Einsparpotential abhaken

Wenn sich in der „Waffenkammer” unserer geliebten Flinten-Uschi nominell zwar 93 „Tor­nado”-Kampfjets, davon aber nur 66 „in Betrieb” befinden, darf man sich doch wohl fragen, wer da 27 Tornados unter seinem Kopfkissen versteckt hat. Von den 66 sind aber nur 44%, also 29 Jets, einsatzbereit (Quelle: Spiegel). Als pittoreske, wenn auch nicht zufriedenstellende „Begründung” werden Ersatzteilprobleme angeführt (sind eigentlich schon die 27 nicht in Betrieb befindlichen Tornados ausgeschlachtet?).
Aber die Kriegsministerin verströmt Optimismus: man brauche für die Menschenrechts­verletzung in Syrien ja nur 6 Mordinstrumente. Das Glas ist ja schließlich nicht etwa halbleer, sondern halbvoll. Andererseits! Wenn von 93 Tornados (Stückpreis so um die 50 Mio. Euronen) eh nur 31 % einsatzbereit sind, könnte man dann nicht den Etat dritteln? Allerdings müßten dann auch fähige Leute dafür sorgen (können!), daß ihr Ressort ordnungsgemäß funktioniert. Tja, irgendein Haken ist immer…

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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37 Antworten zu Einsparpotential abhaken

  1. Alraune schreibt:

    Man reibt sich erstaunt die Augen: Die wollen tatsächlich Krieg.

  2. Chantao schreibt:

    Tja, das Arsenal ist marode, aber wenn’s dann die ersten Terroranschläge auch in DE gibt, dann hofft Waffen-Uschi, dass das Arsenal wieder renoviert wird. Ich meine, was sollen denn unsere Düsen in dem proppevollen syrischen Luftraum ? Ich kann mir das nur so vorstellen, dass die ollen Mühlen da rumkurven und Versicherungsfälle oder Medienspektakel initiieren sollen.

    Kampf und Krieg mit dem IS ist doch sowieso nur fadenscheinig, wenn keine Bodentruppen eingesetzt werden, und das kriegt man in den USA nicht mehr so einfach durch und in DE ist das eigentlich geregelt im Grundgesetz, dass in Ewigkeit (ja hahaha) kein deutscher Soldat aktiv auf dem Boden in den Krieg ziehen darf. OK, jetzt wird das Grundgesetz in Flüchtlingsfragen täglich gebeugt, aber die von uns gewählten Diener des Staates, die ja oft vergessen, dass die Macht vom Volk ausgeht

    Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

    und nicht von den Politiker-Darstellern, veranstalten einen medialen Eiertanz immer wohlwissend, dass bald wieder die ersten Wahlen anstehen.

    Und einen eigenen Blogbeitrag wollte ich vorhin schon schreiben nach dem Motto: „Es läuft sich alles zurecht“, weil ich mir letzte Zeit die Talks anschaue: Die eine Seite sagt: Das Volk ängstigt sich, gutmenschliche Politiker behaupten es gäbe überhaupt keinen Grund dazu, weil aus dem Morgenland eh nur Heilige kommen und so eine Kodderschnauze wie die Moabit-Hilft-sich-selbst-profilierende-Oberbraut lacht zu allem…. Wie es auch ist: Ja, es läuft sich alles zurecht; derzeit ist noch lauer Winter, aber die Chance, dass es bis März eisig kalt bleibt besteht nicht nur nach dem 100-jährigen-Kalender sondern auch durch meine Hamburger Erfahrungen seit 2002. Und dann werden die Morgenländer, die sich den Ar**h abfrieren nicht mehr ganz so heilig sein, jetzt schon werden z.B. in HH Sozialbetreuer verhauen, angespuckt und bedroht, was natürlich der Gutmensch lieber nicht publik gemacht sieht, und dann haben wir im März alle Dinge, die ein Ü-Ei erst spannend machen: Zweifrontenkrieg im In- und Ausland und Wahlen. Ich freu‘ mich drauf, denn alles ist doch irgenwie ein Selbstläufer.

