Non scholae, sed vitae discimus

Wie hatte Seneca das einst so hübsch formuliert: »Non vitae, sed scholae discimus«. Diese seine Kritik ist später verballhornt worden zur Lebensmaxime: »Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir«. Am A*sch! Da ich aus dem Alter heraus bin, in dem mich ein Milliardär noch heiraten würde, muß ich fremde Leute darum betteln, ihnen meine Arbeitskraft andienen zu dürfen. Die mich aber als überqualifiziert ansehen, um als Putzfrau arbeiten zu können. Danke, lieber Seneca!

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…desillusioniert
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22 Antworten zu Non scholae, sed vitae discimus

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Same here. „Kann zu viel, weiß zu viel, ist zu alt, zu selbstbewusst, kann man nicht über den Tisch ziehen …“.

  2. knipserei schreibt:

    Echt, da lernt man, bildet sich weiter … und hat’s dennoch falsch gemacht.

  3. Chantao schreibt:

     

    …. in dem mich ein Milliardär noch heiraten würde, muß ich fremde Leute darum betteln, ihnen meine Arbeitskraft andienen zu dürfen. Die mich aber als überqualifiziert ansehen, um als Putzfrau arbeiten zu können.

    Hoppla, wie konnte ich jaaaahrelang dem Irrtum aufsitzen, Ausgesucht sei männlichen Geschlechts ? Das wirft auf vielerlei Dinge ein ganz anderes Bild.

  4. Chantao schreibt:

    Darüber hinaus ist „Putzfrau“ politisch nicht korrekt, es müsste zumindest Raumpflegerin heißen 😉

  5. Chantao schreibt:

    Und genderwahnmäßig ist das wohl auch inkorrekt.

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