Ende der Menschheit

Es gibt Reklame-Spots, die ich, ich gebe es freimütig zu, nicht einmal ansatzweise verstehe. Gut, das ist halt so, wenn der eigene IQ in einer Gegend herumdümpelt, die von den Werbemachern nun gerade nicht beackert wird.
Andererseits flimmert derzeit eine Werbung über die Mattscheiben der Bunten Republik, die ich – selbst ich! – sehr wohl verstehe, die mir aber vielleicht gerade deshalb höllische Angst bereitet. Es wird ein Armband gezeigt, das offensichtlich Trainer, Motivator und medizinischer Berater ist. Um 17:00 Uhr wird zu einem Lauf aufgefordert, der seine herzstärkende Funktion aber erst ab 17:30 Uhr entfalten wird (Dauer und Intensität des verordneten Laufes sind nicht der Rede wert). Um 18:17 Uhr stellt sich heraus, daß soeben der intensivste Lauf absolviert worden ist. Um 19:30 Uhr läßt sich die Läuferin, sie labt sich gerade an einem recht üppigen Menü, ihre Erfolgsbilanz zu Herzen gehen, daß selbiges nämlich in den letzten 6 Wochen zu einem um 9 Schlägen pro Minute geringeren Ruhepuls gefunden hätte, was also eine bessere Herzgesundheit anzeigen würde:
Werbung20160603Was mir daran Angst macht, ist am allerwenigsten, daß die Hand, die das Smartphone hält, nicht die Hand zu sein scheint (kurzer Blick u.a. auf den Nagellack!), die zur Läuferin respektive Esserin gehört. Es macht mir auch keine Angst, daß die Firma, die dieses Produkt verticken möchte, „Kieferknochen” heißt (also auf Englisch), schließlich soll ja Samson die Philister mit einem solchen erschlagen haben…
Was mich wirklich ängstigt, ist, daß es offenbar Nachfrage gibt nach einem Produkt, das vollständige Hoheit über den Körper des Nutzers besitzt. Eine Maschine entscheidet, ob und wann es dem Körper guttut, ein paar Schritte zu laufen. Eine Maschine entscheidet, ob der Nutzer jetzt lieber zu laufen aufhören möchte oder ob weitere zehntausend Schritte für ihn besser sind. Das ist kein Spaß! Das ist der Beginn der Selbstaufgabe der Menschheit. Nein, nicht nur einzelner Menschen. Der Menschheit!
Wer kann sich denn solchen Schnickschnack leisten, der Malocher oder der Yuppie-Typ? Und wer diktiert, was gesellschaftsrelevant ist, der Malocher oder der Yuppie-Typ? Was als Modewelle beginnt, ebbt eben nicht mehr bis zur Bedeutungslosigkeit ab, die Sinn­losigkeiten schlichtweg zustünde, sondern es verstärkt sich selbst, da der Prozeß nicht von Nützlichkeit angetrieben ist, sondern von der Gier, mit Luxus zu glänzen.
Bald werden die Maschinen nicht nur sagen, wann man laufen soll, sondern auch, wann man defäkieren soll. Oder atmen. Oder wann es am gesündesten ist zu sterben. Und der Mensch hat nichts Eiligeres zu tun, als diesem Schwachsinn nicht nur hinterherzulaufen, sondern ihn sogar noch zu forcieren, sich also widerstandlos den Maschinen auszuliefern…

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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37 Antworten zu Ende der Menschheit

  1. neuetraeumer schreibt:

    Es ist schwer verständlich, warum Menschen das tun. Ich verstehe es jedenfalls nicht.

    • ausgesucht schreibt:

      … es will mir scheinen, als wären niedere Instinkte am Werk: man kann sich den Luxus leisten und es verschafft ein wohliges Gefühl, den Neid im Auge des anderen zu sehen (zumindest kann man ja mal versuchen, solchen Neid zu prvozieren).

  2. spinne schreibt:

    Warum nutzen die Leute Facebook oder werden zum Apple-Fan oder oder oder?
    Eine Erklärung kann man hier finden wenn man durchhält: 🙂

    eine weitere hier:
    Quelle: https://www.gnu.org/philosophy/social-inertia.de.html
    Auszug:
    „Soziale Trägheit besteht aus Menschen, die der sozialen Trägheit nachgegeben haben. Wenn Sie sich der sozialen Trägheit ergeben, werden Sie Teil des Drucks, den sie auf andere ausübt; wenn Sie ihr widerstehen, verringern Sie diesen Druck. Wir bekämpfen soziale Trägheit, indem wir sie erkennen und uns entscheiden, kein Teil von ihr zu werden.“

