wehret den Anfängen…

Nach dieser Medienmeldung: »Zweiter Sprengsatz gefunden – Wenige Stunden später wurde vier Blocks vom Tatort entfernt ein weiterer Sprengsatz gefunden – ein Schnellkochtopf, aus dem Drähte herausragten und der mit einem Handy verbunden war. Er explodierte nicht und wurde in ein Labor gebracht« (Quelle: Kronen-Zeitung) dürfte Denis Papin recht intensiv mit Hausdurchsuchungen rechnen müssen (schließlich hat er die geistige Vorarbeit für die Erfindung des Schnellkochtopfs geleistet).

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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24 Antworten zu wehret den Anfängen…

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Ich sag’s ja immer – alles verbieten, weil man so gut wie alles als Waffe mißbrauchen kann.

    • ausgesucht schreibt:

      … bringt ja auch nix, alles zu verbieten, denn manche können ohne jede Zutat töten: mit bloßen Händen oder auch nur mit dem Blick allein. Oder man verböte den Menschen gleich mit, denn er ersinnt ja am laufenden Meter neue Waffen oder Möglichkeiten zur „Umwidmung” neutraler Dinge aus Haus & Garten in waffenfähiges Material. Oder sollte bei der Gelegenheit en passant herauskommen, daß das, ach, so pazifistische Moralkonzept (hier in der Spielart ‘kategorischer Entwaffnung’) in seiner Pauschalisierung einigermaßen unsinnig ist? ^^

      • lawgunsandfreedom schreibt:

        Meine ich ja – Arme und Beine verbieten, Augen auch gleich mit … denn, wer weiß, was ein wütender Blick anrichten kann? Hände und Füße sind die Tatmittel die in der Statistik gleich nach den Messern kommen.

        Hochjagen, diesen Dreckball! Dann haben wir den „ewigen Frieden“, den sich Total-Pazifisten (besser Totalitär-Pazifisten) so wünschen. Und ja – Pazifismus, nicht nur Extrem-Pazifismus, ist reichlich unsinnig, wie ich hier beschrieben habe.

  2. YDU schreibt:

    Miese Verbindung – immer die gleiche Leier!

  3. YDU schreibt:

    Vielleicht auch nur ein klassicher Kontakfehler, der mit ein paar Handgriffen zu reparieren gewesen wäre, vielleicht sogar mit verbundenen Augen. Aber nun hilft das Leiern auch nicht mehr weiter, die Chance ist vertan! Schnellkochtöpfe sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren …

    • ausgesucht schreibt:

      Mein Händi-Provider behauptet, mit ihm gäbe es immer und überall eine Verbindung (sogar eine nicht ausgeleierte). Aber die Schnellkochtöpfe, die sich bei mir im Keller stapeln, beweisen daß er dabei ein wenig geflunkert hat… 😉

      • YDU schreibt:

        Wie der liebe Albert schon vermutete: Alles ist relativ, abgesehen vom Mehrwert von Hopfen und Malz! 😉

        • ausgesucht schreibt:

          Wie jetzt, Bier wird (absolut) teurer?! Das läßt mich (relativ) kalt. 😉

          • YDU schreibt:

            Jetzt bin ich aber doch ein wenig enttäuscht! Worum geht es eigentlich in diesem Leben? Was ist wirlich wichtig? Wozu hat der Herr mit Bart uns auf den grauen Planeten geschickt? Was wollte er uns zeigen, na, was wohl? Nicht lange nachdenken, einfach aus tiefstem Herzen antworten: Wer genießt Hopfen und Malz mit dem Herrn, der wird im Himmel beim Chef oft verkehren! Prost …

            • ausgesucht schreibt:

              Du meinst, wenn am Jüngsten Tag die Guten zu Jesus‘ Rechten sitzen sollen, ist in Wahrheit die Sitzordnung für ein himmliches Gelage gemeint?! Na dann, wenn das so ist, überlege ich mir das mit dem Atheismus noch einmal… 😉

              • YDU schreibt:

                Was tat mit seinen Jüngern? Wein trinken. Warum musste er den Rebensaft vermehren? Weil immer mehr getrunken wurde! Fisch und Brot als gute Grundlage zeigt uns nur, dass keine Anfänger am Werk waren. Und nun zu den himmlichen Gelagen, die bekanntermaßen all unsere Vorstellungen übertreffen … halleluja …

              • ausgesucht schreibt:

                Ach, das mit dem Wasser und dem Wein ist doch wahrscheinlich nur ein Werbe-Gag. Ich stelle mir vor, daß die Hochzeitsgesellschaft dort in Kana dermaßen langweilig war, daß der Wein in dem Amphoren zu Essig wurde (also nicht nur der Wein, sondern auch die Gäste wurden sauer). Nun läßt sich allerdings mit dieser dem entropischen Prinzip folgenden Metamorphose kein Staat machen (auch kein Gottesstaat). So wurde die Geschichte ein wenig aufgebrezelt: aus WEIN → CH3COOH wurde kurzerhand H2O → WEIN, welch wundersame Verwandlung!?! ^_^

              • YDU schreibt:

                Jesus, der Chemiker? Fakt ist, er huldigte auf Erden an der Seite seiner Jünger den Genüssen und man darf daher auf die himmlische Umsetzung gespannt sein! Natürlich werden auch die Mädels nicht außen vor gelassen, denn der Wein muss klarerweise auch serviert werden …

              • ausgesucht schreibt:

                Wenn das einer liest (außer mir, versteht sich!) … … … wirst Du in der Hölle schmoren. *laut lach*
                Aber Schmorbraten soll man ja ab und an mit Wein ablöschen – ’s wird halt delikater (vielleicht auch ein Höllenbraten). 😉

              • YDU schreibt:

                Jetzt wo du es sagst, wird mir ganz heiß! Allerdings hat noch kein Ortswechsel statt gefunden – Glück gehabt! Jesus trank mit seinen Jüngern gern ein Schlückchen oder habe ich im Religionsunterricht etwas falsch verstanden? Klar, der Chemiker war aus heutiger Sicht noch kein eingetragener Berufszweig, obwohl sich Wein auch ohne akademische Ausbildung recht einfach vermehren lässt … Ich trinke mal einen Schluck, um der aufkommenden Hitze bereits im Vorfeld beizukommen! 😉

              • ausgesucht schreibt:

                Naja, zumindest haben die Bibel-Exegeten die geselligen Weingelage ins Spiel bringen müssen, damit der gute alte Franz (nee, der andere Joseph, der aus Arimathäa) praktischerweise einen Kelch für DAS Blut zur Hand habe. Ohne den Becher hätte so mancher Film (Zitat: „Die Wahl war schlecht”), so manche Oper und so mancher Roman um die ‘limitierte Becherausgabe der Marke Gral’ irgendwie nicht funktioniert. Da Vinci hat sich da ein wenig vermalt – bei ihm fehlt jedwedes(!) Trinkgefäß beim letzten Abendmahl. Aber vielleicht hatte er selbst(!) Tischdienst und konnte entweder Servieren oder Malen, aber eben nicht beides zugleich…

              • YDU schreibt:

                Auch Genies müssen Grenzen akzeptieren! Kelch ist immer gut, zur Not tut es aber auch ein Krug – wenn die Größe stimmt! Vermutlich malte Da Vinci mit dem Krug in der Hand … 😉

              • ausgesucht schreibt:

                Nein, niemals! Genies müssen keine Grenzen akzeptieren, sie setzen sie! Siehe da Vinci: jede simple Maler würde mit einem Pinsel in der Hand malen; da Vinci nicht – er malte ‘mit dem Krug in der Hand …’. Das könnte allerdings auch einiges erklären. 😀

              • YDU schreibt:

                Oh wie so krügerisch … An der Stelle möchte ich klarstellen, was meist blumig umschrieben wird: Wahre Kunst entsteht doch zu 90% unter Einfluss von Substanzen, die vom Gesetzgeber verboten wurden!

              • ausgesucht schreibt:

                Upps, das ist ja interessant! Bisher glaubte ich immer: Wahre Kunst beginnt doch zu 90% unter Einfluss von Substanzen, die vom Gesetzgeber verboten wurden! So kann man sich täuschen. 😉

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