Hopfenkaltschale (vegan)

Hopfenkaltschale

… da könnte man doch glatt zum Veganer werden, und das am besten mit Hochdruck (zumindest wenn sich das ‘vegan’ nicht nur auf den untergelegten Deckel bezieht). ^_^

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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26 Antworten zu Hopfenkaltschale (vegan)

  1. Patrick H. schreibt:

    Genau 🙂 und dazu eine Lore Pommes mit Ketchup -vegan kann so einfach sein 😂

  2. lawgunsandfreedom schreibt:

    Was die Veganisten immer gerne vergessen, sind doch die vom Mähdrescher geschredderten Bambis im Getreide auch eine Fleischeinlage, außerdem bringt es miese Karmapunkte. Aber da guckt man ja nicht hin – ist ja als „bio“ und „vegan“ deklariert. Da freut sich das gutmenschliche Gewissen, vor allem, wenn man nicht hinsieht.

    Disclaimer: Nix gegen Veganer. So lange sie nicht predigen und missionieren sind sie mir herzlich willkommen und kriegen ihre Nudeln halt mit selbstgemachtem Pesto statt con carne.

    • ausgesucht schreibt:

      … letzten Endes berührt ja Dein Eingangssatz ein großes Thema der menschlichen Psyche, nämlich die selektive Wahrnehmung bzw. Verdrängung. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Und wenn nur genügend viele schwarze Punkte wahrnehmungstechnisch verdrängt sind, bleibt eine blütenweiße Weste übrig.
      Wie sehen eigentlich vegane Nudeln, also Eier·teigwaren aus? Mit welchem Bindemittel werden in diesem Fall Nahrungsmittel gebastelt, die wie „normale” Lebensmittel aussehen (siehe hier, aber das kennst Du ja längst^^)?

      • lawgunsandfreedom schreibt:

        Was kann der Mensch am besten? Sich was vormachen ^_^

        Und ja, den Link kenne ich 🙂

        • ausgesucht schreibt:

          Ich stelle mir gerade vor, daß man sich im schlechtesten Fall, wenn man sich vieles vormacht, den Weg nach vorne verbaut, weil sich dort Unverdauliches anhäuft… ^^

          • lawgunsandfreedom schreibt:

            Sehr passendes Bild – zutreffend. ^_^

            • ausgesucht schreibt:

              Gut, damit ist Lektion 1 abgeschlossen – jetzt reden wir über nach·machen. ^_^

              • davina77 schreibt:

                (Hopfenkaltschale ist genial ^^ Danke dafür *lol*)

                Erm, als Ex-Veganer und Genussmensch muss ich da doch mal in eure Tirade eingreifen.

                Es ist schon klar, dass es mehr Nudeln aus Hartweizengrieß ohne Ei gibt als mit? Sprich, ist von Natur aus vegan. Achja – und der Kleber, der kommt übrigens vom Weizen. Nur mal so nebenbei.

                Ich kann es nach 3 Jahren nicht mehr hören, dass Menschen sich über Veganismus aufregen aber selbst Lebensmittel immer nur von einer Seite sehen und als „gegeben“ akzeptieren.

                Vegan ist wie Lepra – ein „schlimmes“ Wort. Obwohl sich ausnahmslos jeder von uns immer wieder vegan ernährt, ohne es zu realisieren. Und dann wird aber herabwertend und bösartig über Veganer gelästert.

                Ja, ich mag auch nicht die Hardcore-Veganer – mit denen bin ich selbst oft genug aneinander geraten – aber ich mag es auch nicht, wenn dann aufgrund Betriebsblindheit solche Sätze wie mit den „veganen Nudeln“ entstehen. Vor allem, weil zuerst die Nudel ohne Ei da war, vor zigtausend Jahren. War das Ei da überhaupt schon da? Oder eher das Huhn? *ggg*

                Wir Omnivoren verschließen nur zu gerne die Augen vor der Realität, und zwar allesamt, und die, die sich als Carnivoren bezeichnen, erst recht. Denn diese sagen zwar „Jaja, ich weiß, Tierleid und so“ – und gehen dann aber um die Ecke bei Aldi, Lidl und Co. das Ekelfleisch kaufen, welches von den gequältesten Kreaturen stammt und vollgepumpt ist mit widerlicher Chemie. Anstatt mal zu einem Metzger zu gehen, der noch selbst schlachtet und nur Fleisch aus der Umgebung verkauft.

                Ich kann beide Lager verstehen – so ist das nicht. Aber ich habe eine andere Sicht auf die Dinge erhalten und werde immer, auch wenn ich jetzt wieder entveganisiert bin, weiter darauf achten nicht zuviel Chemie in mich rein zu stopfen, bewusst und gesund zu leben und so wenig Tierleid wie möglich zu verursachen. Und werde immer zuerst versuchen, Verständnis für den Lebensstil der anderen aufzubringen.

              • ausgesucht schreibt:

                Siehst Du, solche Kommentare gefallen mir: eine lockere (zumindest nicht verkniffene oder verbissene) Sicht auf wichtige & ernsthafte Dinge. Wie es halt Dein Kommentar ist oder wie es die unsrigen sind, die halt mal a bisserl frotzeln. 🙂

              • lawgunsandfreedom schreibt:

                Zu dumm nur, daß die Leute, die sich überzeugend was vormachen, viele Leute dazu animieren das auch nachzumachen. Ein Teufelskreis ^_^

                @davina
                Was für eine Tirade? Ich hab‘ doch gar nix gegen Veganer – jedenfalls nix was hilft …. :mrgreen: (Spässle).