    • ausgesucht schreibt:

      Manches sehe ich ähnlich: ganz besonders wichtig ist nämlich der „Nebeneffekt”, daß Waffentechnik, Logistik etc. in echt geprobt werden können. Insofern ist Flinten-Uschis Ansage von (in Wirklichkeit ja wohl inakzeptabel) maroder Waffentechnik weit weniger ein Hinweis auf unhaltbarte Zustände als vielmehr ein Winseln, am Mords(!)-Spaß ja bitte, bitte auch teilnehmen zu dürfen, weil sie ja ganz tolles Spielzeug mitbringt.

      Und freilich hast du recht: Waffentechnik einfach so „abzuschreiben” ist auf die Dauer doch ein bißchen teuer und könnte das tumbe Stimmvieh vielleicht doch beunruhigen. Ganz anders, wenn heroische Verluste im heiligen Krieg zu verzeichnen sind (dann haben einem ja die anderen(!) das teure Spielzeug kaputt gemacht)…

      Morgen soll im Bundestag über den erneuten Bruch des Grundgesetzes entschieden werden. Ich bin bereit, zum Ausgang dieser Entscheidung meine Schwiegermutter zu verwetten. 😐

  3. Chantao schreibt:

    Die Schwiegermutter bist Du wohl 😦 los ….

  4. Marcello Francé schreibt:

    Tja, unabhängig von der Sinnhaftigkeit dieses Krieges frage ich mich, ob die Verantwortlichen jemals Sunzis Buch: “Die Kunst des Krieges“ gelesen haben… Falls ja, werden sie wohl kaum über die Einleitung heraus gekommen sein, denn das erste Kapitel heißt: 1. Planung. Abgesehen davon hat Sunzi darauf hingewiesen (und der war als General bestimmt nicht zimperlich), dass der Krieg und der Kampf möglichst vermieden werden sollte, da er den Staat und das Volk ruiniert. Wenn schon gekämpft wird, sollte wenigstens strategisch geplant werden (und nicht auf gut Glück irgendwelche Kriegsparteien ohne Sinn und Verstand unterstützt werden – 4. Kapitel, glaub ich).

    Etat dritteln? Wo kämen wir denn da hin?
    Wir haben doch die Kohle, darum haben wir ja auch 2003 im Zuge der Einführung des Eurofighters (war auch nicht ganz billig) mit Polen einen Überlassungsvertrag unterschrieben, der “den Verkauf von MiGs für den symbolischen Preis von 1 Euro pro Stück an die Luftstreitkräfte Polens regelte.“ Dabei haben die sogar noch besser funktioniert als das Zeug, das jetzt hier noch rumsteht. Oder hier: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-von-der-leyen-will-doch-keine-externen-berater-a-1057140.html#

    • ausgesucht schreibt:

      … und Du meinst diese Regierung, in diesem Deutschland, auf dieser Erde, in diesem Planetensystem, in dieser Galaxie und in diesem (und nicht irgendeinem Parallel-) Universum, wenn Du die Sinnhaftigkeit des Tuns hinterfragst? Das nenn ich sportlich! Wer ist denn schon ausgewiesener Fachmann in seinem Ressort? Es handelt sich doch wohl eher um Leyen-Künstler! 😦

      • Marcello Francé schreibt:

        Dreht sich doch sowieso alles im Kreis. Aber ich habe das Gefühl, dass kein Land lernfähig ist. Nehmen wir z.B. Russland. Russland hat anscheinend nicht verstanden, dass politische Einmischung im Nahen Osten nicht gut tut wie damals in Afghanistan (waren ja nur 2-3 Millionen Tote, kann man schon mal vergessen). Dagegen ist die amerikanische Beteiligung in dieser Gegend ja fast unbedeutend. Und in der Ukraine meine ich auch, dass da schon mal etwas war, gell? https://de.wikipedia.org/wiki/Krimkrieg Das begann auch ganz friedlich mit dem 10. (!) russisch-türkischen Krieg bevor der erste moderne transkontinentale Stellungskrieg ausbrach. Vielleicht gibt es ja eine Revanche. Aber vermutlich hat Putin nur Angst vor den Chinesen und tritt deswegen in der Ukraine, in Georgien usw. die Flucht nach vorne an.
        Die haben bestimmt noch eine Rechnung offen mit denen, nachdem Russland damals die Mandschurei besetzt hat. Das sieht man ja auch mit Japan. Natürlich wissen die Russen sehr wohl, dass Japan irgendwann nicht mehr das einzige Ziel der chinesischen Expansion sein kann und nachdem es den zweiten Weltkrieg verloren hat nicht mehr den Nimbus der Unbesiegbarkeit besitzt. Daher suchen sie einerseits den Dialog mit China, sind aber andererseits auf der Hut, genauso wie die Amis, die es langsam auch mit der Angst zu tun bekommen und ihre Verbündeten stützen wollen.
        Daher müssten sie auch mit Japan zusammenarbeiten, machen sie aber nicht wegen den Kurilen und den unguten Erinnerungen der Versenkung der russischen Ostseeflotte im Pazifik im japanisch-russischen Krieg, dem zweiten Weltkrieg usw. …

          • ausgesucht schreibt:

            Die-Welt-tanzt-auf-dem-Vulkan! Schon lange war es nicht so brenzlig!! 😯

            • Chantao schreibt:

              03/12/2015 um 6:24 nachmittags
              Die-Welt-tanzt-auf-dem-Vulkan! Schon lange war es nicht so brenzlig!!

              Ich schrieb‘ auf Rita schreibt – Leute, kauft Mützen, es wird kalt! :

              Ich habe da ein Tablet, welches defekt ist und der Service davon ist in USA und ich habe Mail geschickt und heute schon die Antwort, wozu wirklich GROSSE Hersteller und der deutsche Markt nicht fähig sind, ich habe gute Erfahrungen, wenn ich nach Rußland maile oder nach China, alles ist doch einfach ganz nahe, in der heutigen Zeit und das ist eben die Aufgabenstellung. Früher telefonierte man mit dem Telefon und Briefe USA und zurück dauerten noch 3 Wochen, wenn man Glück hatte. Da gab’s nur gute Anlässe, wenn man auf dem Weihnachtsmarkt war, Z.B. auch der Weihnachtsgruß aus Monatana/USA.

              Heute ist es wahrscheinlich auch nicht brenzliger als im Year2k, aber wir kriegen alles mit…

              • ausgesucht schreibt:

                Ähm, es gibt einen winzigen *ironie!* Unterschied: der aktuelle Tanz auf dem Vulkan stellt eine reale(!) Gefahr dar, y2k ist als Sau durchs Dorf getrieben worden, um Umsatz zu generieren (einer damaligen Kollegin hatte man einen neuen Kühlschrank aufgeschwatzt!). Nicht nur große Unternehmen, die direkt am Puls des gesellschaftlichen Lebens agierten, hatten reichlich Zeit, ihre Software zu testen und ggf. nachzubessern. Die wenigen Computer, die hardware-seitig den Übergang „99 → 00” nicht schaffen konnten und zu Silvester laufen mußten und nicht manuell auf das neue Datum einstellbar waren, hatten es wirklich verdient, ausgemustert und ins Museum geschaft zu werden… 😉

        • ausgesucht schreibt:

          … eine mutige Interpretation. Allerdings vermute ich, daß der entscheidende Punkt schon im 2. Satz steht: „kein Land [ist] lernfähig”. Ein Land sowieso nicht, aber für den Menschen mag er uneingeschränkt gelten. Die Menschen sind nicht lernfähig. Zumindest nicht, was das soziale Gefüge angeht. Da ist er getrieben von seiner Angst. So sehr, daß rationales Kalkül – also das, was ihn eigentlich zum Menschen macht bzw. machen sollte – völlig bedeutungslos wird, außer es bedient seine Angst…