    Muss man aber nicht 🙂
    Ein schönes Wochende

    • ausgesucht schreibt:

      Nun, zum einen glaube ich nicht, daß Prof. Mausfeld tatsächlich eine Erklärung abgibt, die die Frage beantwortet, warum nutzen die Leute Facebook nutzen oder zum Apple-Fan werden. Allerhöchstens ahnt man, warum die Schwelle so hoch sein könnte, den einmal angenommenen Stereotyp wieder zu verlassen. Und beinahe die gleiche Saite schwingt mit, wenn man die – mit Verlaub gesagt – etwas weinerliche Darstellung der „Linux/GNU”-Seite liest. Es ist natürlich immer ein bißchen ärgerlich, wenn andere die eigene Euphorie nicht zu teilen bereit sind. Und dann holt man moralisch auch schon mal ein bißchen weiter aus, indem man sich ein Patchwork aus Rechtfertigungen zusammenpuzzelt, das notfalls gleich mal mehrere Milliarden Menschen kategorisch abtut. Naja, wenn’s konveniert…

      • spinne schreibt:

        Nun das Stichwort bei Mausfeld ist „Falsche Identität“!
        Du musst RMS nicht Diskreditieren das tun andere schon reichlich. Und auch zu Moralischen Vorstellungen sagt Mausfeld etwas ganz interessantes.

        Auch wenn du versuchst hier alles zu Marginalisieren und abzuwerten, wahrscheinlich weil du dich bedroht fühlst, darfst du ja gerne eine andere Meinung haben und sie auch äußern. Hast du denn eine solche?

        Und nein du musst gar nichts mit mir teilen, wir leben schließlich im Neoliberalismus hier darf jeder alles sofern er sich das leisten kann.
        Und ich will niemanden bekehren sondern nur hinweisen, das ist auch schon alles.

  3. Chantao schreibt:

    Bald werden die Maschinen nicht nur sagen, wann man laufen soll, sondern auch, wann man defäkieren soll. Oder atmen. Oder wann es am gesündesten ist zu sterben. Und der Mensch hat nichts Eiligeres zu tun, als diesem Schwachsinn nicht nur hinterherzulaufen, sondern ihn sogar noch zu forcieren, sich also widerstandlos den Maschinen auszuliefern…

    … um es dann auf Facebook, Twitter und WordPress zu teilen, so weiß doch jede/r vom anderen, ja alles wächst zusammen, was zusammen gehört. Nicht das Ende der Menschheit sondern die Erschaffung eines kollektiven Bewußtseins; also hat 2012 doch die Erhöhung stattgefunden, wow. 😉

    • ausgesucht schreibt:

      … ich sehe und akzeptiere die Prämissen, komme aber zu anderen Schlußfolgerungen. Wenn es auf den sozialen Medien (dereinst) nur noch weichgespülten Einheitsbrei geben wird, hat die Obrigkeitskaste keinen Vorteil mehr, diese Portale zu betreiben, und wird sie abschaffen (durch Kostenpflicht, schikanöse Urheberrechterei, durch welchen Dreh auch immer). ^^

      • Chantao schreibt:

        Aus Kirchen werden nun Moscheen bzw. Deutschland kein arabisches Land Dalei Lama : Nun, wie es aussieht aber doch, denn „Wir schaffen das !“ oder Muddi hat nicht mehr ihr Land; waren eigentlich die Bilderberger Scharaden schon ? Also, Deutschland ist ja quasi schon eine semi-arabisches Land ansonsten bräuchte es ja diese endlose Islam-Debatte nicht in den Mainstreammedien; und wenn wir ein wenig warten, dann werden Social Networks sowieso verboten, dauert nicht mehr lange, so ca. 5-6 Jahre noch. Lies nach bei Chantaodamus

        • ausgesucht schreibt:

          Ach, du dicke Berta! Jetzt auch noch Nostradamus, der zwar Internet und social media nicht vorhergesehen hat (zumindest hat noch niemand einen Schlüssel zusammengefrickelt, mit dem man solches herauslesen – oder besser: hineindeuten! – könnte, aber das ist wohl nur ’ne Frage der Zeit), aber dessen Niedergang sehr wohl?! Hmm, naja!

          Über den taz-Artikel (mit den Dalei Lama Äußerungen) möchte ich nichts sagen – da muß ich erst Kontext recherchieren. Was allerdings die „Umwidmung” der Kirchenbauten angeht, drängt sich mir eine Frage auf: Ist der Islam daran schuld oder die daraus gespeiste Medienwelle der letzten paar Monate, daß seit Jahren immer mehr Kirchenaustritte zu registrieren sind?

