noch blüht’s

teichrose

So langsam muß man sich sputen, noch ein paar Blüten zu sehen, ehe Mutter Natur in Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit die eisige „Glas­platte” über den Teich legt…

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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21 Antworten zu noch blüht’s

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Laut Erderwärmungsbulletin dürfte es schon lange keine Eisplatten mehr im Winter geben. Da hält sich wieder mal jemand nicht an die Vorschriften 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Solange das Klima von diesen Bulettentönen (oder wie das heißt) nichts hört, mache ich mir um zugefrorene Seen keine Platte… ^_^

    • Marcello Francé schreibt:

      Hmm, das erinnert mich doch schwer an diesen Kommentar von Randall zu diesem Thema: https://xkcd.com/1321/

      • ausgesucht schreibt:

        Wenn es schon schwierig ist, Statistiken zu erstellen (also solche, die dem Auftraggeber der statistischen Analyse genehm sind), um wieviel schwieriger ist es dann erst, sie dann auch noch zu verstehen? ^_^

        • Marcello Francé schreibt:

          Schön hier auch das mouse-over, das ja auch in dieser Hinsicht (der Auswertung) sehr vielsagend ist:

          ‚You see the same pattern all over. Take Detroit–‚ ‚Hold on. Why do you know all the statistics offhand?‘ ‚Oh, um, no idea. I definitly spend evenings out with friends, and not curating a REALLY NEAT database of temperature statistics. Also, snowfall records.‘ Aber wieso auswerten oder diskutieren? Das Problem mit dem antrophogenen Klimawandel lässt sich ganz einfach lösen: http://www.miamiherald.com/news/state/florida/article12983720.html

          • ausgesucht schreibt:

            … ist der Klimawandel denn tatsächlich (also nachweisbar und auf reale Ursache-Wirkung-Zusammenhänge zurückführbar) anthropogen? Ich habe da Zweifel. Aber ist denn das Bekämpfen einer Wirkung, ohne die Ursache(n) zu kennen, nicht schlichtweg Kosmetik oder Stochern im Nebel?

        • lawgunsandfreedom schreibt:

          Die letzte Eiszeit ist erst dann ganz vorbei, wenn die Pole eisfrei sind. Unser Klima war über die letzten 8000 – 10.000 Jahre erstaunlich stabil. Da sind die lächerlichen Schwankungen, über die sich unsere Klimatologen derzeit aufregen, reichlich marginal. Wenn man sich dagegen die Sprünge in den Erdzeitaltern vorher ansieht, dann kann man über die Ängste und Prognosen (aller Seiten) eigentlich nur lachen.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte

          • ausgesucht schreibt:

            Laß Gnade walten ggü. unseren Klimato·logen! Wenn der ganze See nur von Winzwellen gekräuselt wird, muß man schon ein Riesenbohei machen, um sich als Champion darzustellen. ^_^

          • Marcello Francé schreibt:

            Der Klimawandel ist nicht anthropogen- Aber, man höre und staune: Der anthropogene Klimawandel ist anthropogen. Die Effizienzsteigerung, die allerdings als “Gegenmittel“ oft genannt wird, ist in der Hinsicht völlig sinnfrei wegen eines Effekts, der als Jevons Paradoxon bekannt ist: https://en.wikipedia.org/wiki/Jevons_paradox Natürlich sind Effizienzeinsparungen insgesamt dennoch positiv zu sehen. Zu dem Punkt, dass das Klima sich schon immer geändert habe: https://xkcd.com/1732/ Zur globalen Temperaturveränderung (“lächerliche Veränderungen“): https://xkcd.com/1379/ CO2-Konzentration in der Luft: http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/ IPCC-Sachstandsbericht: https://issuu.com/unipcc/docs/syr_ar5_final_full_wcover/169?e=25405816/36622773 Anm. dazu: Die Natur geht deshalb sicher nicht den Bach runter, große Teile der Natur werden nur durch die Menschheit bedroht: Wir rotten zur Zeit täglich etwa zwei Arten (meist unbekannte Insekten) aus; wir haben großen, wahrscheinlich sogar wesentlichen Anteil an der quartären Sterbewelle (https://de.wikipedia.org/wiki/Quart%C3%A4re_Aussterbewelle) und verursachten bereits das größte Massensterben seit über 60 Millionen Jahren.

            Vor 10.000 Jahren lebten ca. 5-10 Millionen Menschen unter völlig anderen Bedingungen- heute sind es etwas mehr. Insofern ist das weder vergleichbar noch reproduzierbar. Das eine Grad Temperaturerhöhung hat uns erst die moderne Kultur ermöglicht, auch weil der Temperaturanstieg langsam verlaufen ist. Wie über sieben Milliarden Menschen mit so einem Anstieg klar kommen wollen, ist mir hingegen nicht klar. “Wenn man sich dagegen die Sprünge in den Erdzeitaltern vorher ansieht,“ Dir ist hoffentlich aufgefallen, dass die Skala logarithmisch ist? Bitte sag ja. Abgesehen davon zeigt die Prognose für 2100: Das wir die höchste globale Temperatur seit 5.000.000 Jahren erreichen werden und das der Anstieg in dem industriellen Zeitalter dem des 10.000 Jahre des letzteiszeitlichen Maximums bis heute (Antarktis) bzw. seit der jüngeren Dryaszeit entspricht.