          • Marcello Francé schreibt:

            Ja. Mit Land meine ich natürlich nicht die Berge und die Flüsse, sondern die Menschen 🙂 Das klingt für mich aber so, als solle nur rationales Kalkül einen zum Menschen machen. Das meine ich nicht. Denn dann würde gelten, was Thrasymachos schon immer sagte: „das Gerechte [ist] nichts anderes […] als das dem Stärkeren [im Sinne von Überlegenen] Zuträgliche.“ Wer kann, setzt sich durch Kalkül durch, weil es für ihn persönlich das Beste ist. Wie man das macht, erklärt z.B. Niccolo Macchiavelli ziemlich ausführlich. Aber übertriebene Angst ist sicher auch verkehrt… :-/

            • ausgesucht schreibt:

              Und hier kommt die Hausaufgabe für das Wochenende:
              Schreiben und – vor allem! – begründen Sie einen Anti-Thrasymachos!
              Zusatzaufgabe ist das Beifügen eines gepflegten Anti-Macchiavelli.

              Gutes Gelingen! ^_^
              Ach ja, und schönes Wochenende 😛

              • Marcello Francé schreibt:

                Und wie immer schon ist die Hausaufgabe vielleicht sinnvoll, aber langweilig 💤
                Verteidigung dieser Position ist viel lustiger 😁 und obwohl ich als Provokation sogar Thrasymachos auf Quizduell heiße, wollte noch niemand sich beschweren (vermutlich weil den keiner kennt 😜

              • ausgesucht schreibt:

                Nun gut, so seien die Hausaufgaben denn also ersatzlos gestrichen…

      • jpritter schreibt:

        kurz und knackig auf den Punkt gebracht…
        Flinten-Uschi wird sich schon durch die Ämter wuseln…gibt ja noch ein paar die sie nicht hatte…!

  5. Chantao schreibt:

    ….in diesem Deutschland, auf dieser Erde, in diesem Planetensystem, in dieser Galaxie und in diesem (und nicht irgendeinem Parallel-) Universum

    Ja, gäbe es denn eine andere Möglichkeit, Ausgesucht ? Komm‘ rechne mal aus.

    • ausgesucht schreibt:

      Die Drake-Gleichung paßt nicht ganz, aber sie könnte prinzipiell modifiziert werden (sowohl das Original wie auch die „gepimpte” Fassung bestehen nur aus luftigen Annahmen, sagen also rein gar nichts aus, glänzen aber im Schein einer gewissen Wissenschaftlichkeit *hahaha*). 😉

      • Chantao schreibt:

        Die Esa-Sonde „Lisa Pathfinder“ soll ja jetzt auch Aufschluß bringen; ich schaute gerade eine TV-Sendung, wo ein Astronom oder watt weiß ich sagte, dass wir nur 3 % von unserer Galaxis beobachten können und mit Lisa jetzt demnächst Dinge, … Tja, wenn da nicht aufeinmal unsere Galaxis da so hängt neben einem riesigen Lampen-Schwarzen-Loch, wo wir dann reinstürzen, wie die Motten ins Licht…

        • ausgesucht schreibt:

          Das mit der geringen Sichtbarkeit mag schon stimmen (ob es nun wirklich nur 3% sind, mag angezweifelt werden können). Denke einfach an einen riesigen Wald, in den Du ein paar hundert Meter eingedrungen bist: die Bäume in der unmittelbaren Umgebung verdecken recht gut die Sicht auf den ganzen restlichen Wald…

