Wer hat versagt?

Sind Überstunden denn nicht immer ein Zeichen von Inkompetenz: der eigenen, der „Zulieferer” bzw. „Mitstreiter” oder der von Chef oder Chefchef?

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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28 Antworten zu Wer hat versagt?

  1. Pfeffermatz schreibt:

    Nein, von einem Spardiktat, darausfolgend Mitarbeiterabbau, und zwar um trotz wegfallender Zinsgewinne weiterhin die gleiche Dividende aus dem Unternehmen zu pressen.

  2. lawgunsandfreedom schreibt:

    Ja. So gut wie immer. Mit ordentlicher Planung kann man Überstunden weitestgehend vermeiden.

    • ausgesucht schreibt:

      Wenn ‘mit ordentlicher Planung […] Überstunden weitestgehend’ vermeidbar sind, also mit höherer Kompetenz im (persönlichen) Prozeßmanagement, ist damit dann nicht das erste Element in der obigen Aufzählung prägnant bestätigt? 🙂

      • lawgunsandfreedom schreibt:

        War ich wohl nicht deutlich genug. Ja, natürlich. Ausnahme: Höhere Gewalt – man kann nicht für alle Eventualitäten planen und dabei wirtschaftlich bleiben.

        • ausgesucht schreibt:

          Ach, so liebe ich das! En passant wird nicht etwa (nur) ein einzelnes Thema, sondern gleich der Gesamtkomplex „Prozeßmanagement – Wertung, Optimierung, Risikosteuerung” aufs Tapet gewuchtet. Chapeau! 🙂

          • lawgunsandfreedom schreibt:

            Genau so arbeite ich. Dummerweise kommt das in meiner Umgebung wo man sich auf Planung von Luftschlössern aus heißer Luft und elaborierten Neurosen spezialisiert hat, nicht besonders gut an. Ich frage mich, warum? ^_^

  3. shopgirl71 schreibt:

    Das Arbeitsvolumen steigt und steigt, welches möglichst mit gleichen Köpfen bewältigt werden soll. Diese kommen dann weniger zu ihrer eigenen Arbeit, weil man immermehr Kram noch zusätzlich aufgebrummt bekommt. Die Prioritäten werden also vom Mitarbeiter geändert und gesteckt, sodaß das Nötigste und Wichtigste zuerst dran ist. Daher liegt der Wahnsinn ganz klar beim Chefchef, einfach mal mehr Stunden raushauen, auch für die tägliche Arbeit. Dann könnten alle entspannter und ordentlich ihre Arbeit verrichten. So wie es jetzt läuft, mache ich Überstunden nur auf Anordnung, der Rest bleibt solange liegen. Damit müssen die dann leben.

    • ausgesucht schreibt:

      Ich bin beinahe fest davon überzeugt, daß diese Einstellung dem persönlichen Wohlgefühl (und damit zugleich auch dem seelischen Gleichgewicht und der eigenen Gesundheit) überaus dienlich ist. Selbstbetrug wäre in derartigen Situationen sicherlich fatal. 😉

  4. Irgendwie Europameister sein. Weil es beim Fußball nicht klappte, treiben sie es also mit den unbezahlten Überstunden Jahr um Jahr exzessiv. Und es klappt schon wieder! Und fluchen dann, weil dieser GriechePortugieseItaliener nicht ranklotzt, wie Schäuble es befiehlt, ohne dabei vor Scham, die er in seinem Alter aber nicht mehr erwerben wird, zu verrecken.