            Ein wenig läuft da auch was über das Ausschlussverfahren: Es gibt bis heute (2016) keine einzige peer-rewiewte Forschungsarbeit, die die Erderwärmung des 20. Jahrhunderts ohne den menschlichen Einfluss physikalisch überzeugend erklären konnte (du kannst gerne eine verfassen). Das die Eiszeit dann vorbei ist, wenn die Pole eisfrei sind, ist eine Definitonsfrage, wird aber von den meisten Klimaforschern so festgelegt. Hat nichts mit anthropogenen Klimawandel zu tun.

            • ausgesucht schreibt:

              Du hast da einen hübschen Berg an – hmm, ich nenn’s mal – Argumenten angehäuft. Aber könnte es vielleicht sein, daß gerade dieser Berg einen entscheidenden Punkt verdeckt (möglicherweise auch verdecken soll)? Ganz nebenbei: Jevons Paradoxon läßt sich spielend (und sehr elegant) auch auf Überzeugungskraft und Menge (Anzahl bzw. Umfang) von für den betrachteten Fall nicht wesentlichen Fakten erweitern.
              Der wesentliche Punkt?! Ach ja! Welches ist der anthropogene Anteil an den großen Massenaussterben-Ereignissen, die allesamt länger als 20 000 Jahre zurückliegen, also ein paar Sekunden vor dem Wirken des Menschens stattfanden?

              • Marcello Francé schreibt:

                “Welches ist der anthropogene Anteil an den großen Massenaussterben-Ereignissen, die allesamt länger als 20 000 Jahre zurückliegen, also ein paar Sekunden vor dem Wirken des Menschens stattfanden?“ Wenn du auf die großen Aussterbewellen vor dem Auftreten der Menschen anspielst, ist die Frage ja wohl eher rhetorisch zu verstehen, oder? Zur Zeit scheinen wir bspw. bei Säugetieren den aktuellen Schwund zu verursachen:
                http://www.ecotips.com.mx/Bioconservacion/Extinciones2/CeballosEhrlich2002.pdf (Nicht mehr ganz aktuell, ich weiß).

                Im Übrigen: Die Argumentation, es habe auch andere Massenaussterben gegeben, scheint mir in der Praxis wenig sinnvoll. Auf die Warnung hin, dass ein Sprung aus dem 10. Stock den Tod herbeiführen kann zu entgegnen: “Da sind schon ganz andere daran gestorben!“ ist für mich persönlich kein schlagendes Argument.

                Am faszinierenden finde ich in dem Zusammenhang die “Große Sauerstoffkatastrophe“, der wir ja auch unsere Existenz verdanken.Ein “ozeanisches anoxisches Ereignis“ wie im Oberen Devon blüht uns ja hoffentlich nicht, oder? Nun, nach “Peter D. Ward: Impact from the Deep. From: Scientific American. 2006, Nr. October, P. 64–71.“ war der Auslöser des Massenaussterbens damals ja ein Anstieg der CO2-Konzentration auf > 1.000 ppm; eine Konzentration, die wir bei Extrapolation der Daten ftp://aftp.cmdl.noaa.gov/products/trends/co2/co2_annmean_mlo.txt in weniger als 400 Jahren erreicht hätten. Ob so eine “Berechnung“ sinnvoll ist, ist natürlich eine andere Frage.

                Die Perm-Trias Grenze könnte ebenfalls für den jetzigen Fall relevant sein: “Eine im April 2015 veröffentlichte Studie legt nahe, dass eine Versäuerung der Ozeane eine maßgebliche Rolle beim Aussterben der marinen Arten gespielt haben könnte. […]. Man schätzt, dass an der Perm-Trias Grenze der pH-Wert um 0,6 bis 0,7 sank, hervorgerufen durch die enorme CO2 Konzentration. Dies führte dazu, dass Meeresorganismen, die ihre Schale oder ihr Skelett aus Kalk aufbauen, in dem nun sauren Milieu nicht mehr überleben konnten.“ Unser Professor für Bioanorganische Chemie hat zur Pufferungsfunktion der Ozeane im Allgemeinen und über das aktuelle Korallensterben einen sehr aufschlussreichen Vortrag gehalten, allerdings ist das jetzige Sterben multikausal, jedoch insbesondere durch den Menschen verursacht, abgesehen von El-nino Phänomenen.

