Renteneintrittsalter rauf!

Den Vorschlag W. Schäubles, das Renteneintrittsalter heraufzusetzen (siehe hier), finde ich wundervoll. Nein falsch, hier muß ein Konjunktiv her! Ich fände ihn wundervoll, wenn er mit einem praktikablen Rezept gekoppelt wäre, wie die „50+”-Generation nicht vom Arbeitsmarkt verdrängt bzw. nicht kategorisch ferngehalten werden soll.

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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22 Antworten zu Renteneintrittsalter rauf!

  1. Patrick H. schreibt:

    Stimmt, das ist ein sooohooo ungarer Gedanke. Natürlich schont es die Rentenkasse, aber finanziell ist es doch nur „Linke Tasche“ in „Rechte Tasche“.
    Ich wünsche mir die Rentengrenze für Politiker herabzusetzen, damit Raum für zeitgemäße Gedanken und Themen ist.

    • ausgesucht schreibt:

      Ganz genau! *hahaha* »die Rentengrenze für Politiker herabsetzen, damit Raum für zeitgemäße Gedanken« und nicht nur seniles Kalkleistengeriesel wird.

      Weißt Du übrigens, wie die Rentenkasse noch weiter entlastet werden könnte? Ja genau! Das Rentensystem wieder abschaffen, so einfach ist das! ^^

      • Jule Wech schreibt:

        Gaaanz schlechte Idee … je früher die in Rente gehen , um so länger zahlen wir deren Renten — und je früher die in Rente gehen , umso mehr nachfolgende junge Politiker gibt es , die dann auch wieder frühzeitig in Rente gehen , die dann auch wieder auf unsere Kosten leben … 😯
        Mir würde der Gedanke einer eigenen Rentenkasse für Pölitiker viel besser gefallen , bei der genausoviele Prozente vom Gehalt einbehalten werden , wie bei uns , oder auch ein paar mehr … 😀

        • ausgesucht schreibt:

          Die Idee mit der Po-litiker-Rentenkasse ist klasse! Einfach brillant. Aber die einbehaltenen Prozente würde ich nicht an uns Normalsterblichen bemessen, sondern nach deren politischen Erfolg (erhebbar in jedem durchschnittlichen Webportal anhand der Sympathiepunkte des tumben Stimmviehs)… ^^

  2. inframe schreibt:

    Ausgesprochen systemkonform dieses Blog hier….

  3. inframe schreibt:

    Ich habe mich schon vom Arbeitsmarkt ferngehalten, als ich noch der Generation 50- angehörig gewesen bin!

  4. YDU schreibt:

    Wir machen weiter bis siebzig oder mehr,
    denn die Rentenkasse, die ist leer,
    lassen wir das Gesabber vom Ruhestand,
    bleiben wir verbunden dem Arbeitsband!
    Schade nur, dass es den Job nicht gibt,
    weil er – aus welchen Gründen auch immer –
    vor den Frühsenioren flieht,
    wobei das Alter beginnt bereits weit unter vierzig,
    das finde ich irgenwie würzig,
    denn kaum geboren sind wir auch schon uralt,
    da man – kaum erwachsen – ins Gruftidasein prallt,
    für nichts mehr Nütze, geistig schon hinüber,
    widmen wir uns dem „Morgenwirdsbesserfieber“
    arbeiten im Stillen an einem neuen Konzept
    bis uns die letzte Stunde schlägt,
    spielen vorher noch Schach im Park
    oder kauen genüsslich Politaussagenquark,
    hoffen auf eine bessere Zeit,
    die muss ja kommen, ist sicher nicht mehr weit …

    • ausgesucht schreibt:

      Alle, die dafür sind, daß dieses Gedicht ab sofort im Statut einer jeden Partei abgedruckt gehört, die bitte ich jetzt um ihr Handzeichen!
      Gegenstimmen?
      Keine – damit ist der Beschluß einstimmig angenommen. Gratulation! ^_^

  5. lawgunsandfreedom schreibt:

    Ich bin gegen ein so hohes Renteneintrittsalter. Was passieren kann, wenn da schon Altersstarrsinn die Senilität eingesetzt haben, sieht man ja an Schäuble. Andere abschreckende Beispiele gibt’s schon genug.

    Abgesehen davon ist die Rente oft heute schon so niedrig, daß sich die alten Leute mit Flaschensammeln und ähnlichen Tätigkeiten ein Zubrot verdienen müssen. Aber wer stellt bitte heute Leute über 50 ein – selbst wenn sie hochqualifiziert wären? Da hat wieder mal jemand nicht gründlich genug nachgedacht.

    Wer war das eigentlich, der den Spruch mit dem „sozialverträglichen Frühableben“ losgelassen hat? Ich denke auch gerade über den Begriff „post-natale Politiker-Abtreibung“ nach.

    • ausgesucht schreibt:

      Da fallen mir spontan zwei Dinge ein. Zum einen habe ich meinen Artikel mit einem gewissen Hintersinn geschrieben: ich wollte mal erleben, wie oft und intensiv ich wohl nach dem Lesen der ersten Hälfte abgewatscht würde, die aber ohne den zweiten, eben nicht mehr gelesenen Teil des Artikels kaum als Gedanke verständlich sein kann… Ach ja, ich sehe mich in meiner Vermutung bestätigt. ^_^

      Und was die “post-natale Politiker-Abtreibung” angeht, muß ich erst mal schlucken und werde mich dann herzhaft vor Lachen ausschütten…

  6. waehlefreude schreibt:

    Alter ist relativ; leistungsbezogenes Einkommen ist das Zauberwort und das sollte, gerade in der Politik, durch laufende Vergabe von Bonuspunkten aus der Bevölkerung geregelt werden. – Bei zu wenig Boni – Weg mit der Politschranze! 😉 Wir haben für unser „Ländle“ eh zu viele Politiker. Da gilt mit Sicherheit auch der Spruch von den vielen Köchen… Und wenn ich an abgedankte Politiker denke; schmelzen die ihr Vermögen ab?…Und nicht nur Arbeit, auch Rente muß sich wieder lohnen. Und was ist mit Kinderarmut?…Da bleibt nicht viel übrig von der lautstark postulierten Sozialgerechtigkeit.

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