lechts & rinks

Ob sich wohl die Politiker-Darsteller und die Journaille, die kritik- und konturlos, als ob sie gleichgeschaltet wäre, das Blabla der Obrigkeitskaste mantraartig daherbetet, darüber im klaren sind, daß sie selbst, wenn sie die nicht ihr Gutmenscheltum anbetende Mehrheit als rechts abstempeln, gar heftig eine linke Minderheit sind? *grübel*

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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15 Antworten zu lechts & rinks

  1. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

  2. Chantao schreibt:

    Und in der Mitte die „Menschen mit Zuwanderungsgeschichte“, gerade in „ZDF Heute“ gehört. Ob links, ob rechts, ob Migrationshintergrund oder Zuwanderungsgeschichte … ach ja „asylkritisch“, Schönfärberei und die Gedanken sind frei. Im Kopf einen kleinen Translator, der aus der zu bestellenden Z**-Wurst eine Paprika-Wurst macht und die Tage strauchelte ich fast , als ich bei der Verkäuferin die Schaumküsse nachfragte, wobei ich zwischen SchokoKüsse, N**üsse und Schaumküssen ins sprachliche Straucheln kam, weil in meinem Kopf es immer noch N**üsse gibt und Z**itzel. Und dann frage ich mich auch noch, was wäre wirklich, wenn es den Aufstand der Anständigen gäbe, wenn ich auf der einen Seite 600 x „Pack“ stünde und auf der andern Seite 35 X anständig. Die Anständigen nämlich, die stehen nicht auf. Ha, am 16. März 16, Landtagswahl in Baden-Württemberg – Rheinland-Pfalz – Sachsen-Anhalt, vorher 6. März Hessen „Kreistage, Stadtverordnetenversammlungen,
    Gemeindevertretungen, Ortsbeiräte“, da wird sich zeigen, wer lechts, rinks oder zwitschgendrin ist.

    • ausgesucht schreibt:

      Ich habe den (legendären!?) Begriff „Jahresendflügelfigur” niemals für einen Engel, sonders höchstens für die lebende Vorform einer exzellent zubereiteten Weihnachtsgans verwendet. Auch verwende ich nicht den Begriff „Schaumküsse” – Schaum kann nicht küssen. Das Lied heißt – man kann es schwarz auf weiß nachlesen – „zehn kleine Negerlein”, der hinlänglich bekannte Film nicht anders. Die Gerichte heißen Zigeunerschnitzel oder Zigeunersalat – und wer an dieser Stelle einen Vertreter der Sinti und Roma (die sich mittlerweile auch durch diese Bezeichnung nicht politisch korrekt genug bezeichnet sehen) als Anfangspunkt einer kulinarischen Prozeßkette sieht, sollte sich dringend in psychiatrische Behandlung begeben.

      Aber das zeichnet viele (die meisten?) Deutschen aus: Der tiefe (und vor allem unerschütterliche) Glaube daran, daß man nur einen Begriff zu ändern brauche, um dem Druck der Vergangenheit zu entgehen.

  3. Chantao schreibt:

    Anm: „wenn ich auf der einen Seite“ sollte natürlich heißen „wenn nicht auf der einen Seite“ Ich bin nämlich einer, der mit dem allen gar nicht erst in einen Topf geworfen werden will. Ich finde Genderismus, Gutmenschentum und politische Trendangaben einfach nur albern.

    • ausgesucht schreibt:

      … nun, es ist mehr als albern: da diese Auswüchse mit inquisitorischer Sturheit betrieben werden, werden Mahner, Mediatoren, Wahrheitssucher gerne einmal hingerichtet :mrgreen:

  4. YDU schreibt:

    Die sind gleichgeschaltet, das ist nix mit „als ob“! Fragt sich nur noch, wie das genau funktioniert, denn eigentlich sollte ja eine gewisse Meinungsvielfalt der Wirtschaftlichkeit eher dienlich sein … Einfach nur Faulheit, geistige Trägheit, da auch so jede Menge Kohle gemacht werden kann oder gibt es nur wenige „Geistesblitzer“, denen der Rest der Meute zu folgen hat, ob er nun will oder nicht. Wer kennt die Lösung? 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Zum „als ob” hat mir mein Anwalt geraten… ^_^

      • YDU schreibt:

        Schön blöd, meiner ist gerade auf Urlaub! Was mach ich jetzt? Zurückrudern! Meine Begeisterung für die aktuelle Meinungsvielfalt, die von den Medien geboten wird, erstaunt mich immer wieder aufs Neue! Na, wie habe ich das gemacht – ganz ohne Anwalt … 😉

      • Chantao schreibt:

        „als ob“, für dieses Zitat darf ich den Entdecker der Autosuggestion herbemühen, Émile Coué, der dazu riet, die eigenen Gedanken so auszuführen, „als ob“ sich der Wunschzustand bereits realisiert hat.

        • ausgesucht schreibt:

          Wenn ich davon ausgehe (d. h. gedanklich zu der Einschätzung gekommen bin), daß sich der Wunschzustand bereits realisiert habe, habe ich andere Gedanken, als ob es noch nicht so sei… :/

          • Chantao schreibt:

            Ja, deshalb sollste ja auch mit Autosuggestion darauf hinarbeiten, dass es so wird, wie es noch nicht ist 😉 Aber eigentlich ist es ja doch schon so, als ob es so wäre, denn, alleine die Möglichkeit, dass etwas so sein könnte, als ob es so wäre birgt viel Potential in sich, was von relativen So-sein transformiert wird in absolutes So-sein um in die Wirklichkeit einzutreten. 😉 🙂 🙂

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