nichts sehen+hören → reden!

politischkorrekt

Bildquellen für Photomontage: mikrofairkel und grid.fotosearch

… auch politische Handlungs­schemata wandeln sich immer mal wieder:

Nichts sehen,
nicht hören,
aber reden!

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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23 Antworten zu nichts sehen+hören → reden!

  1. Pingback: nichts sehen+hören → reden! | Unerhörte Worte | Waffen – Waffenbesitzer – Waffenrecht

  2. Marcello Francé schreibt:

    Diese drei Affen erinnern mich immer an die Geschichte des mafiösen Huhns von Luigi Malerba…

    • ausgesucht schreibt:

      Du hast mich voll erwischt! Ich mußte erst gugeln… 😉
      Und ja, Deine Assoziation ist nicht von der Hand zu weisen…

      • Marcello Francé schreibt:

        Wie heißt doch das allgegenwärtige Sprichwort (und inoffizielle Motto) Siziliens?
        “Cu è surdu, orbu e taci, campa cent’anni ‘mpaci“ zu deutsch: “Wer blind ist, taub und stumm verschwiegen, verlebt auch Hundert Jahre in Frieden.“ Was könnte das wohl besser zusammenfassen als dieses Bild?

        • ausgesucht schreibt:

          … aber Dir ist aufgefallen, daß dem Bild an der Stelle ‘stumm verschwiegen’ ein kleines Detail hinzugefügt wurde, wodurch eine erheblich andere Aussage entsteht? 🙂

      • Marcello Francé schreibt:

        Oder um es mit der amerikanischen Filiale, die aber in de letzten Jahrzehnten etwas durch hispanische und chinesische Gangs zurückgedrängt wurdem zusammenzufassen:

        “Never open your mouth, unless you’re in the dentist’s chair.”
        – Sammy „The Bull“ Gravano

        • ausgesucht schreibt:

          Hmm, hat denn Sammy „The Bull“ Gravano sein Sprüchlein auf einem Zahnarztstuhl von sich gegeben, so zwischen fleißigen Händen und kiloweise Gerätschaft hindurch? 😉

          • Marcello Francé schreibt:

            Vermutlich eher nicht. Ich denke, es gibt eine Sondergenehmigung für Einschüchterungen. Zwar kann die Mafia das auch non-verbal durch nach innen gedrehte Messer 🔪 beim Abendessen, Schafsköpfe o.ä. Kommunizieren (tut sie) aber in großem Maßstab ist das wohl zu umständlich

            • ausgesucht schreibt:

              Das ist ja interessant! Ich hatte den Spruch absolut nicht im Sinne einer Einschüchterung verstanden; vielmehr als einen hochweisen Rat (wenngleich auch hochweise Ratschläge einschüchternd gemeint sein können). Es lohnt nicht, den Mund aufzumachen (außer beim Zahnarzt): im Kreise deren, die ohnehin das gleiche sagen bzw. sagen würden, wäre es überflüssig, bei den anderen vergeblich… 😉

              • Marcello Francé schreibt:

                Ja, ziemlich vielschichtig. Das kann als eine Drohung gegen „pentiti“ gemeint sein, ein Ratschlag, diesem Beispiel nicht nachzufolgen, ein Vorschlag, um Mundgeruch in den Griff zu bekommen, eine Absage an der aktuellen Politik- oder er war genervt von Günther Jauch. Ich denke, letzten Endes kann nur er uns das näher erläutern

              • ausgesucht schreibt:

                … andererseits ist an Geheimnissen mitunter das Reizvollste, daß sie ein Geheimnis bleiben. 😉

  3. YDU schreibt:

    Niemand kann allen Ansprüchen gerecht werden, darüber wird man wohl noch reden dürfen/müssen! 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Ja, da stimme ich Dir zu: darüber sollte man tatsächlich reden dürfen. Aber gibt es nicht große Unterschiede zwischen reden und reden? 😉

      • YDU schreibt:

        Aha, hmmm, reden und neder – so ähnlich und doch so unterschiedlich wie es… Warum bin ich nicht vorher darauf gekommen?

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