  4. neuetraeumer schreibt:

    Sozusagen das uralte „ich bin besser als du“.

  5. lawgunsandfreedom schreibt:

    Faulheit, Unselbständigkeit, Infantilität und natürlich Geltungsbewusstsein wegen dem neuen „Spielzeug“. Wird langsam Zeit, daß Colossus die Sache in die Hand nimmt. Dann können die Hipster ihren „Lifestyle“ so richtig ausleben. Der Computer kümmert sich um den Rest.

  6. filmgeist9 schreibt:

    Schlimm … schlimm ….ich weiß jetzt nicht ob es Neid auslöst oder nicht. Mir geht das ganze dermaßen am Arsch vorbei. Denn ich bin noch ein Individuum und ich schwimme auch mal gerne gegen den Strom.
    Des Rätsels Lösung ist ganz einfach, unsere Welt ist so weit, dass etwas gibt, und „Jawbone“ ist neu, also kann man es auch ausprobieren laut Dauer- TV- Berieselung.

  7. APunkt schreibt:

    Schnickschnack? Doch wohl eher nicht! Das Universum expandiert ja offensichtlich schneller als bisher bekannt (siehe SPON). Also wird für jeder Weg, den wir gehen müssen, immer länger (also zum Beispiel zur Toilette oder zum Lidl etc.). Aber mehr Zeit haben wir dafür ja wohl nicht. Ergo müssen wir uns schneller bewegen. Länger UND schneller – dafür müssen wir trainieren!! Also bitte erst mal schlau machen, bevor hier über sinnvolle Hilfsmittel gewettert wird.

    • ausgesucht schreibt:

      Hast ja recht! So, wie es Armbänder gibt, die einem in physischen Bereichen auf die Sprünge helfen, gibt es ja auch schon welche, die die gedankliche Arbeit unterstützen oder gar gänzlich abnehmen. Und meins hatte ich beim Tippen obigen Beitrags nicht umgeschnallt – ertappt.

      Jetzt habe ich es um, und erkenne sofort, daß die Formulierung: »Das Universum expandiert […] schneller als bisher bekannt« semantisch zweifelhaft ist. Wenn vb die ‘bisher bekannte’ Geschwindigkeit ist, kann die aktuelle, also bisher bekannte Expansionsgeschwindigkeit, also vb, nicht größer sein als vb. Und weil wir gerade dabei sind: die Expansion des Weltalls ist nicht an einen Skalenbereich gebunden. Soll heißen: das Weltall expandiert nicht nur in den Distanzen, die zwischen Galaxien zutreffend sind, sondern über alle Distanzen, auch die atomaren und subatomaren. Mag ja sein, daß das Weltall expandiert, wir tun das aber im gleichen Maßstab auch. D. h. die Anzahl der Schritte zwischen zwei Punkten A und B, deren Abstand systematisch größer wird, bleibt unverändert (die Anzahl expandiert nicht). Somit bleibt der alte „Lehrsatz” unexpandiert erhalten: »No sports!«
      Upps, ich hatte mein Denkarmband ja gar nicht um. ^_^

  8. was bleibt schreibt:

    Das Ende der Menschheit? Wenn sie eingetroffen war, hast Du keine Angst mehr.
    Angst ist immer da-vor.
    Für den Angstlosen wird es immer Aus-wege geben. Jetzt.
    Wer die Angst beschreibt/ausdrückt, schürt/verstärkt sie bei anderen, aber vor allem bei sich selbst.

    • ausgesucht schreibt:

      … Worstspiele mag ich ja auch, richtig gern sogar (wie dieses Blog beweist), aber andererseits ist ein Wortspiel nicht immer hilfreich. Laut Duden hat ‘davor’ mindestens vier unterschiedliche Bedeutungen (vgl. hier): meine Angst vor Spinnen (vor Arachniden, nicht vor dem Spinnen) ist an keinen Zeitpunkt gebunden…

      Allerdings bin ich nicht so recht davon überzeugt, daß es für Angstlose immer Auswege geben soll. Mutig behauptet, aber auch beweisbar? Oder gar nützlich??

