zu logisch = unlogisch

MuelltrennungWenn ich das Papier entsorgen möchte, mit dem beispielsweise ein Bonbon verpackt ist, brennen mir angesichts solcher Abfallcontainer schier die Prozessoren durch: darf Papier als Verpackung verklappt werden, zählt die Verpacktheit und nicht die Papierheit?

Manchmal halbiere ich die papierne Verpackung und entsorge die Hälften da & dort. Manchmal esse ich aus purer Verzweiflung das verpackende Papier einfach mit – bei dem, was dann entsorgt werden muß, weiß ich zumindest, auf welches Containerfach ich mich hocken muß.

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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30 Antworten zu zu logisch = unlogisch

  1. Chantao schreibt:

    Und wenn Du das Kügelchen in der Faust auf Nanowinzigkeit presst, kannstes auch einfach fallen lassen 😉

    • ausgesucht schreibt:

      … ja, aber in welches Containerfach? ^_^

      • Chantao schreibt:

        Auf den Boden davor einfach ohne auswählen zu müssen, ohne sich mit der Qual der Wahl herumschlagen zu müssen.

        Ich bringe hier auch mal ein Beispiel wo ich die Ko**z* kriegen könnte, auf der Post vor zig von Schaltern wo entweder ein Kunde lange diskutieren muss oder der Beamtete in stiller Meditation verweilt nach dem Motto: „Der Kunde war mal König“ ohne den Nächsten huldvoll aufzurufen; bei uns haben sie jetzt den Bereich abgesperrt und alle müssen durch die enge Öffnung. Und wenn Du jetzt direkt zum Schalter gehst aus der Richtung, wie Du ankommst wirst Du automatisch nichtexistent. OK, ich kann einsehen, es gibt immer Leute, die sich vordrängeln, aber der Mob würde das schon alleine regeln, mit Aufhängen oder so, aber nein, der Kunde, der Mensch muss reglementiert werden.

        Neulich beim hausarzt, wo ich 2 Stunden vorher mit dem Angelhocker vorsitze, bevor der aufmacht, weil oft 1 1/2 Stunden vorher 30 Leute warten: Ich war also 1, dann kam noch jemand und dann diese Frau. Nun kommt Pos. 4 und fragt wer der Letzte“ sei und da sagt Frau-Pos.3 „keine Ahnung“ und schaut fragend in die Minirunde, wirklich geschehen … näh du…

        • ausgesucht schreibt:

          Vor den Container legen?! Nee, das ginge mir gegen die Ehre…

          Aber die „Schaustücke” aus dem tagtäglichen Wahnsinn, sind preisverdächtig, gut beobachtet & ausgewählt. 🙂

  2. Patrick H. schreibt:

    ja, das mit den Verpackungen ist so eine Plage. Am besten kaufe Dir Obst, der Rest gehört zwar in den Kompost, kommt dann aber pauschal in den Restmüll, obwohl eine Bananenschale ja eigentlich auch eine Verpackung ist 😂

    Frage – Antwort: Wenn das Bonbonpapier wirklich aus Papier ist, stellt sich die Frage ja nciht. Leider ist es heutzutage leider eher Plastikkrams, also Containerfach „Verpackung“.

    Grundsätzlich gilt: Bevor man die Trennung verunreinigt, bitte in den Restmüll.
    Hier gibts Input: https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/alltagsprodukte/19838.html#wertstoffe
    Wenn Du fertig mit Lesen bist bitte in den Elektroschrott 😜

    • ausgesucht schreibt:

      … Ironie des Schicksals: eine kommentierte Ironie wird irgendwie gleich viel ironischer. ^_^

      • Chantao schreibt:

        Und hinterher wird auf dem Laster alles zusammengekippt, wirklich schon gesehen aus einem Bürofenster im ersten Stock und bei der Verbrennung und davor liegt alles auf einem Haufen und wird auch sukzessive von besagtem Haufen in den Ofen geschüttet.

        • ausgesucht schreibt:

          … hab ich auch schon so gehört. Habe aber auch das Gegenteil gesehen: Die LKW, in die die fein säuberlich getrennten Glassammlungen geschüttet werden, haben inwendig Trennwände, die die Sortentrennung bewahren. ^^

  3. Pfeffermatz schreibt:

    Auch der Begriff “Restmüll“ lässt einen breiten Interpretationszeitraum zu. Rest von welcher Gesamtheit nach welchen Abzügen?

