Em(pty)pathie

Je leiser die Stimme wird, desto lauter schreit die Seele. Zumindest manchmal.
Eine seltsame Empathie ist das, die davon „nichts wissen” will. Sie „hört” – wenn überhaupt! – wohl erst, wenn die Stimme vollends verklungen ist.

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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11 Antworten zu Em(pty)pathie

  1. kaschpar schreibt:

    spannender gedanke. wo die leere anfängt, beginnt das füllen.
    (kann mich jedoch dieser trennung nur schwer entziehen: emp_typ_athie)

  2. lawgunsandfreedom schreibt:

    Empathie ist sehr selektiv …

    • ausgesucht schreibt:

      Oh ja, und deshalb vielleicht gar nicht verläßlich?! ^^

      • lawgunsandfreedom schreibt:

        Empathie basiert auf Emotionen. Also Emotionen und Verlässlichkeit? Ich kann mich drauf verlassen, daß es Emotionen gibt. Ob die Signale, die mit den Emotionen vermittelt werden, verlässlich sind, wage ich zu bezweifeln. Auf dem niedrigem Level des Reptiliengehirns sicher. Aber wenn es um die Beurteilung einer komplexen Situation geht (moderne Welt), wird man des öfteren falsch liegen, wenn man auf sein Bauchgefühl hört.

        Aber das merken die meisten Leute nicht mal … ^_^

        • ausgesucht schreibt:

          Auch ich zweifle daran, »ob die Signale, die mit den Emotionen vermittelt werden, verlässlich sind«. Nein, falsch: ich bin mir sicher, daß sie nicht verläßlich sind. Andererseits wünschte ich mir, daß, wenn Hilfesignal ausgesandt werden, sie eben nicht ganz einfach falsch verstanden werden können…

  3. Jule Wech schreibt:

    „Je leiser die Stimme wird, desto lauter schreit die Seele“ …. Stimmt ! Und schlimm , wenn das dann auch keiner hört ….
    Je weniger ich selber schreibe und mich an anderer Leuts Blogs beteilige , um so schlechter gehts mir … nur – wirklich interessieren tut’s niemand …
    So ist das halt im Internet , man ist nur interessant , solange man was zu sagen ( schreiben ) hat … ansonsten wird man nicht wahrgenommen … ich denke aber nicht , daß das an mangelnder Empathie liegt , sondern am Medium …
    Im wirklichen Leben laufen allerdings auch nicht so wirklich viele empathiefähige Menschen rum … aber es gibt durchaus Menschen mit Mitgefühl – was aber nicht dasselbe ist …
    Andererseits ist es für Empathen oftmals schwierig , sich von den Gefühlen anderer Leuts fernzuhalten , das wird oft in harten Lektionen mühsam erlernt …
    So oder so – Empathie gibt’s schon … sie wird oftmals nur nicht richtig genutzt , bzw nicht richtig erkannt …
    Ach … und Empathie „hört“ durchaus … und zwar wesentlich lauter als so mancher meint … die Frage ist eher , wie und wann sie auf das Gehörte reagiert …….

    • ausgesucht schreibt:

      Au ja, das ist ein richtig spannendes Thema: in höchster Form komplex und – hier kommt dann Chaostheorie ins Spiel – mit Rückkopplungen (die dann noch nichtlinear sind) ausgestattet. Ergebnis ist, daß kleinste Veränderungen in der Ausgangssituation gewaltig andere Ergebnisse bewirken können. Zudem haben manchmal gerade nicht die, die „am lautetsten schreien” den meisten Grund dazu. Und Empathie ist nicht nur Mitgefühl-einfordern, sondern, und das sicherlich zu gleichen Teilen, das Mitgefühl der Empathen (und die daraus entstandene Hilfe bzw. Hilfsversuche) seinerseits mitzufühlen (also anzunehmen).
      Wie gesagt: höchst komplex und spannend… ^^

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