gerechte Perspektivlosigkeit

Plakat_Perspektive

»Jugendliche im Osten Europas brauchen Perspektiven!« (Quelle: Plakat in der Öffentlichkeit)

Aber sicher doch!

Nur die von Väterchen Staat (geschönt) gemeldeten 2,8 Mio. inländischen Arbeitslosen brauchen keine…

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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27 Antworten zu gerechte Perspektivlosigkeit

  1. shopgirl71 schreibt:

    Ekelhaft diese Ausgrenzungen immer.

  2. schlingsite schreibt:

    Das allgemein verbreitete Gefühl, dass sich eh nichts machen ließe, verhindert die Selbstorganisation der Wähler.

    • ausgesucht schreibt:

      Also, falls es jemand so erfunden hat, diese sich selbst erfüllende „es ändert sich ja eh nichts”-Paralyse meine ich, kann es nur ein Genie gewesen sein! Die Obrigkeitskaste hat kaum Aufwand, um dieses Gefühl am Köcheln zu halten, aber den (beinahe!) garantierten Erfolg, von keiner demokratischen Kraft ernsthaft bedroht zu werden… ^^

      • schlingsite schreibt:

        Bei manchen hat dieses Mantra anscheinend nicht verfangen. Doch wie könnten diese zusammenfinden? Das Aufzeigen von Möglichkeiten gehört zu den ersten Schritten, wie Kommunikation z.B. durch Blogbeiträge. Allerdings ist das Wort Politik zu vermeiden; sonst laufen alle fluchtartig davon.

        • ausgesucht schreibt:

          Es gibt ja „Gegenzauber”, um Angstwörter zu bannen: Salz über die Schulter streuen etc.

          Aber ganz im Ernst: Auch wenn bei manchen die Bedeutungslos-Paralyse nicht verfängt, ist es denn jetzt die Zeit, am System etwas zu ändern? Und ja, am System! Es geht nicht „eine Nummer kleiner”. Spielarten innerhalb des Systems gehören zum Paralyse-Algorithmus – das sind die Zugeständnisse an das Ego diverser Politiker-Darsteller (Frau v.d. Leyen beispielsweise ist hier mustergültig), an Parteiprogramme (die letztlich eben allesamt staatstragend sind) und an die politische Interessiertheit der „politisch aufgeklärten” Mitglieder des Wahlvolkes.

          Um die (offenkundigen!) Mißstände des Systems zu beseitigen, muß eine radikale Lösung her (wortwörtlich: von der Wurzel). Aber nun können nicht 80 Mio. „Bauern” an einer Wurzel graben. D. h. es braucht auch in einer Demokratie, eigentlich eher: gerade in ihr, Vordenker, die Systemanalyse betreiben (und also auch den Zeitpunkt zu erkennen vermögen, wann der monolithische Koloß so weit ins Schwanken gekommen ist, daß ein Umsturzversuch überhaupt eine reale Chance haben kann). In meinen Augen ist eine solche Vorarbeit nichts für die Masse, also auch nichts für Blogs…

          • schlingsite schreibt:

            Sicher sehen die herrschenden Vertreter der Mächtigen ungern Konkurrenten. Es fragt sich aber, ob diese nicht auch von Fatalismus befallen sind. Das Aufzeigen der Hohlheit des schwabbeligen Kolosses hilft beim gewaltfreien Ändern. Eine demokratische Partei als Lobby für den Wählerwillen wäre eine Möglichkeit. Die Mitglieder beauftragen Poltiker, welche an deren nach rationalen und moralischen Grundsätzen verfassten Beschlüsse gebunden sind, für die Vertretung nach außen.

            • ausgesucht schreibt:

              Klingt das nicht zu schön, um wahr werden zu können? Kann es denn überhaupt eine „demokratische Partei” geben, die gegen die bereits etablierten Parteien (wie morsch ihre Politik auch immer sein mag) als Konkurrentin aufzutreten vermag, die aber über keinerlei ökonomische Macht verfügt? Das Kapital hat zur Vertretung seiner Interessen die bisherigen Parteien installiert – eine „Partei des guten Willens”, die über praktisch keine ökonomische Grundlage verfügt, hat keine reale Chance. Sie wäre lediglich eine Rückkehr zu etwas moralischeren Gesellschaftskonzepten, die sich bislang allesamt als Utopien erwiesen haben…

  3. Chantao schreibt:

    Auf der Seite http://bundestagswahl-2017.com/politiker-prioritaet/ ist sehr schön dargestellt welche Interessen Politik-Darsteller umtreiben. Es wird dort unter der Rubrik „Humor“ zitiert und der Quelltext des Links scheint eine amtliche Website anzuzeigen, obwohl mir doch einige Zweifel kommen 🙂

  4. Chantao schreibt:

    Und hier https://2017-bundestagswahl.de/ gibt’s auch ’ne lustige Perspektive was die Ergebnisse betrifft.

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