  4. knipserei schreibt:

    Das mit dem hälften ist ein guter Kompromiss. Werde ich mir merken und dann aber auf alle Fälle auch noch den Restmüll bedenken – soll ja keine der Tüten am Schluss heulen oder so.

    • ausgesucht schreibt:

      … naja, aus »teile & herrsche« wird dann ganz schnell »teile & beherrsche«, nämlich die hohe Kunst der Mülltrennung (oder sollte ich Müll-tren-nung schreiben?). ^_^

  5. stadtbibliotheksalzgitter schreibt:

    Und dann steht man verzweifelt mit der blauen Flasche vor dem Altglascontainer, der nur eine braun-grün Stärke hat.

  6. YDU schreibt:

    Ja hast du denn kein Mülltrenntestgerät dabei? Ohne dieses Teil gehe ich nicht einmal auf das Örtchen, man weiß ja nie, ob es etwas zum Trennen gibt …

    • ausgesucht schreibt:

      Mülltrennungsgerät?! Jetzt hast Du mich erwischt, aber eiskalt! Der Kommerz bietet sowas nicht an, also habe ich mir ein eigenes entworfen: ein Gerät in der Größe einer mittleren 6-Raum-Wohnung. Vorne wird eine Probe der fraglichen Mülls vollelektronisch erfaßt (optische Sichtung, Röntgen, Kernspin-Analyse, 14C-Datierung, Spektralanalyse etc.). Hinten richtet sich ein Zeiger auf den Container aus, der am besten zum provisorischen Endlager des Müll werden sollte.
      Blöd ist nur, daß das Gerät ein wenig unhandlich ist *kicher* und die Kosten-Nutzen-Analyse nicht gerade positiv ausfällt: der Aufwand pro Müllprobe ist etwa 10 000-mal höher als der Nutzen, der im Mittel aus Trennmüll gezogen werden kann. Ich frage mich wirklich, warum dieses Geschäftsmodell noch immer nicht kommerzialisiert ist. ^_^

      • YDU schreibt:

        Bei kleinen Stückzahlen gebe ich dir Recht, aber wenn das Gerät in Großserie geht, faktisch jeder und man so etwas sein Eigen nennt, dann könnte man richtig Kohle machen, da bin ich mir sicher. Vielleicht sollte man zuerst ein Einsteigermodell anbieten, das auf einige Features verzichtet, damit der Zugang für zukünftige Kunden vereinfacht wird … Ach was, das Ding wird sich ausgezeichnet verkaufen, da bin ich felsenfest davon überzeugt! 😉

        • ausgesucht schreibt:

          … eigentlich doch ein Geschäftsmodell mit Zukunft. Denn in der nächsten Version muß es dann ein Feature mehr(!) – mehr, nicht weniger! – geben: das Mülltrennungs-Trennungsgerät. ^_^

          • YDU schreibt:

            Mülltrennungsgeräte trennen? Aber nein, das Gerät hat doch eine Selbstzerstörungsautomatik eingebaut …

            • ausgesucht schreibt:

              … das hat sie wohl! Aber dürfen die Reste der selbstzerstörten Mülltrennungsgeräte als Restmüll verklappt werden? Oder wie oder was?? ^_^

              • YDU schreibt:

                Das Zeug wird ins All geschossen – Ende!

              • ausgesucht schreibt:

                … aber wäre das nicht auch eine Mülltrennung? Auf dem einen Container steht „Erde” und auf dem anderen „Rest·müll”. ^_^

              • YDU schreibt:

                Und schon wieder wurde ein erfolgsträchtiges Konzept geboren! Langsam wird es Zeit, all die guten Ideen in die Realität umzusetzen und die „Kohle“ einzusacken … 😉

              • ausgesucht schreibt:

                … vielleicht sollte ich zum Premium-Member aufstocken, so mit Werbung und Kommerzialisierung und Geldverdienen und so. 🙂

              • YDU schreibt:

                Das Hobby wird zum Job! Was machts du dann in der Freizeit? Blogjobben?

              • ausgesucht schreibt:

                … darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht: Blogjobben, Jobbloggen, Blob·joggen ich weiß es nicht. Ach, diese Ungewißheit! Am besten, ich lasse es doch lieber ganz bleiben. ^_^

              • YDU schreibt:

                Mmmmh, da liegt der Hase im Pfeffer! Kann es sein, dass da jemand zum Perfektionismus neigt und dabei die ganz große Megachance den Bach runter gehen lässt … 😉

              • ausgesucht schreibt:

                Glückwunsch, das hast Du perfekt beobachtet/geschildert. 🙂

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