erst kullern, dann kollern

Nachdem Mitte/Ende Mai wegen des Ausgangs der Bundespräsidentenwahl in Österreich ganz Europa ein Stein [der Erleichterung] aus dem Mieder gekullert sein soll (siehe hier), müssen wir jetzt wohl wegen der gerichtlich verordneten neuen Stichwahl (siehe hier) möglicherweise mit einem ‘psychischen Ausnahmezustand’ rechnen? Einem – wie es „Tante” Wiki so charmant umschreibt – Koller?!

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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2 Antworten zu erst kullern, dann kollern

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Jo, erst mal Neustart der Stichwahl. Mal sehen, was passiert.
    Tatsächlich gab es gravierende Unregelmäßigkeiten bei der Präsidenten-Wahl – das reichte aus um eine Wahlfälschung zu konstatieren (auch wenn das bisher noch nicht schwarz auf weiß festgehalten wurde).

    Habe eine zeitlang selbst als freiwilliger Wahlhelfer bei der Stimmenauszählung mitgeholfen und gelegentlich mitbekommen, daß einzelne „Kollegen“ immer wieder versuchten zu schummeln. Zumindest in meinem Wahlbezirk wurden solche Figuren blitzschnell von ihren Posten entfernt – in einem Fall sogar noch mit Strafanzeige verfolgt und auch verurteilt. Schlimm, daß in Demokratien doch vielfach mit unlauteren Mitteln gearbeitet wird. Jedes Jahr fliegen solche Fälle auf, wie letztes Jahr in Bremen.

    • ausgesucht schreibt:

      Es ist ja letztlich doch ungeheuer verblüffend, welchen Lex an Denkanregungen solche Wahlfälschungen nach sich ziehen kann. Und ich meine nicht einmal Diktaturen, wo man Wahlfälschung förmlich schon als Identifikationspunkt annimmt. Aber doch kommen auch in nun nicht gerade als Diktatur identifizierten Staatsformen (ich mag an dieser Stelle nicht den Begriff Demokratie verwenden, da diese Form ethisch-idealistischer Spiegelfechterei sofort in undurchdringlichen politischen Dickicht verirren lassen könnte) immer wieder wahlbezogen Unregelmäßigkeiten vor. Trotz aller Pedanterie, die man den Deutschen und, längst nicht so arg, auch den Österreichern nachsagt?! Was treibt einen solchen Zeitgenossen um? Hält er sein Tun für unentdeckbar? Entwickelt er in fremdem Namen Ehrgeiz und/oder giert nach persönlichen oder politischen Machtbeweisen, die sich in der fünften Nachkommastelle manifestieren, wenn überhaupt? Und ist nicht jede(!) Form der Wahlwerbung letztlich ein Akt der Manipulation am Wähler, mithin also auch Wahlmanipulation?

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