          Was den Abgang in ein Schwarzes Loch angeht, empfehle ich Baldrian. Nicht, weil er das Schwarze Loch aufhalten könnte, sondern weil ruhige Gelassenheit obwalten sollte. Die „Gefahr” ist sowas von immens gering, daß man ganz entspannt ins „Schwarze im Auge des Feindes” blicken kann. Aber die Filmemacher glauben – je mehr Computertechnik, desto intensiver! – ihre Filmchen spektakulär aufbrezeln zu müssen. Hübsche Bilder, aber bedeutungslos… ^_^

  6. lawgunsandfreedom schreibt:

    Ständig ist von „Tornados“ die Rede. Die alten Vögel haben teilweise über 30 Jahre auf dem Buckel. Was ist eigentlich mit dem sündteuren Jäger90 aka Eurofighter? Haben die flügellahmen Enten überhaupt schon mal was gemacht, außer Skandale?

  7. Chantao schreibt:

    Ähm, es gibt einen winzigen *ironie!* Unterschied: der aktuelle Tanz auf dem Vulkan stellt eine reale(!) Gefahr dar,

    Siehe auch Die Sieben Plagen der Endzeit (wikiped.); naja, ich hatte immer gehofft, dass dieser Kelch an uns vorbeiläuft. Mit Jahr Zweitausend Kilo meinte ich nicht nur das alberne Dings mit PC’s, die nicht mal mein Zweijähriger Datums-mäßig umschalten konnte, hahaha, da wolltense PC-Rentner reaktivieren, diese wahrscheinlich, die sich noch mit Commodore C64 auskannten, denn alles, was davor kam …. 😉 Das mit dem Reaktivieren ist ja auch heute wieder so aktuell. Anstatt so richtige Profis (und damit meine ich nicht billige und nicht preiswerte Security-Firmen, die die Weisen aus dem Morgenland verkloppen…), anstatt bezahlte und verantwortungsvolle „Fall-Manager“ auch für Fluchtsuchende zu aktivieren, nein, dann doch lieber weiterhin das Modell Ehrenamtliche, die sich profilieren können, siehe diese Moabit-Tusse mit der großen Klappe, oder hier in HH gibt’s  in den Messehallen auch solche Selbstdarsteller. Oder nicht bezahlte Hartz-IV-Geschändete, die auf eigene Kosten zum Einsatzort fahren und rund-um-die-Uhr bereitstehen … aber dieses Thema ließe sich auch weiterbehandeln bei amtliche Sprachroboter und würde hier nun zu weit führen: Fakt ist Vulkane kommen auch in der Endzeit nicht zu kurz.

  8. YDU schreibt:

    Vermutlich steht Milliardenschrott vor den Toren! Wozu noch lange herumreparieren, wo doch die neue Generation alles besser kann und der Ersatzteilmangel auch entsprechend höher sein dürfte. Oder steht gar der „Wegwerf-Jet“ vor den Toren? Einmal fliegen und zum Abschluss einfach in das Ziel steuern? Ach, das hatten wir im Osten ja schon einmal – hatte ich doch glatt vergessen! Nö, blöde Idee! Ich hab’s: Einen Einsatz fliegen, danach fachgerecht zerlegen und mit den funktionierenden Teilen, die neu angelieferten Modelle, die nicht in Ordnung sind, kampfbereit machen usw. Die Vorteile liegen auf der Hand: 90% der Jet’s sind flugtauglich, keine Ersatzteilprobleme, auch das leidige Serviceproblem regelt sich von selbst, … Klar, man könnte die Milliarden auch dazu verwenden, um dem Friedensgedanken auf die Sprünge zu helfen, aber ohne „Krawumm“ und das Abmurksen Unschuldiger dauert das Geldverdienen wesentlich länger, ist auch viel umständlicher und so richtig große Helden, die gibt es dann auch nicht. Wenn das Schule macht, gehen die Hersteller von diversen Filmen und Computerspielen so rasch bankrott wie sie aus dem Sumpf hochkamen …
    Wenn ich es mir so recht überlege, kann die Welt ohne Flugschrott in der heutigen Form einfach nicht „überleben“! Alternativen? Papierflieger … Die Piloten werden einfach draufgemalt und wer abstürzt oder abeschossen wird, muss 4 Wochen lang im Kindergarten mit den Kleinen neue Papierflieger falten, bis er wieder an die „Front“ darf! 😉 * Soll ich zusagen, falls ein Angebot aus dem Verteidigungministerium kommt? *Kopf schüttel*

