Erfolgsrezept

Es ist schon eine hohe Kunst, durch Beobachtung des geringsten Teils des Gewusels in dem Ameisenhaufen, der sich menschliche Gesellschaft nennt, auf die Gesamtheit der Dynamik, auf temporäre Gleichgewichte sowie auf Entwicklungstendenzen (d. h. Durch­schlagskraft, Richtungen und Geschwindigkeiten von Entwicklungssträngen) zu schließen. Aber bleibt diese „Kunst” nicht alberne Eitelkeit, wenn aus ihr kein persönlicher Vorteil gewonnen wird?

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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16 Antworten zu Erfolgsrezept

  1. alltagsfreak schreibt:

    Ein Buch schreiben? 🙂

  2. Chantao schreibt:

    Aber bleibt diese „Kunst” nicht alberne Eitelkeit, wenn aus ihr kein persönlicher Vorteil gewonnen wird?

    Der Taoist beobachtet, schweigt und genießt 😉

  3. Chantao schreibt:

    Mu (jap. 無) oder wú (chinesisch 無 / 无)

    • ausgesucht schreibt:

      Ein „das gibt es nicht” ist an dieser Stelle nicht gut gesprochen, denn wie erfuhr der Schüler die Deutung des Beobachteten vom schweigenden Lehrer? 😕

      • Chantao schreibt:

        Einfach so, aus dem Nichts,aus dem Bauch, intuitiv,ohne Worte ….. Die Wirklichkeit muss nicht erklärt werden, sie ist einfach …

        • ausgesucht schreibt:

          Da bist Du – glaub’s mir! – ein wenig weit vorgeprescht: wenn die „Weisheit” bzw. die Erkenntnis für jeden Schüler/Lernenden/Suchenden einfach so da ist, ohne daß ein Lehrer zu ihrer Erkennbarkeit Hilfestellung leisten müßte, entwertet es den Lehrer. Think about it. 🙂

          • Chantao schreibt:

            Wenn der Lehrer auch ein Taoist sich nennt, dann wertet er nicht, und wenn er wertet ist er auf dem Holzweg. Jedoch Weg ist Weg, wir alle befinden uns auf einem. Doch wo alle Wege hinführen, wer kann das wissen, letztendlich. Letztendlich wird es jede/r am eigenen Leibe erspüren, erleiden und/oder erleben müssen. Der „Taoist“ läßt sich da im Wu-Wei, Yin-und-Yang, Fluß treiben: Panta rei.

            • ausgesucht schreibt:

              Da kann man nur zustimmend nicken. Und doch stellt sich die Frage, warum den Weisheiten der taoistischsten unter den Taoisten mehr Bedeutung zugemessen wird als allen anderen, wenn jeder Weg ein Holzweg (also an der Wahrheit vorbei oder gar irreführend) bzw. jeder Weg der für das (jeweilige) Individuum angemessene ist. ^_^

  4. Chantao schreibt:

    „Man sollte sich nicht unbedingt auf die Worte alter Meister
    verlassen, sondern an das denken, was wirklich wahr ist.

    Dogen“

    „Glaubt mir kein einziges Wort von dem was ich sage, nur weil ich Buddha,
    eine Autorität für Euch bin. Zweifelt es ruhig an,
    ABER haltet es einfach für möglich,
    probiert es dann aus und seht, erfahrt alles selbst!

    Buddha“

    Geht es auf Gedankenpfaden nicht mehr weiter, kommt echte Belehrung
    zustande.

    Unbekannt

    Und ich selbst habe vor Jahren das Zitat geprägt:

    Setz‘ Dich, während Du Dich erhebst (eigenes Zitat)“.

    • ausgesucht schreibt:

      … zumindest ist es eine Sammlung von 4 spannenden Aussagen, die einen das ganze Leben lang (und vor allem bei jedem Gedanken daran aufs neue) beschäftigen können. 🙂

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