      Und letztlich bezweifle ich, ob Verdrängen und/oder Leugnen therapeutische Wirkung entfalten…

      • was bleibt schreibt:

        Ich rede nicht vom Verleugnen der Angst. Sich im Laufe des Lebens der Angst gestellt zu haben, immer und immer wieder, vermindert sie. Ich rede hier aus Erfahrung, weiß aber auch, dass es immer wieder neue Erfahrungen geben wird, die Angst auslösend wirken können.
        Zu wissen, wie ich mit der Angst umgehen kann, sie als Teil des Lebens anzunehmen ( nicht zu verdrängen), erleichtert den Umgang mit ihr.
        Viele Ängste, sind Ängste, die uns „heimsuchen“, bevor etwas geschieht.
        Wie gut, gelernt zu haben, auf diese … Fiktion … nicht hereinzufallen.
        Mit „Ausweg“ meine ich z.B.
        kurz anzuhalten und durchzuatmen, um den Angstgedanken bewusst nicht Tür und Tor zu öffnen.
        Es hat ja jeder seine eigenen Methoden, die er entwickeln kann.

        Herzliche Grüße
        Barbara

        • ausgesucht schreibt:

          Mir kommt es jetzt, nach dem etwas ausfühlicheren Darlegen Deiner An(gst)sichten, so vor als habe ich schon besser verstanden, wie Du es gemeint hattest. Denn mit der Aussage, daß man ein Angstgefühl dämpfen (wenn auch in einigen Fällen nicht komplett verschwinden machen) kann und nicht zulassen sollte, wie sich die Angstwelle immer höher türmt, bis man von ihr überflutet ist, kann ich mich anfreunden. 🙂

  9. Jule Wech schreibt:

    Solange es noch Menschen wie mich gibt , ist das Ende der Menschheit noch fern …
    ich schaue nämlich kein Fernsehen , kenne folglich auch die Werbung für diese neue technische Spielerei nicht … vielleicht wird dieses Dingsbums ja noch ein wenig erweitert , so um einen Schweißanalysator , der direkt Blutzucker , Cholesterin , Leberwerte und sonstiges relevantes Zeugs ( Eisprung inklusive ) misst und ausspuckt … der Nutzen für die Menschheit wäre immens ( so wie diese Hightech – Klosetts in Japan http://www.welt.de/gesundheit/article9325629/Hightech-Lokus-analysiert-Urin-und-misst-Blutdruck.html ) .
    Naja , so manche technische Errungenschaft wurde anfangs belächelt … wer weiß , vielleicht laufe ich in 20 Jahren auch mit nem Dingsbums am Arm rum , das mir sagt , wann ich aufs Klo muß …

    • ausgesucht schreibt:

      Da stimme ich zu: nichts gegen technischen Fortschritt. Aber ist denn jede Fortschrittsidee a priori gut? Was ist das Gute an der Erfindung der H-Bombe? Was ist das Gute an multiresistenten Keimen? Was ist das Gute an Vorrichtungen, die das sozialbedingt schwindende Gefühl für den eigenen Körper, für Heil- und Wohlsein noch rasanter degenerieren läßt? etc.

      • Jule Wech schreibt:

        Also , die multiresistenten Keime gehören ganz klar nicht in diese Kathegorie , da sie nicht erfunden wurden , sondern als Folge des revolutionären Antibiotikaeinsatzes entstanden sind …
        Ansonsten sehe ich das auch so , daß nicht jede Fortschrittsidee einen Fortschritt für uns bedeutet … obwohl … “ Fort – Schritt “ … wir schreiten fort … naja …
        Und nein , es ist gewiß nicht gut , wenn man/frau sich von einer Maschine sagen lassen soll , wie es ihm/ihr heute geht …
        Letztendlich ist es aber immer eine eigene Entscheidung ( noch ! ) , ob ich mir solch Gerät zu – und anlege …

        • ausgesucht schreibt:

          Na, das paßt ja! Genau Dein letzter „Einwand”, daß es die eigene Entscheidung ist, sich „auszuliefern”, hat ja den Ausgangsartikel inspiriert: Sind sich nicht viele ihrer Verantwortung wegen genau dieser Entscheidung nicht (wirklich) bewußt.
          Und auch Dein erster Satz aus dem Kommentar paßt: ist es letzten Endes nicht egal, ob ein „Produkt” erfunden und mehr durch Zufall gefunden wurde oder ob es als unerwartetes Nebenprodukt entstanden ist, wenn durch allzu häufig undurchdachtes Fortschrittsstreben die Büchse der Pandora immer weiter gelüpft wird?

          • Jule Wech schreibt:

            Es ist egal … das Fortschrittsstreben der Menschheit ist nicht zu bremsen … und auf diesem Weg wird es auch weiterhin unerwünschte Neben – Wirkungen und – Produkte geben … es liegt wohl in der Natur des Menschen , daß er mit dem bereits vorhandenen niemals zufrieden ist …

            • ausgesucht schreibt:

              … das ist wohl leider so: das Nachdenken über Facetten des Lebens/Fortschritts findet eben erst da·nach statt – sonst würde es kaum Nach·denken heißen. ^^

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