gleich und doch anders

Zwei Extreme zeichnen sich ab, wenngleich sich, wenn man’s drauf anlegt, wohl noch mehr finden lassen: der eine trägt auf seinen Schultern die Last von – beispielsweise! – zwei Steintafeln mit zehn „du sollst”- bzw. „du sollst nicht”-Regeln, der andere kümmert sich nicht um eine solche Last und trägt bergeweise sprachliche Versatzstücke mit sich herum, deren größtes ein (wahrscheinlich nicht einmal gelesener) Roman sein und deren kleinste bequem auf ein Konfettischnipselchen geschrieben sein könnten.
Das Erstaunliche: beide buckeln die gleiche Last. Doch es gibt im Leben weit mehr Aspekte als nur das Abwägen von Imponderabilien

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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8 Antworten zu gleich und doch anders

  1. wol schreibt:

    Und gibt es nichts zwischendrin?

  2. Jule Wech schreibt:

    Die Last mag ja ( rein empfindungsmäßig ) die gleiche sein , aber ich sehe durchaus einen qualitativen Unterschied …
    Anderes Beispiel wäre ja : der eine müht sich ab für den täglichen Lebensunterhalt seiner Familie — der andere fragt sich , wie er die nächste Dose Kaviar bezahlt kriegt … 😯

    • ausgesucht schreibt:

      Auch ich „sehe durchaus einen qualitativen Unterschied”. Würde der Artikel sonst die Überschrift: „gleich und doch anders” erhalten haben? ❓

  3. lawgunsandfreedom schreibt:

    Metaprogramming the Human Mind …

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