zwei Dinge wissen

Man kann nicht alles wissen. Es genügt, zwei (mehr nicht!) Dinge zu wissen:
zum einen das Richtige und zum anderen, was das Richtige ist.

Advertisements

Über ausgesucht

…desillusioniert
Dieser Beitrag wurde unter kurz & gut, Wissen abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

22 Antworten zu zwei Dinge wissen

  1. Chantao schreibt:

    Und da fangen Problematik und Aufgabenstellung schon an: Wer kann wirklich wissen, was das Richtige ist ? Wen kann man wirklich dazu befragen ? Wer weiß dabei die wirklich richtige Antwort ?

  2. YDU schreibt:

    Woher willst du wissen, ob das Richtige richtig ist, wo doch alles relativ sein muss, damit wir das Licht nicht überholen können? …

    • ausgesucht schreibt:

      Naja, wenn etwas relativ richtig ist, kann es absolut wohl kaum unrichtig sein. Das ist zumindest absolut richtig! Und es ist realtiv unrichtig, wenn das Licht sich nicht an die absolute Richtgeschwindigkeit hält. Und deshalb muß dieser Fall vor den Richter, vor den absolut richtigen Richter. Der wird mit der Schärfe seines Richtschwertes (das in diesem Fall ein Lichtschwert ist) ein absolutes Urteil über die relative Lichtrichtgeschwindigkeit fällen…

      • YDU schreibt:

        Ohaaaa, der Richter spricht Recht, was noch lange nicht heißt, dass das auch richtig ist! Richtig ist das nur im Sinne der vorgegebenen Regeln …

        • ausgesucht schreibt:

          Aber heißt Rechtsprechung denn nicht, die zugrundeliegenden Regeln (also die Bücher des Rechts) richtig anzuwenden? ^_^

          • YDU schreibt:

            Klar, da gebe ich dir Recht! Fragt sich nur, ob in den Büchern alles drin steht, was drinnen stehen sollte. Stell dir eine unvollständige Bedienungsanleitung vor und die damit verbundenen Folgen vor …

            • ausgesucht schreibt:

              … aber ist denn nicht jedes Buch unvollständig (folglich auch jede Bedienungsanleitung) und jeder Band aus mehreren Büchern und jede Bibliothek und alle Bibliotheken der Erde und alles Wissen überhaupt? Naaaa? Ist Dir jetzt schwindelig geworden? *kicher* 😉

              • YDU schreibt:

                Mich schwindelt, wie habe ich bloß bis jetzt überlebt, wo ich doch an eine vollkommene Welt geglaubt habe? …

              • ausgesucht schreibt:

                Das kann ich Dir nicht beantworten! Für mich gesprochen möchte ich allerdings anmerken, daß ich deutlich ruhiger lebte, als ich noch an eine vollkommene Welt glaubte… ^_^

              • YDU schreibt:

                Vermutlich lange her! Trieben die Dinosaurier damals noch ihr Unwesen? Nö, die waren ja auch nicht vollkommen, ansonsten wären sie nicht ausgestorben. Muss also vorher gewesen sein. Ich frage besser nicht nach deinem Alter, da diese Frage vermutlich noch mehr Fragen nach ziehen würde …

              • ausgesucht schreibt:

                … ach, was ist das Alter schon anderes als eine Zahl, die der Einheit ‘Jahre’ vorangestellt ist?! Nach der Schaffung der neunten (oder war’s die zehnte?) Welt habe ich aufgehört, die Jahre zu zählen. 😆

              • YDU schreibt:

                Tja, „Weltenbummler“ zählen keine Jahre! Vermutlich hangelt man sich nach den größeren Impakten über die Runden, damit man einen groben Überblick behält …

              • ausgesucht schreibt:

                Nicht nur vermutlich… ^_^

  3. Chantao schreibt:

    Nun Meister Einstein stellte die Relativität von Licht und Geschwindigkeit an, jedoch mit seiner Quantenverschränkung als spukhafte Fernwirkung müssen wir nicht schneller als das Licht sein, denn es gilt v = s/t Bei einem Quantendurchgang gilt t=0 Division ist allerdings verboten. Warum eigentlich ? Au, Backe, ich glaube, meine Gedanken haben sich gerade verheddert …

    • ausgesucht schreibt:

      Gemach, nicht so schnell! *chchch* … ist ja ein ganz putziger Einstieg, wenn es gleich um Lichtgeschwindigkeit gehen soll. Relativität ist eine Aussage darüber, was sich strukturell an der physikalischen Beschreibung eines Vorgangs ändert, wenn ein Beobachter dieses Vorgangs sich gegenüber dem Beobachter vor Ort bewegt (oder gravitativ beeinflußt ist oder sonstwas). Ist diese Relativbewegung geradlinig gleichförmig, ändert sich nämlich … strukturell nichts: Lichtgeschwindigkeit bleibt Lichtgschwindigkeit, Geschwindigkeiten addieren sich nach dem gleichen Verfahren (nur halt mit anderen „Eingabewerten” und logischerweise anderen „Rechenergebnissen”).