                Ich kenne einige Veganer, die nicht anders können, weil sie Allergien haben.
                Ich kenne einige Veganer, die moralische Gründe haben.
                Ich kenne einige Veganer, die annehmen sich damit gesund zu ernähren.

                Alles valide Argumente. Ich habe nur was gegen Missionare und Eiferer und auf die zielen meine Ironie, mein Sarkasmus und gelegentlich auch unpassende Vergleiche ab.

                BTW: Ich hole mir mein Fleisch daher, wo die Tiere halbwegs artgerecht gehalten werden. Und – das mag Dich erstaunen – das sind häufig Tiere aus moderner Massenhaltung. Tiere, die sich auf Freiflächen miteinander sozialisieren können, die auch ins Freie können wenn sie wollen, die nie angekettet werden, oder auf Gittern rumstehen müssen und damit sehr selten krank werden oder Medikamente brauchen. (Damit meine ich nicht die mittleren und kleinen Tiergefängnisse in älteren Einrichtungen).

                Und das „Fleisch vom Metzger“, vom lokalen Bauern … hast Du Dich schon mal bei den lokalen Bauern umgesehen – auch bei Bio-Bauern? Das heile Bild vom Bio-Hof kriegt da ganz schnell einen Knacks, wenn man die armen Kettensträflinge in lichtlosen Ställen sieht, die nie ins Freie dürfen.

                Nun ja, ich beziehe mein Fleisch meist von Bauern, die nur sehr wenige Stücke im Freiland halten (hauptsächlich zum Eigenbedarf) und wenn’s geht, jage ich mir mein Essen selbst. Natürlicher geht es kaum.

              • ausgesucht schreibt:

                … wenn ich vielleicht noch etwas dazusenfen darf: ist denn dieses Argument, man müsse mal zum Bauern gehen, um zu sehen, wie Tiere dort gehalten und – viel schlimmer noch! – geschlachtet werden, nicht im Grunde ein Totschlagargument (aus evolutionärer Sicht sind wir Omnivoren; die Fleischportion aus der Ernährungspalette wird/wurde i.d.R. nicht aus dem lebenden Mammut gebissen; Tiere zu töten ist bestialisch [ach ja?]; um sich die richtige Moral anzueignen, muß man dem Töten schon zuschauen). Frage 1: Schauen die „moralisierenden Zeigefinger” auch so genau hin, wenn Menschen andere Menschen bestialisch behandeln (oder befeuern sie ihre moralische Entrüstung mit Informationen aus 2. oder dritter Hand)? Frage 2: Haben die „moralisierenden Zeigefinger” einen Beweis, daß das Absäbeln eines Kohlkopfes der Pflanze keinen Streß verursacht, also von dieser als bestialisch empfunden wird?

              • lawgunsandfreedom schreibt:

                Da Capo! Ich sach‘ ja immer LICHTNAHRUNG … aber dabei gehen dann auch die Quanten kaputt. Aber ich kann mich ja trösten. Schließlich ist alles Energie und nimmt nur unterschiedliche Erscheinungsformen an. So kann man dann auch Kannibalismus rechtfertigen. ^_^

              • ausgesucht schreibt:

                Ich weiß gar nicht, was sagt denn die Quantentheorie zu den niedlichen kleinen Quanttieren, so strahlungstod-mäßig (siehe hier) und so. Wäre es nicht pietätlos (und ein ganz bißchen nekrophil) sich davon zu nähren???

              • lawgunsandfreedom schreibt:

                Die Quantentheorie ist atheistisch, die klammert das aus. Aber ich fürchte der Quantentod ist eine Realität – UND KEINER TUT WAS DAGEGEN!

                Total Quantum Annihilation!

              • ausgesucht schreibt:

                Quantentheorie kann als solche allerhöchstens insofern „the- oder atheistisch” sein, als sie mit dem Bergriff ‘Theologie’ ein paar Buchstaben gemein hat! Ansonsten geben ihr diejenigen, die sie zu etwas gebrauchen oder einsetzen wollen, einen ideellen Inhalt, den sie per se nicht hat: die Axt aus meinem Werkzeugschrank kann ich einsetzen, um Kaminholz zu klöven oder eben ein paar Mitmenschen (siehe hier) – die Axt macht da keinen Unterschied, sehr wohl aber ihr Betreiber.

                Aber was den schmerzlichen Quantentod (und auch die Trauerarbeit) angeht, den Du in Deinem Satz: »Aber ich fürchte der Quantentod ist eine Realität – UND KEINER TUT WAS DAGEGEN!« ansprichst, hätte ich zwei Fragen. Sind Quanten eine Realität und somit: ist das Verschwinden der Verschränkung der Zustände zweier Quantensysteme tatsächlich eine Realität? Und sollte die mit p = 1, also mit Sicherheit getroffene Aussage: »und keiner tut etwas dagegen« nicht besser so heißen: »und wahrscheinlich tut keiner etwas dagegen« (0 ≤ p ≤ 1)? 😉

  3. vfalle schreibt:

    Der Humor gefällt mir.

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