                “Diese Vermutung muss jedoch noch durch Auswertung weiterer Gesteinsproben rund um den Globus bestätigt werden. […] So ist es wahrscheinlich, dass durch den Temperaturanstieg die chemische Struktur des in der Tiefe der Meeresböden gebundenen Methanhydrats aufgebrochen wurde. Das […] Gas [stieg] in die Atmosphäre auf, wo es ca. 20-mal wirksamer als CO2 für eine relativ rasche Erwärmung der Atmosphäre um weitere 5 °C sorgte und die 3. Phase (wieder an Land) des Massensterbens einleitete.“ Methanhydrat ist auch bei aktuellen Fragestellungen relevant: https://de.wikipedia.org/wiki/Methanhydrat von anderen apokalyptischen Nebenwirkungen des Permafrosts mal abgesehen, die allerdings (es geht um Forschungsgelder! auch immer ein wenig aufgeblasen werden): https://en.wikipedia.org/wiki/Pithovirus durchaus von Bedeutung

            • lawgunsandfreedom schreibt:

              Wie über sieben Milliarden Menschen mit so einem Anstieg klar kommen wollen, ist mir hingegen nicht klar.

              Es wird dasselbe passieren wie immer, wenn sich eine Spezies an eine gravierende Veränderung (egal, ob selbst- oder fremdverursacht) nicht anpassen kann. Sie wird radikal dezimiert oder aussterben.

              Und wenn ich ehrlich bin, ist mir das ziemlich wurscht. Ich persönlich habe nämlich keinen signifikanten Einfluß drauf.

              • Marcello Francé schreibt:

                Da ist etwas dran, in verschiedener Hinsicht. Als Individuum kann keiner so radikale Veränderungen vornehmen, dass das insgesamt starken Einfluss haben wird, außerdem wird die Auseinandersetzung mit den Konsequenzen nicht mehr uns betreffen. Andererseits finde ich es irgendwie auch erbärmlich, dass wir nicht wesentlich besser sind als ein E. Coli Stamm. Der Mensch mag vielleicht nicht die Krone der Schöpfung sein, aber trotzdem zu schade, um sich gleich wieder auszurotten (und viele andere mit). Dass wir als Menschen so oder so sterben, sowohl als Individuum als auch als Art (bzw. uns zu etwas anderem entwickeln, wenn wir uns davor nicht selbst vernichten), müsste jedem klar sein. Aber müssen wir wirklich so abtreten?

              • ausgesucht schreibt:

                Hm, ehe ihr zwei beiden euren Strauß ausfechten „dürft” *kicher*, möchte ich @ Marcello Francé zu bedenken geben, daß ich in Deiner Argumentation keine verläßliche Trennung von Wissenschaftlichkeit und persönlicher Wertung aufzufinden vermag. Wobei ich das eine der Objektivität (also frei von persönlichen Interpretationen) und das andere der subjektiven Weltsicht zurechne. Warum sollte das „Verschwinden” der Menschheit im Gegensatz zu irgendeinem Bakterienstamm schade sein? Schade für wen oder im Sinne welchen Masterplans?

              • lawgunsandfreedom schreibt:

                Wir sind halt nicht die Krone der Schöpfung, waren es nie und werden es nie sein. Diese Hybris bestimmt aber das Denken und Verhalten vieler Menschen. Dieser überhebliche Anspruch, was besonderes zu sein. Dabei ist der Mensch nichts anderes als ein recht schlaues Tier. So schlau, daß er sich permanent selbst belügt und austrickst. Die Menschheit insgesamt würde ich für den Darwin-Award nominieren ^_^

                Im Laufe der Zeit ist 99% allen Lebens, was je auf der Erde existiert hat, verschwunden, ist ausgestorben oder ausgerottet worden.

                Ich habe keinen Anspruch darauf, wie ich abtrete. Und die Menschheit wird genau so abtreten, wie alles vor ihr und alles nach ihr. Eine Fußnote in der Erdgeschichte. Mit der Vorstellung habe ich längst meinen Frieden gemacht.

              • ausgesucht schreibt:

                … aus meiner Sicht: viele Däumchen hoch, bis auf zwei. Den einen brauche ich noch, um glücksbringend Däumchen zu drücken. Den anderen, um an der Rigorositätsschraube justierend zu drehen, nämlich bei dem Satz: »Ich habe keinen Anspruch darauf, wie ich abtrete«.
                Wir haben weitestgehend keinen Einfluß darauf, wie wir abtreten, aber wir können es sehr wohl (in gewissen Grenzen zumindest) beeinflussen.
                Hingegen ist „Anspruch” eine Vereinbarungssache; mit ein bißchen Geduld wird man jemanden finden, der einen individuellen Anspruch (so abwegig wie auch immer er sein mag) ohne Wenn und Aber befürworten/unterstützen wird…

              • lawgunsandfreedom schreibt:

                Wärst Du überrascht, wenn ich sagen würde, daß ich den Einwand bezüglich es „Anspruchs“ erwartet habe? ^_^
                Du hast natürlich völlig recht!

              • ausgesucht schreibt:

                Ob ich überrascht wäre?! Ist denn der linke Pantoffel davon überrascht, daß ihm der rechte spiegelbildlich ähnlich sieht? ^_^

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