abschreckendes Beispiel

Familienfeiern deprimieren mich. Nicht so sehr, weil mit brutaler Deutlichkeit das zu sehen ist, was ich vielleicht auch hätte haben mögen, sondern wegen dem, das zu haben ich mit allen Fasern verabscheuen müßte.

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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15 Antworten zu abschreckendes Beispiel

  1. Marianne schreibt:

    verabscheue ich auch vielleicht noch mehr als du

  2. Wolfhilta schreibt:

    Hat dies auf wolfhilta rebloggt.

  3. alltagsfreak schreibt:

    So geht (besser gesagt ging es) mir auch. Dieses Wetteifern nach Anerkennung um Nichtigkeiten, welche zu Wichtigkeiten erklärt werden, die Atmosphäre der „verordneten Langeweile“ – jedoch habe ich auch Familienfeiern erlebt, wo Freude und Späß im Hintergrund stand. Wo „Kinder Kinder sein konnten“ und jede Generation ihre „Freiräume“ genießen konnte.Letzteres ist aber sehr, sehr selten 🙂

    • ausgesucht schreibt:

      O ja, das ist – warum denn nur? – recht selten anzutreffen. Aber gerade das sind die netten, schönen und herzerwärmenden Höhepunkte, die das Ganze überhaupt erst erträglich machen. 🙂

  4. YDU schreibt:

    Wurden die übrigen Teilnehmer auch vollinhaltlich in Kenntnis gesetzt? Ansonsten wärst Du ja ganz schön … 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Ich würde mich schwer hüten, „die übrigen Teilnehmer vollinhaltlich in Kenntnis” zu setzen. Wer möchte denn schon enterbt werden??? 😛
      Und ja, ich bin böööööööööööse! 👿

      • YDU schreibt:

        Uuups,was kreucht denn da aus dem Unterholz? Wer erben will, muss ja nicht notwendigerweise böse sein, wo wir doch alle jede Menge Erbe in uns tragen, ob wir es nun wollen oder nicht … 😉

        • ausgesucht schreibt:

          Aber nein, den Ehrentitel „böse” reklamiere ich nicht wegen des Erbens für mich, sondern wegen des Kalküls, um des „lieben Friedens willen” lieber hübsch Stillschweigen zu bewahren… 😉

          • YDU schreibt:

            Wer um des lieben Friedens willen, sein ICH ein wenig zurück nimmt, dem sei das Erben doch von Herzen vergönnt, würde ich meinen … 😉

            • ausgesucht schreibt:

              Prima Argument! Bring das doch einmal in einem Piranhaschwarm oder in einem Hyänenrudel vor… 😉

              • YDU schreibt:

                Ich habe es nicht so mit diesen süßen Tierchen, mir reicht meine Kettensäge … 😉

              • ausgesucht schreibt:

                … aber warum das denn? Müßte da nicht so eine Art Seelenverwandtschaft obwalten? Gemäß dem Motto: Auge um Auge, (Sägen-)Zahn um (Reiß-)Zahn? 😉

              • YDU schreibt:

                Hmmm, da ist was dran: Ich habe das Auge, die Säge den Zahn, so können wir gemeinsam tiefgründig in das Geschehen der Welt eingreifen – hochsensibel natürlich auch, ist doch selbstverständlich, wir sind doch keines dieser wilden Tiere … 😉

              • ausgesucht schreibt:

                Ja, bis auf den letzten Halbsatz kommt mir das geschriebene Wort plausibel vor, ich stimme zu. Doch, ob wir uns als wilde Tiere sehen, hängt entschieden davon ab, in welchen Spiegel wir schauen. 😉

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