    • ausgesucht schreibt:

      Du solltest unbedingt zusagen, wenn das Verteidigungsministerium ruft! 🙂
      Die Idee ist zu verführerisch, um sie unausgelotet dem Vergessen anheimfallen zu lassen. Doch sei Dir bewußt, daß das den Konflikt nur verlagert: das dann wichtigste Streben wird sein, noch größere und rubustere Papierflieger zu falten, die die Konkurrenzflieger überproportional stark beschädigen oder gleich am Boden zerstören (ach ja, das gab’s ja auch schon!), die Menschen sind so…

      • YDU schreibt:

        Im Prinzip wäre alles ganz einfach: Der Chef, damit meine oberstes Chef mit Bart und so, wirft neue Tafeln auf einen Steinhügel, die dann von mir oder einem anderen Suchenden gefunden und verkündet werden. Kleine Änderung : diesmal achtet der Chef auf die Einhaltung – sieht alles, hört alles, kann alles zum Guten verändern und so … – vor allem sollte jede noch so kleine Gewalt tat sofort zum Verursacher zurückkehren oder so … Nachdem ich ja der Finder und Vertreiber der Tafelinhalte bin würde ich um eine Art Beobachterstatus bitten, da sich daraus eine ziemliche Sauerei entwickeln dürfte! 😉

        • ausgesucht schreibt:

          … Du kannst Dir ja schon mal ’nen Berg aussuchen. Vielleicht wieder(!) den Berg Sinai? Man sagt ja, der Täter kehrt gern einmal an den Ort der Tafelei zurück. 😉

          • YDU schreibt:

            Ganz ehrlich? Ich glaube, der Berg Sinai war keine soooo gute Wahl! Keine g’scheite Wegbeschreibung, verkehrstechnisch ungünstige Lage, wirtschaftlich schwer erschließbar, da hat man schon beim ersten Versuch gravierende Fehler gemacht! Danke für den Hinweis, ich werde ein Konzept erarbeiten, das langfristiger ausgelegt ist … 😉

  9. Chantao schreibt:

    YDU schreibt:
    07/12/2015 um 11:55 nachmittags …. Alternativen? Papierflieger … Die Piloten werden einfach draufgemalt und wer abstürzt oder abeschossen wird

    Die Ammis machen’s mit Drohnen, hinfliegen ohne rechtliche Grundlage oder richterliche Verfügung, ohne juristisches Urteil, einfach vom Bürocontainer im Chefesessel in JU-E-SÄ die Drohne über’s Morgenland und Krawumm den Lufttorpedo in die Menschenmenge. Und auch in DE denkt man über Drohnen nach, hauptsächlich aber zwecks Eiltransport von Emäsen-Produkten oder Frikadellen im Brötchen; zum Killen muss man aber noch persönlich vorort sein, tja, Technik eben.

    • ausgesucht schreibt:

      Der „Mann gegen Mann”-Kampf (ach herrje, das darf man ja nicht schreiben, also „Person gegen Person”-Kampf) ist aus der Mode gekommen (spätestens nach der Erfindung von Fernwaffen). Und selbst da schon, also Mann gegen Mann, hält sich die Moral in Grenzen. Der Mensch hat ein Faible für das Perfektionieren! Er würde über kurz oder lang auch das Falten von Papierfliegern zu möglichst risikolosen Töten (der anderen!, klar doch) perfektionieren, mit Drohnen sowieso. Es würde also nichts besser…

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