1. Bescherung

Der Briefkasten enthielt, gerade eben habe ich ihn „geplündert”, das allererste Weih­nachtsgeschenk für dieses Jahr. Wer kann erraten, was es wohl sei? Dem Gewinner spendiere ich einen Kullerkeks oder wahlweise drei Holzpunkte… 🙂

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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16 Antworten zu 1. Bescherung

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Eine CD mit Weihnachtsliedern samt einem Bettelbrief einer Hilfsorganisation?

    • ausgesucht schreibt:

      Naheliegend! Und – in Wahrscheinlichkeiten – gar nicht sooo abwegig, aber falsch. Wobei! Wenn man alle vier Augen zudrückt (auch die beiden Hühneraugen), kann man Deiner Vermutung eine gewisse Relevanz nicht absprechen… 🙂
      CD ist ganz und Bettelbrief ein bißchen falsch. Und Hilfsorganisation ist eher eine Beleidigung (oder wär’s Rufmord?). :/

      Neenee, das gibt noch keinen Holzpunkt. 😛

  2. APunkt schreibt:

    Schreiben vom Amt. Vom Wehrkreisersatzamt: „Sehr geehrter… bitten um Verständnis… Reservistenübung… 17.12.2015-05.01.1016…

  3. jpritter schreibt:

    Ich vermute mal einen Kullerkeks UND drei Holzpunkte, waren im Briefkasten…allerdings möchtest du eins von Beiden behalten, ist ja schließlich ein Geschenk!

  4. FOTONETZ schreibt:

    Das ist doch einfach… Weihnachtskarten Motive mit dem Mund gemalt von der Behindertenwerkstatt in……
    Na, habe ich nun den Kullerkeks… ich spende ihn an besagte Behindertenwerkstatt.
    LbG Isi

    • ausgesucht schreibt:

      Zu früh gefreut… ^^

      Übrigens kamen besagte Karten schon vor knapp einem Monat, aber nicht wirklich als Geschenk, weil das Paket irgendwie auch die Verpflichtung in sich trägt, eine Geldüberweisung locker zu machen. 🙂

  5. Chantao schreibt:

    Also ich habe das Präsent erhalten in Form eines Fußbeschrifteten Briefes mit Mundgemalten Karten und einer wie auch immer gemalten Konto-Nummer, wo ich wie auch immer gemalt mein Schärflein entrichten darf. Nun, wenn ich einen Betrag jetzt selbst Mund- , Fuß oder wo-mit-auch-immer außer mit den Fingern online überweisen sollte, dann wird sich das Unternehmen dort bald nicht mehr tragen. Aber, bevor ich einen ShitStorm ernte halte ich mich jetzt zurücK ,9

    • ausgesucht schreibt:

      Nun, die Gefahr eines Shitstorms ist auf konkret diesem Blog praktisch Null (einen Artikel lesen im Durchschnitt 40 Leute; die Lesequote bei Kommentaren habe ich noch gar nicht geschätzt – Du bringst mich gerade auf eine Idee…).

      Dieses 1. Weihnachts-„Geschenk” hatte nichts mit Mund- oder Fußmalerei zu tun. Ich gestehe es: allein die technische Leistung imponiert mir, manchmal sogar die künstlerische. Aber es bleibt ein mulmiges Gefühl. Ja, man hat mir Wertsachen überlassen. Nein, ich möchte nicht auf diese Weise beschenkt werden…

  6. Chantao schreibt:

    Es ist so: wahrscheinlich hat der geneigte Leser schon erkannt, welcher Lebensphilosophie ich fröne. Für mich ist es z.B. ein Geschenk gewesen, dass mein rechtes Ohr lange Zeit verstopft war, ich den Arzttermin aber erst am 08. Dezember haben sollte, ich also schon für lange Zeit ein halber gefühlter Mensch war. Und irgendwann reckte ich meine geistig drohende Faust gen Himmel, und mir fiel ein Link in die Hände, wo es um Hausmittel der Ohrreinigung geht (das gekaufte Medikament hatte es, wie bereits schon oft erlebt nur noch schlimmer gestaltet), und siehe da, nachdem sich mein Innenohr ob meiner eigenen Heilbehandlung jetzt nach einiger Zeit der Ruhe zu einem Superohr entwickelt hat, da bin ich einfach dankbar über dieses Geschenk von wem auch immer (insgeheim demjenigen, den ich mir als Gott vorstelle, aber Pschschscht), und wer Geschenke dieser Art als Geschenk betrachtet, der kann sich in die Vorstellungswelt von Geschenken in der Größe von zu plündernden Weihnachts-Türchen-Postkästen schwerlich reindenken 😦

    • ausgesucht schreibt:

      Auch bei Geschenken gilt, wie in der Wirtschaft im allgemeinen eben auch: Inflation entwertet. Ich kann solche gutbürgerlichen Mittelstandsfamilien durchaus verstehen, die es sich leisten können, ihr schlechtes Gewissen in punkto Zuneigung zu den Angehörigen (speziell zu den eigenen Kindern) durch monströse Geschenke aufzuwiegen. Hat ja letztlich auch ein bißchen was mit Wettbewerb(!?) zu tun. Aber zugleich kann ich mich des beklemmenden Gefühls nicht erwehren, daß es um die seelische Konstitution der Schenkenden und (daraus resultierend auch später einmal) der Beschenkten nicht sonderlich günstig bestellt ist… :/

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