Berufskrankheit

Kann ein Arbeitsloser den Schaden an seiner mentalen und/oder physischen Gesundheit, der vornehmlich durch die menschenverachtende Ignoranz entsteht oder bereits entstanden ist, die ihm während seiner Langzeitarbeitssuche entgegenschlägt, als im wahrsten Sinne des Wortes Berufskrankheit geltend machen?

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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12 Antworten zu Berufskrankheit

  1. simonsegur schreibt:

    Eine wunderbare Sentenz, die zwischen Humor und Tragik eine eindringlich leuchtende Brücke schlägt. Sehr schön finde ich das! Liebe Grüße!

    • ausgesucht schreibt:

      Oh, danke schön. Vielleicht sollte ich mich ja doch mal aufraffen, in der großen Politik mitzumischen, also dort kleine Brötchen zu backen… 😉

  2. filmgeist9 schreibt:

    Das sieht ja keiner. Die Ämter sind viel zu kompliziert. Ich habe befristete Verträge und musste jedes Mal 2x zum Amt, nur um Bescheid zu geben „Hallo, da läuft mein Vertrag aus!“. Jedes Mal anstehen, warten und Zeit mitbringen, für 5 Minuten.
    Meine Frau musste damals 15x die identischen Unterlagen einreichen, nur um 22 Euro im Monat zu bekommen …
    Das sieht kaum einer!

    • ausgesucht schreibt:

      O ja! Was die komplizierten (und selbst für die Behörden-Insassen oftmals – so scheint es zumindest – unüberschaubaren) Prozesse in so manchen Ämtern angeht, bin ich noch immer unentschieden, ob diese Kompliziertheit bewußt erzeugt und aufrechterhalten ist (quasi als Selbstschutz, um unangreifbar zu sein) oder ob Behörden und Ämter selbst nur Opfer sind (nämlich der gnadenlos waltenden Entropie, gegen die Einfachheit und Überschaubarkeit nun mal keine Chance haben).

  3. lawgunsandfreedom schreibt:

    Nette Idee – Rentenantrag auf dieser Basis und gleich noch ein Briefchen an Amnesty International.

    • ausgesucht schreibt:

      Warum da die Regierung noch nicht drauf gekommen ist: Arbeitslosigkeit als Berufskrankheit, die (unter Beobachtung von AI) zur Frühverrentung führt. Damit läßt sich doch spielend die Arbeitslosenquote unter jedes 0 < ε → 0 drücken… ^^

  4. So einfach ist das nicht. Denn wer richtig nicht mehr ganz richtig und/ oder erwiesener Maßen krank ist, darf das Dienstgebäude der Handlanger der Ausbeuter nicht mehr verlassen und muss umgehend als Berater/ Vermittler- Schnösel_in „arbeiten“.

    • ausgesucht schreibt:

      *hahaha*
      Dem Gefühl nach hatte ich es auch schon vermutet, daß das mit den Berater- und Vermittlungsschnöseln und -schnöselinen längst geübte Praxis ist. 😀

  5. Chantao schreibt:

    Wir können ja ’ne Initiative gründen diesbezüglich; als jemand, der schon 4x beim Gericht gegen die Arge „gewonnen“ hat beiße ich mich bei sowas fest, wie ein Terrier hahaaaa 😉

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