14-Stunden-Ritt

Huch, es ist ja schon 18:15 Uhr! 😯
Da habe ich doch glatt 14 Stunden in einem Ritt an einer speziellen Software herumprogrammiert, zu der mich heute morgen eine Inspiration küßte. Ja, ich weiß, Pausen forcieren den kreativen Prozeß; aber ich hatte einen Lauf, der zu keiner Sekunde das Wort „Abstand!” durch den Raum wabern ließ. Nun bin ich echt gespannt, welche Bestürzung sich morgen angesichts des Quellcodes ausbreiten wird. Das erinnert mich ein wenig an E. T. A. Hoffmanns Erzählung vom Goldnen Topf, in der Anselmus wie besessen an der Übersetzung magischer Texte arbeitet, die ihm am nächsten Morgen als unlesbares Krickelkrakel vorkommen… :/

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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21 Antworten zu 14-Stunden-Ritt

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Ah ja – Quellcode ist der Feind der Kommentierung … oder war’s umgekehrt? 😀

    //
    //When I wrote this, only God and I understood what I was doing
    //Now, God only knows

    //
    // Dear maintainer:
    //
    // Once you are done trying to ‚optimize‘ this routine,
    // and have realized what a terrible mistake that was,
    // please increment the following counter as a warning
    // to the next guy:
    //
    // total_hours_wasted_here = 42
    //

    //
    stop(); // Hammertime!

    • lawgunsandfreedom schreibt:

      Ach ja – bei Stackoverflow geklaut …

    • ausgesucht schreibt:

      Ach ja, Kommentieren (von Quellcode!) ist immer eine lose-lose-situation: macht man’s nicht (d. h. nicht gleich & ausführlich genug), kommt man jetzt schnell voran, braucht aber spätestens bei der nächsten Revision Jahre; macht man’s ausführlich, bindet man jetzt unendlich viel Zeit ans Bein und braucht bei der nächsten Revision doppelt so viele Jahre, denn es sind mehrbändige Kommentarromane zu lesen, in denen das Entscheidende dennoch nicht oder nicht erkennbar steht… 😉

  2. YDU schreibt:

    In dem Fall bin ich ein Genie, denn ich benötige für Krickelkrakel nicht einmal 14 Minuten! 😉

  3. YDU schreibt:

    Das „Krickelkrakel-Bezugssystem“ klarerweise! Beim Genie lasse ich mit mir handeln, dafür lassen wir die 14 Minuten nach Möglichkeit unangetastet … 😉

    • ausgesucht schreibt:

      … meinst Du das Bezugssystem mit dem, ähm, = 4 c² (sprich: m = vierzehn Quadrat), wo wir gerade erst kaum an E = m·c² gewöhnt haben? ❓

  4. YDU schreibt:

    Was spricht gegen die „Absolution“ der 14? Soll diese Relativierung denn immer und ewig weiter gehen und das Fass keinen Boden haben? Nö, Neues zeichnet sich am Firmament ab: 14 absoquadratische Reiter jagen ungestüm auf uns zu und werden das Weltbild neu gestalten! Falls nicht, bleiben uns immer noch die „Äpfel“ der Pferde, die wir voller Demut „lesen“ und daraus unsere Lehren ziehen können … 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Können denn die 14 absoquadratischen Reiter zu den 4 apokalyptischen passen? Nö! Frag‘ Douglas Adams! In die 42 passen nur 3 davon… ^_^ 😛

      • YDU schreibt:

        Hör mit den Adams auf, die fallen doch seit Urzeiten durch Seltsamkeiten auf! Bei Pi meckert keine rum, dass es rundherum verbogen ist, aber meine 14 Specialagents, die „ecken“ natürlich an! Wie soll Neues seinen Weg finden, wenn wir ständig im Rückwärtsgang unterwegs sind? Ich sehe es ganz klar vor mir: Die 14 wird ihren Weg machen und wenn das alles kapiert haben, wird man über die anfänglichen Vorurteiteile einfach nur lachen … 😉

        • ausgesucht schreibt:

          Da ist was dran, immer nur Rückwärtsgang ist tatsächlich einigermaßen ätzend: die ganze Welt im Rückspiegel. Aber ist die 14 jetzt real oder im Spigel gesehen? Also in Wirklichkeit eine 41… ^_^ 🙂

          • YDU schreibt:

            Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die 14 – aus unerfindlichen Gründen – auf deiner Beliebtheitsskala nicht so recht voran kommt. Was wäe Pi ohne die Vierzehn? Eine langweilige Drei, ansonsten gar nichts! Hast du dir diese Tatsache schon einmal vor Augen geführt? 😉

            • ausgesucht schreibt:

              Hatte ich nicht, nehme aber das heutige Datum (14.(!!) Tag im Juli (= 7. Monat im Jahr, und 7 = ½·Vierzehn)) zum Anlaß, intensiver darüber nachzudenken. 😛

              • YDU schreibt:

                Ideal wäre eine 14-SVM, um den Hintergrund etwas genauer auszuleuchten. Fragt sich nur, ob du da mit 14 Stunden auskommst … 😉

              • ausgesucht schreibt:

                Wieso ich?! Wolltest Du nicht bald einmal Deine Zunftprüfung in der Gilde der Programmierer ablegen?? ❓

              • YDU schreibt:

                Derzeit versuche ich gerade mein Leben neu zu programmieren … Immer die gleiche Leier, kaum beginne ich mit dem Programmieren, kommt mir das Leben dazwischen! 😉

              • ausgesucht schreibt:

                … gilt nicht nur für „Bewohner” der Matrix: kaum beginnt man mit dem Leben, kommt irgendwie ein Programm dazwischen. 😉

              • YDU schreibt:

                Da ist auch was dran, das muss ich zugeben! Wechselwirkung auf hohem Niveau … 😉

              • ausgesucht schreibt:

                Nur, wenn man für das Programmieren eine Hochsprache bemüht… 😀

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