Geräuchertes

RaeucherStabEin bis eineinhalb Monate lang geht die Präsenz von Räucherstäben um den Dezember herum deutlich zurück. Stattdessen sieht (und riecht!) man RaeucherKerzeeine galoppie­rende Konjunktur bei Räucherkerzen. Weiß jemand, wie aus dem einen das andere geschmie­det wird?

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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10 Antworten zu Geräuchertes

  1. Chantao schreibt:

    Nun, ich erkläre es mir Folgendermaßen: 2012 sollte ja nach dem Maya-Kalender der Aufstieg der Menschheit sein, was ich nun persönlich kaum wahrgenommen habe; also eine Transformation, eine Transzendenz. Das ist wie mit vielen Dingen: In der Spekulation ist etwas immer Welt bewegend, und tritt es dann ein ist es einfach nur banal, und so ist die Tranforamtion der Räucherstäbe nur noch ein Ausläufer des Ganzen …. aber das eine muss jetzt nichts mit dem anderen zu tun haben. Wer kann es wissen ?

    • ausgesucht schreibt:

      Ich gebe Dir recht: die Verwandlung von Räucherkerzen zu Räucherstäben (nach Weihnachten) bzw. von Räucherstäben zu Räucherkerzen (kurz vor dem 1. Advent) hat etwas mit Transformation zu tun. Nur ist sie ganz sicher nicht banal. Und dabei sind die weihrauchenden Blechhandtäschchen, mit denen so gerne in der kath. Kirche herumgeschwenkt wird, noch gar nicht erwähnt… 😉

  2. Der Emil schreibt:

    Die Räucherkerzen sind seit langem im Erzgebirge (um 1750 schon in Crottendorf) für Gottesdienste, später als Heilmittel und seit etwa 1900 als weihnachtsspezifischer Artikel bekannt. Räucherkerzen haben im Gegensatz zu den Räucherstäbschen (wesentl. älter als die Kerzen) kein Trägermaterial …

    Der Patchwork-Esoterik-Gläubige wandelt sich — oft in Erinnerung an kindheitliche Weihnachtserlebnisse — zur Weihnachtszeit; er setzt dann nur die ihm für diese Zeit angemessen erscheinenden Räuchermittel ein.

  3. Chantao schreibt:

    Offene Weite – nichts von heilig.

    Bodhidharma

    Weihachtschristen mit patchwork-esoterischem Hintegrund

    Ja, der Verfasser Chantao sieht in in der kath. Kirche Herumgeschwenker Vertreter von spekulations-religiösem Hintergrund, und Banalität ist eben auch Authentizität die das Sein mehr bestimmen als Bewertungen von Jahreszeiten in christliche Sichtweisen oder österliches Herumschwenken von Tierprodukten. Die Ich-Illusion von Chantao ist immer recht amüsiert, wie z.B. heute auf Radio Hamburg, dass bereits im November das Weihnachtslied von Wham gespielt wird, also quasi jetzt schon die Adventszeit begonnen hat. Und wenn der Blogbetreiber Ausgesucht derzeit auch schon mit Räucherwerk hantiert scheints drum sich auch dort um die Weihnachtszeit zu handeln. Weihnachtszeit, das Evangelium Christi, eine Freudenbotschaft, Freude, lachen, Spaß haben … So richtig bierernst scheinen diese Zeit auch nur die zu nehmen, die sich wirklich Kirchenchristen schimpfen (schimpfen, ja, auch so was Bierernstes… 😉 ) Leider kann ich seit (am 3. November hat er sich nach 12 Jahren gejährt, mein sogenannter Trockengeburtstag) einiger Zeit kein Bier mehr trinken, also ich brauche nicht … Also, um einmal von Höcksken auf Stöcksken zu kommen: Früher bei Weihnachtsbaumaufrüsten lief immer eine Buddel Weinbrand die Kehle runter, erst dann begann die Adventszeit, die man meistens bis zum 2. Januar im halb- bis volltrunkenenen Zustand bewältigte. Also, wenn ich heutzutage die Adventszeit mit verkniffenen bierernstem Gesicht durchleiden müsste, dann hätte ich da allen Grund zu, aber, wie gesagt, auch das ist wieder eine ganz andere Geschichte 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Erstaunlich, daß sich die Weihnachtsbräuche doch so sehr unterscheiden. Bei uns/mir beginnt die Weihnachtszeit in der Woche nach Totensonntag. Sie umfaßt also die Adventszeit und hat ihren Höhepunkt am – nein, nicht am Weihnachtstag, gleichgültig welcher Zählung, also 1. oder 2., – Heiligen Abend. Alkohol spielt dabei überhaupt keine Rolle (höchstens für die Sauce des Gänsebratens), eher schon geselliges Beisammensein: in der Familie (sowieso!), aber auch mit Freunden und mitunter auch Bekannten…

      • Chantao schreibt:

        Nun, so leid mir das tut: Meine erste Ehe in Dortmund, seinerzeit, das waren alles Suffköppe, da ging nichts ohne Süppen; sind aber alle schon ausgestorben, so isses eben. Und in meiner neuen Familie süppt keiner, und da ist Weihnachten eben noch ursprünglich …

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