderzeichen nicht in Kontakt.

        • ausgesucht schreibt:

          Korrekt! Das soll diese HTML-Sequenz bewirken. Tut sie aber nicht, denn die im Hintergrund laufende Kontrolle der HTML-Syntax kegelt dieses Zeichen (und gleich auch noch ein paar andere) einfach aus dem Text. Aus nämlichem Grunde wird es offenbar aus der Zeichentabelle heraus auch nicht in den Text übertragen… 😐

          • Der Emil schreibt:

            Dann solltest Du vielleicht auch Quelltext schreiben. Aus dem wird sie nicht herausgekegelt — da geschieht erst dann, wenn auf diese überflüssige andere Darstellung des Editors gewechselt wird.

            WIe sagte ich schon als HTML-Unterrischtender: Source code rules.

            • ausgesucht schreibt:

              Soll ich wirklich das Verhältnis von Quelltext zu wysiwyg-Editor, das eh schon bei 50:50 liegt, noch weiter in Richtung unkomfortabel verschieben? Und je mehr „Komfort” angeboten wird, desto mehr in Richtung unkomfortabel? ❓

              • Der Emil schreibt:

                Quelltext ist doch das komfortabelste, was mensch haben kann. Ich habe einen Editor auf meinem PC, den ich mit massenweise Makros bestückt habe, schreibe die Texte fertig und habe nur noch C&P zum Veröffentlichen auszuführen. Komfort ist für mich jedenfalls: 1. Ich bestimme, was geschieht. 2. Nicht lange nach der Maus suchen und nach dem Icon. Tastatur und gut. 3. So wenig Einfluß von irgendeinem Anbieter proprietärer Criplleware — sei es Kleinstweich, McIntosh, wp und wie sie alle heißen, oder Adobe etc. — als nur irgend möglich.

              • ausgesucht schreibt:

                Ja freilich, das ist eine Sichtweise. Sogar eine, der man folgen kann. Dennoch benutze ich mein Fahrrad, auch wenn die elementaren Fortbewegungsschritte durch alles andere als eigenfüßiges Laufen „verfälscht” bzw. verfälschbar sind… 😉

              • Der Emil schreibt:

                Das Fahrrad ist der Quelltexteditor mit den Makros. Mit’m ICE komm ich nicht von Halle-Neustadt nach Hettstedt 😉

              • ausgesucht schreibt:

                Wären da nicht eher Schusters Rappen für die 37,9 km der Quellcode-Editor (ohne Makros) und das Fahrrad (je nach Ausstattung) mit dem Quellcode-Editor mit Makros (eben: je nach Ausstattung) und der ICE die „riesighart”-Variante, die alles verspricht und einiges nicht hält?? 🙂

              • Der Emil schreibt:

                Irgendwie so wäre es wohl. Und die DB hatte mal vor vielen Jahren eine Werbung mit „Egal wohin in D – der ICE bringt sie hin. Schnell und bequem“ (jedenfalls etwas in dieser Machart) – deshalb bin ich auf dieses Monstrum gekommen. (Was mein Hirn alles so speichert! Wenn ich dort nur einmal richtig entrümpeln könnte, so, wie WP es mit seinem verJavasripteten Sch…editor tun sollte.)

              • ausgesucht schreibt:

                😆 Für den wundervollen Satz im zweiten Klammertext spendiere ich doch glatt ein eiß! 😉

  4. YDU schreibt:

    Das Leben ist Veränderung, dass jedoch auch die Leere noch getrennt werden soll, das finde ich übertrieben! Fein sein, beinander bleiben … Wie wäre es damit? 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Ganz genau: weil das Leben Veränderung ist, ist – auch für Leerzeichen! – das „Fein sein, beinander bleiben” längst nicht der letzte Schluß. 😉

      • YDU schreibt:

        Wohin treibt es unseren Planeten, wie lang hält die Welt das alles noch aus? Blankes Entsetzen breitet sich aus, wenn man sogar die Leere , um des Vermarktens willens teilen will … 😉

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