Politik der Zerknirschung

Wenn Königin ◊Angela I. Fehler zugibt, dann nicht etwa – da sollte man sich bitteschön nicht täuschen lassen! – aus innerer Zerknirschung, weil ihr möglicherweise politische Fehler unterlaufen wären, sondern wohl eher aus politischem Kalkül.
Denn nicht sie hat einen Fehler gemacht, sondern das tumbe Stimmvieh. Allerdings hängt man von diesem spätestens bei der nächsten Wahl entschieden ab. Also ist alle zur Schau gestellte Zerknirschung wohl kaum mehr als Zerknirschtheit über dieses…

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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10 Antworten zu Politik der Zerknirschung

  1. YDU schreibt:

    Königinnen machen keine Fehler, klar! Allerdings kommt es immer wieder zu mutwilligen Fehlinterpretationen, die es klären gilt. Punkt. 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Zeit für ein Wiederauferstehen der Inquisition! ’s muß ja diesmal nicht unter der Ägide der Kirche sein, aber bei der Parteivorsitzenden Königin der CDU würde mich auch das nicht wirklich wundern… *grmmpf*

      • YDU schreibt:

        Du wirkst verkrampft und etwas unglücklich in dieser Sache! Eine Portion Kicherebsen gefällig? 😉

        • ausgesucht schreibt:

          Verkrampft & unglücklich! Aber nein, das ganze Gegenteil: als ich den A. Merkel-Lookalike-Wettbewerb mit Kantersieg gewonnen und die Stelle als Kanzler-Double ergattert hatte (wie sonst soll ◊Ähndschie wohl in so kurzen Zeiten an so vielen Orten sein sein, hm?), war alle Verkrampfung wie weggefegt. Aber eine Portion Kichererbsen könnte ich jetzt trotzdem vertragen… ^_^

  2. Marcello Francé schreibt:

    Naja, dann war das Kalkül aber recht dämlich. Politiker, die Fehler zugeben und (vermeintlich?) zu Kreuze kriechen, werden nicht gewählt, genauso wie diese, die ehrliche Wahlwerbung betreiben (darum tut das ja keiner). Denke, dass das eher der innerparteilichen Machtkonsolidierug galt.

    Das man dem „Stimmvieh“ nichts zutraut, ist vernünftig- allerdings trauen sie sich selbst leider viel zu viel zu. Gab es da nicht eine Abhandlung von Aristoteles namens Πολιτικά über dieses Thema?

    Dabei hätte es doch ein einfache Alternative gegeben: „Fehler? Unverschämte Frage!“

    • ausgesucht schreibt:

      Da bin ich bei Dir: Der Mehrheit a priori (politische) Weisheit zu unterstellen (siehe Schwarmintelligenz) ist tendenziell unsinnig und daß sich die Mehrheit einer Gruppe systematisch für besser (deutlich besser sogar) als der Gruppendurchschnitt hält, ist auch nicht sonderlich neu. Andererseits hat keines der mehr oder weniger direkt auf Aristoteles zurückgehenden Systeme seine (dauerhafte) Praxistauglichkeit bewiesen…

      Und was die ‘innerparteiliche Machtkonsolidierung’ angeht, kann ich auch nur zustimmend nicken, meine aber wahrgenommen zu haben, daß diese recht häufig auf einem höchst arroganten Weltbild so mancher Politiker-Darsteller fußt: »Dieses tumbe Stimmvieh ist blöd genug, meinen politischen Egotrip zu dulden und sogar noch zustimmend zu blöken, wenn ich nur die richtigen Reizworte als Köder verwende…«

      • Marcello Francé schreibt:

        Aristoteles Theorien haben sich im naturwissenschaftlichen Sinne eher nicht bewahrheitet – Geozentrisches Weltbild, Horror Vacui usw., aber viele seiner Gedanken waren ihrer Zeit weit voraus. Ich stimme nicht mit ihm darin überein, dass die Politie den anderen Herrschaftsformen vorzuziehen sei (genauso wie ich meine, dass das Argument des Unbewegten Erstbewegers auf etwas wackligen Beinen steht, wenngleich nicht empirisch widerlegbar).

        Andererseits: Hat die Demokratie ihre dauerhafte Praxistauglichkeit bewiesen? Vielleicht sollten wir in 2338 Jahren noch mal darüber reden 😉

        • ausgesucht schreibt:

          Gute Idee! Treffen wir uns abends um 8:33 am 23.3.2338, das ist ein Mittwoch. Also falls die dann obwaltende Regierungsform diese koinzidierenden Individualtrips überhaupt zulassen wird. 😉

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