    • ausgesucht schreibt:

      O ja, auch die Obrigkeitskaste trägt ein gehöriges Scherflein bei. Dabei scheint es mir jedoch so zu sein, daß Unbelehrbarkeit und fast kompletter Mangel an natürlichem(!) Schamgefühl weniger eine Frage des Alters sind – zwar auch, durchaus ja, aber wohl eher am Rande – als vielmehr zur „politischen Grundaustattung” gehören, ohne die man entweder nicht in die Obrigkeitskaste aufsteigt oder dort klanglos versinkt…

  5. YDU schreibt:

    Ich stehe über den Stunden, mir ist die inkompetente Planung völlig egal – Hauptsache der Kaffeeautomat funktionert, das WC wird gut gespült und … Warum äußere ich mich eigentlich, wo ich doch darüber stehe? Liegt es etwa gar an einem gefühlten Wohlgefühlselbstbetrugskompetenzmangel oder was immer das auch sein mag …

  6. YDU schreibt:

    Für derartige „Meldungen“ bekomme ich ansonsten immer den kindischen Lolly “ umgehängt …

    • ausgesucht schreibt:

      Kannst Du kriegen, aber meine Arme sind nicht lang genug, um über die Alpen zu reichen. Und wie steht’s um Deinen Hals, der den Lolly-Umhang mehr als verdient hat? 😉

      • YDU schreibt:

        Kommt drauf an, was es zu sehen gibt …

        • ausgesucht schreibt:

          Na, zumindest eine der wichtigsten der schwer(!)gewichtigsten Auszeichnungen überhaupt, den „Lolly am Band” – am Halsband, versteht sich. ^_^

          • YDU schreibt:

            Vielleicht sollte ich mich mit dem Wissen zurfrieden geben, da die Folgen einer Halsüberdehnung schwer abschätzbar erscheinen …

            • ausgesucht schreibt:

              … bei Gier·affen geht’s doch auch ohne eine solche, oder handelt es sich um Gieraffen?? Erhobenen Hauptes durchs Leben wandeln, ohne je einen Orden dafür umgehängt zu bekommen, der den unüberdehnten Hals zwar honorieren, ihn dafür aber leicht überdehnen könnte… 🙂

              • YDU schreibt:

                Ein Leben ohne Orden? Keine bunten Klimperchen auf der Brust? Wie soll ein derartiges Leben lebenswert sein? Das muss ich mir wirklich in aller Ruhe durch den Kopf gehen lassen … * keine Orden, keine blablabla …

              • ausgesucht schreibt:

                Stimmt auch wieder: zu einer ordentlichen Vita gehört auch Ordensgeklimper. Sonst würden die Dinger ja nicht ‘Orden’ heißen, sondern etwa ‘Nicht’. Das klänge dann aber so: „Nichts ziert die Heldenbrust oder wahlweise das Hosenband”…

              • YDU schreibt:

                Nie hätte ich gedacht, dass meine Überzeugungsarbeit doch noch Früchte trägt!

              • ausgesucht schreibt:

                Na, spätestens dafür hättest Du aber ’nen dicken Orden verdient! 😉

              • YDU schreibt:

                Ein Kreisverkehr ist nix dagegen …

              • ausgesucht schreibt:

                … nur die Ausfahrt nicht verpassen! 🙂

  7. YDU schreibt:

    Die Sache mit dem Kompetenzmangel …
    KM01
    Zulieferer: Falls ich als Zulieferer nicht ein gewisses Mindesmaß, wobei das in der Regel grundlätzlich recht hoch liegt, habe, dann wird sich die Zulieferei in Grenzen halten, da Chefchen vom Betrieb, der gerade warten muss, sehr darauf bedacht ist, keinen Inkompetenzstempel aufs Hirn zu bekommen. Fazit: Inkompetente Zulieferer haben eine begrenzte Lebensdauer! Die Leutchen sind so rasch derartig weit vom Fenster weg, dass sie sich meinen, in einem tiefen Loch zu existieren.
    KM02 in Arbeit …

    • ausgesucht schreibt:

      … à la longue stimmt zweifelsohne Dein ‘KM01’-Szenario, doch in just diesem jetzigen Moment kann solch ein Zulieferer – ehe er in bälde ausgemendelt sein wird – ein arger Hemmschuh sein.
      Aber ich freu mich schon auf KM02, KM03, KM04 … KM∞ 😉

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