MESZ ↔ MEZ

Es kann doch nur Ausdruck genialer Inspiriertheit sein, so um den letzten Oktobersonntag herum bloggerisch ein paar Plattheiten über die alberne „MEZ ↔ MESZ”-Umstellung abzusondern, nicht wahr?
Andererseits – Spaß und Selbstironie beiseite! – gibt es zum Thema Zeigerstand­umstellung zum bereits Gesagten (vgl. hier, hier oder hier) nichts zu ergänzen. Oder vielleicht doch? Die mechanischen Uhren waren mit einem Zeitaufwand von 10 Sekunden pro Stück innerhalb von 3 Minuten umgestellt. Aber zwei Funkuhren stellten sich bockbeinig. Die eine hatte kein steuerndes Funksignal (oder sie war schlicht nur mimös und verweigerte die Annahme des Triggersignals). Die andere signalisierte, daß sie zudem noch am Rand des NervenAkku-Zusammenbruchs laviert.
Ergo: Es wird Zeit, sich auch von diesen abhängig machenden Geräten zu verabschieden…

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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14 Antworten zu MESZ ↔ MEZ

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Eine meiner Funkuhren verweigert ebenfalls die Umstellung – trotz Signal. Da muß ich noch Hand anlegen. Die anderen haben brav das gemacht, was was der Hersteller ihnen eingegeben hat. Mein Armband-Regulator war schnell umgestellt und sein gutes altes Automatikwerk lässt sich von Batterieuhren sowieso nicht beeindrucken. Allerdings bröselt die Radiumfarbe inzwischen von den Zeigern … ob man so was noch kriegt, um die Uhr stilecht zu restaurieren?

    • ausgesucht schreibt:

      Bisher habe ich meine mechanischen(!) Uhren stilecht selbst repariert (einschließlich neu „gedrechselter” Achsen). An Zeiger-„Kosmetik” traue ich mich nicht ran. Es wird vielleicht noch verläßliche Uhrenrestauratoren geben, aber ob selbst die noch Radiumfarbe auftreiben und -tragen können, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht gibt es einen DIY-Hack in der y.-Röhre, um aus 3 bis 4 t Pechblende genügend Zeugs zu gewinnen (wenigstens für den Sekundenzeiger). ^^

      • lawgunsandfreedom schreibt:

        Hm, wenn ich vorsichtig die Farbbrösel zwischen Uhrglas und Zifferblatt rauspuhle, sehr fein mahle und evtl. mit einem Träger aus farbloser Acrylfarbe arbeite …

        • ausgesucht schreibt:

          … so ähnlich würde ich es auch angehen wollen. Allerdings hatte ich mit dieser Methode bei einem alten Wecker (Baujahr etwa 1930) arge Probleme (das Werk lief wieder, aber die „Visage”…). Wahrscheinlich war ich damals nur zu grobmotorisch – das Ergebnis war maximal unbefriedigend (sowohl Aussehen als auch Leuchtkraft). :/

          • lawgunsandfreedom schreibt:

            Dann lasse ich das und lege das alte Ding in die Vitrine. Da darf es dann vor sich hin strahlen. (Ich habe das Ding mal ein paar Stunden auf einen Röntgenfilm gelegt und den dann entwickelt. Ziffern und Zeiger waren deutlich sichtbar). Strahlende Grüße! ^_^

            • ausgesucht schreibt:

              Ein Kompromiß könnte sein, die Uhr mit (modernen) Phosphoreszenz-Mitteln wieder auf Vordermann zu bringen bzw. bringen zu lassen, etwa Super-LumiNova. Nun gut, sie muß es wert sein (Handwerkskunst kostet nun mal). Und es ist ja immerhin auch eine kleine „Vergewaltigung”, das Radium-Leuchten einfach so abzukratzen. Aber die Uhr könnte wieder getragen werden (also ohne den 10 kg-Bleiskaphander). 😉

              • lawgunsandfreedom schreibt:

                Ob das alte Ding es wert ist, weiß ich nicht. Die ist von meinem Vater, der sie wohl in den 60ern gekauft hat. Muß mal suchen, wo die rumliegt. Frau hat „aufgeräumt“.

              • ausgesucht schreibt:

                Wenn mich meine „uhrologischen” Kenntnisse nicht vollends im Stich lassen (ich wollte mal der Liebhaberei wegen Uhrmacherei lernen), dürfte der Materialwert, falls Du nicht eine ganz seltene Marke Dein eigen nennst, den Aufwand nicht lohnen. Aber der emotionale/psychologische Wert kann unter Umständen weit, weit höher liegen. Ich würde den rechten Arm oder das linke Bein geben für eine Uhr meines Vaters (die emotionale Wucht liegt hier in der vollkommenen Unkenntnis seiner begründet), selbst wenn es „nur” eine 3 DM-Uhr aus dem Tchibo-Laden sein sollte… ^^

              • lawgunsandfreedom schreibt:

                Der emotionale Wert ist weit größer, schätze ich. Genau so wie die goldene Taschenuhr meines Großvaters. ^^

              • ausgesucht schreibt:

                Nun, dann hast Du die Antwort gewissermaßen bereits selbst gegeben: gönne der Uhr eine professionelle Aufhübschung – sie hat es allemal verdient.

              • lawgunsandfreedom schreibt:

                Nicht ohne einen Kostenvoranschlag 🙂 Ich hätte aber auch kein Problem damit, ihr einen Ehrenplatz in der Vitrine zu gönnen.

              • ausgesucht schreibt:

                Uhren in der Vitrine sind schon was Schönes, aber sie werden meistens übertroffen von Uhren am Handgelenk (falls es sich nicht gerade um Taschenuhren handelt). ^_^

              • lawgunsandfreedom schreibt:

                Schon, aber ich trage schon seit ca. 20 Jahren keine Uhren mehr. Meine innere Uhr funktioniert bestens. Trotzdem halte ich meine alten Armbandwecker in Ehren. Wer weiß, wann man sie mal wieder braucht.

              • ausgesucht schreibt:

                … unter diesem Aspekt würde ich die Uhr(en) nicht fürs Tragen, sondern fürs Ausstellen „präparieren”, nämlich in der Vitrine, wie Du es ja von Anfang an gesagt hattest.

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