  4. Chantao schreibt:

    Ja,aber könnte man die Quantenverschränkung als Transportmittel nutzen wäre
    c = v = s/0 weil das kaum Zeit in Anspruch nimmt, oder sagen wir mal es wären Bruchteile von Sekunden zumindest, dann könnte man unendliche Weiten durchqueren, oder ?

    • ausgesucht schreibt:

      … zum Thema „Energie/Information mit Überlichtgeschwindigkeit übertragen” habe ich vor rund 5 Jahren mal was in dieses Blog geklimpert: siehe hier. Also so ganz einfach wie ‘Division durch Null’ ist das „Spiel” wohl doch nicht, zumal die Verschränkung mit einzelnen Quantenobjekten (Elementarteilchen) ganz gut begriffen/praktiziert ist, jedoch nicht mit komplizierten Einzelobjekten (z. B. Kohlenstoff-Atomen), von Menschen, die aus ganz, ganz vielen solcher Atome und einiger mehr bestehen, ganz zu schweigen. 😉

      • Chantao schreibt:

        Was dort bei hier verlinkt wurde ist mir Kleingeist zugegebenermassen zu hoch ich schrieb zu dem Thema anderorts:

        Die Synchronizitaet
        Das Tao der Quanten
        Zitat aus „Wir sind alle Sternenstaub“ Quelle:

        akaleku.de/wp-…Quantenverschränkung-und-Bewusstsein.pdf

        „Das so genannte Verschränkungsprinzip ist das Bizarrste, was die moderne Quantenphysik zu bieten hat. Es besagt, dass zwei Teilchen A und B, die einmal zusammen gehörten, nach der Trennung wie durch Spuk miteinander verbunden bleiben und mit unendlich hoher (!) Geschwindigkeit Informationen austauschen, selbst wenn der Zeitpunkt der Trennung weit in der Vergangenheit liegt oder die Teilchen mittlerweile Lichtjahre voneinander getrennt sind“

        Vielleicht sollten wir uns einfach von unserer Vorstellung verabschieden, dass es Raum und Zeit wirklich gibt.

        Darüber hinaus frage ich mich allen Ernstes, wie irdische Wissenschaftler lichtjahre-entfernte Quanten vermessen wollen. Das sind doch vermessene Spekulationen. Da hat man wahrscheinlich das Verhalten in einer Kreisbahn zur linearen Bewegung uminterpretiert. „Wissen“-schaftler eben.

        • ausgesucht schreibt:

          … Du hast mit Deiner (soeben geäußerten) Skepzis den Nagel wahrscheinlich ziemlich genau auf den Kopf getroffen! Nach meinem Geschmack sollte allerhöchstens den Satz: »Das sind doch vermessene Spekulationen« geringfügig anders formulieren: Das sind doch unangemessene Spekulationen. Und dann möchte ich noch zwei Argumente/Informationen anfügen. Zum einen sollte man sich besser von der Verschränkungs-Vorstellung verabschieden: ein Teilchen hier, ein Teilchen dort, und wenn ich das eine Teilchen kitzle, wird diese Information mit unendlicher Geschwindigkeit an das andere Teilchen übermittelt, das dann lacht. Besser ist die Vorstellung von einem Quantenobjekt, das beliebig groß sein kann. Es gibt keine Forderung darüber, an welchem Ende der eine definierte Zustand eingestellt wird, der dann eben dieses eine, aber u. U. sehr, sehr große Obejkt betrifft. Es geht nämlich nicht darum, den (neuen) Zustand durch Flüsterpropaganda durch das Objekt hindurch zu kommunizieren. Es geht um den Zustand (oder eben eine Änderung des Zustandes), der instantan das gesamtte Objekt „meint”. Dabei ist belanglos, daß das Gesamtobjekt aus zwei, drei, vielen Einzelteilchen bestehen kann…
          Das andere Argument: Verschränkung ist eine statistische Aussage (unterhalb der 100%-Wahrscheinlichkeiten)…

  5. Chantao schreibt:

    Und wahrscheinlich haben die Taoisten wieder einmal recht, wenn sie äußern: Alles ist Eins.
    Naja, nur unsichere und lebensängstliche Menschen wollen sich in dem allumfassenden Sowohl-als-auch auf einen Teilausschnitt festlegen, damit sie nicht fortgeweht werden 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Ich könnte mir vorstellen, daß das Sowohl-als-auch zudem noch einen weit weniger kleinlich-ängstlichen Grund haben könnte. Es mag ja wahr sein, daß ‘Alles Eines ist’. Doch wer von den Normalsterblichen hätte seine Entwicklung schon so weit vorangebracht, daß er dieses Alles tatsächlich würde überblicken können? Somit sind die von Dir genannten Teilausschnitte eine Projektion voller Lebensweisheit auf Gegebenheiten, die diesseits des Erkenntnis- und Ereignishorizontes liegen…

ein Kommentar ist hier möglich:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s