[Vitzlis Vierter] Wichtung und Dahrheit

Manchmal ist Sarkasmus ein probates Mittel, um gegen den Brechreiz anzukämpfen (Quelle: Vitzlis Vierter):

 Wichtung und Dahrheit

Während ein Prof. Schiffauer mit 68 er – Vergangenheit triumpfierend erzählt, die Hereinströmlinge hätten mehr Abitur, als die tumben Deutschen, berichtet ein führender Industrieverbandsmensch, 2/3 der Neuen hätten keinerlei Ausbildung.

Meine Forschung hat ergeben, daß 104 % der neuen Einströmlinge Atomphysiker sind. Die anderen 22 % sind nur Physiker wie unsere hochverehrte Frau Bundeskanzlerin.

Nahles sagt, wir müssen eben das Beste draus machen.

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…desillusioniert
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6 Antworten zu [Vitzlis Vierter] Wichtung und Dahrheit

  1. Hessenhenker schreibt:

    Außerdem haben sie zu 180 % eine bessere Religion als meine nicht hereinströmende Verlobte!

  2. Marcello Francé schreibt:

    Das Übel moderner Gesellschaften halt, alle haben Abi, keiner hat eine Ausbildung. Das ist bei dem Inländern doch auch nicht besser. Abgesehen davon sind die Arbeitsplätze (und Ausbildungsplätze) in den Herkunftsländern eher begrenzt, sonst kämen sie nicht her 😉 Andererseits werden fremde Abschlüsse in whatever hier sowieso so gut wie gar nicht anerkannt, auch aus sicheren Ländern nicht (weiß ich von einigen brasilianischen Freunden) wg. der Vergleichbarkeit

    • ausgesucht schreibt:

      … und genau da liegt der Hase im Pfeffer: unsere Politiker-Darsteller reißen sich alle Beine aus, um genau denen einen Job zu verschaffen, die mehrheitlich den Anforderungsstandards im Berufs-/Ausbildungsleben Deutschlands nicht entsprechen, während einheimische Arbeitssuchende, die diesen Standards mehrheitlich entsprächen, aus politischem Kalkül als nicht vermittelbar dargestellt werden. :/

      • Marcello Francé schreibt:

        Das ist nicht nur ein Problem der Politik an sich: Das einem aus seinem sozialen Umfeld immer vermittelt wird, dass man ohne Abi und Studium nichts kann, obwohl händeringend nach Auszubildenden gesucht wird, ist vollkommen bescheuert. Letztendlich führt das nur langfristig dazu, dass die ganzen Unternehmen pleitegehen (da helfen auch noch so tolle Bwl Studenten nichts) und dass man die internationalen Abschlüsse seit der Bologna-Reform (Bachelor usw.) geschlossen in die Tonne treten kann.
        Wg. den Flüchtlingen kommt das sehr auf die Situation der Herkunftsländer an: Somalische/Ruandische Flüchtlinge können froh sein, wenn sie die Grundschule kennen, aber in Syrien gab es vor dem Krieg eine (für Nahost- Verhältnisse) ziemlich solide Bildungspolitik: http://m.abendblatt.de/politik/ausland/article205638663/Darum-sind-so-viele-syrische-Fluechtlinge-gebildet.html
        Das Gegenteil dazu sind z.B. die Italiener; diese sind meistens nicht gut integriert und bei der Bildung ziemlich weit hinten. Warum wird dann hier immer über die Türken gesprochen 1. Mehr 2. Viele Italiener sind ausgebildet und zum Beispiel in der Gastronomie tätig Sprich- Sie sind sozial unauffällig. Also haben wir jetzt noch ein Haufen mehr Probleme, aber hoffentlich können wir sie auch als Chancen begreifen Aber ich verstehe nicht ganz, warum alle Jetzt Deutschland loben, weil wir einmal was machen, während jahrelang immer nur der sowieso arme Süden die Flüchtlinge abgekommen hat (Dublin- Verordnung I-III).

        • ausgesucht schreibt:

          Ich sehe es ähnlich: unsere gegenwärtige Arbeitspolitik (selbst wenn das Thema Arbeitsmarktvermittlung der Flüchtlinge gar keine besondere Rolle spielt) schert sich einen Dreck um die (arbeitslosen) Menschen, sondern nur um gefällige Statistiken. Kosmetik und Makulatur, wo es eigentlich doch um Substanz gehen müßte…

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