Ansteckungsgefahr

Während das Böse in dieser Welt ansteckend ist und sehr leicht übertragen werden kann und auf seinem saftigen Nährboden üppig gedeiht, zeigt das Gute praktisch keine Anstek­kungs­gefahr. Nicht zuletzt deshalb ist unsere Welt so, wie sie ist.

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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20 Antworten zu Ansteckungsgefahr

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Dunkel die andere Seite ist. Schneller, leichter, verführerischer erscheint sie …

  2. Chantao schreibt:

    Genau: „Ett iss‘, wie et iss'“. Allerdings sind die Menschen vom Grunde her gut, nur eine gewisse Unkenntnis lässt sie oft Böses tun, so las‘ ich jüngst, dass so Buddhisten denken.

    • ausgesucht schreibt:

      Hmm, ich kenne nur eine recht kleine Stichprobe aus der Gesamtheit der rund 7½ Milliarden derzeit lebenden Menschen, aber diese läßt mich höchst intensiv daran zweifeln, daß die Annahme, die Menschen seien vom Grunde her gut, eine sinnvolle ist…

  3. schlingsite schreibt:

    Was ist das Gute? Fanatiker verschiedenster Richtungen sind auch überzeugt, Gutes zu tun.

    • ausgesucht schreibt:

      Ja, das sehe ich auch so, möchte es sogar noch weiter verallgemeinern: Ist denn nicht bis auf ganz, ganz seltene Ausnahmen jede Person (und nicht nur „Fanatiker”) davon überzeugt, das Richtige bzw. Gute zu tun?

      • Chantao schreibt:

        Ich denke nicht, dass sie etwas tun würden von dem sie nicht überzeugt sind, denn auf der anderen Seite steht der Aspekt, dass Menschen es gerne angenehm haben und meistens Taten scheuen, die ihnen unangenehm sind. OK, Ausnahmen wird es immer geben, die nennt man dann Masochisten.

        • ausgesucht schreibt:

          Hmm, da scheint mir einges dran zu sein: auch ich glaube, mehr (als Anzahl) und stärkere (als Motivation) „Anregung”, etwas zu tun, ist das Vermeiden des Unangenehmen und weniger das missionarische Tun aus Überzeugung. … und es gibt immer neben den Getüpfelten auch die Gepunkteten. 😉

  4. monopoli schreibt:

    Die Kirschen auf der anderen Seite sind eben immer viel roter.
    Daher geh ich mal mit gutem Beispiel voran und wünsche allen einen Guten Rutsch.

  5. YDU schreibt:

    Gut ist relativ, daran liegt es und das Gute am Bösen so verdammt schwer zu erkennen! In der Summe handelt es sich um ein leicht vermurkstes Konzept, das programmtechnisch nie so richtig durchstrukturiert wurde. Kleiner Hack gefällig, wie wäre es mit ein paar Zeilen durchs Hintertürl?

    • ausgesucht schreibt:

      Hintertür?!? Nein! Entweder mit stolz erhobenem Haupt durchs Portal oder ohne mich! So bescheiden bin ich nun mal – ach, wie toll es klingt, wenigstens mal so zu tun, als ob… 😉

  6. YDU schreibt:

    Eine Axt kann ich dir leihen, aber ob das etwas wird, das halte ich für eher fragwürdig …

    • ausgesucht schreibt:

      … mit einer Axt im Leben herum-hacken?! Sollte es so sein, daß das deutsche ‘hacken’ mit dem englischen ‘Lifehack’ gar nicht so sehr, wie man anfänglich vermuten könnte, in linguistischer Konkurrenz steht, sondern sehr wohl Ähnliches meint? Schließlich sagt man ja nicht umsonst, daß man sich von diesem oder jenem ein Scheibchen abhackenschneiden kann… ^_^

      • YDU schreibt:

        Wirklich effizient laufen all diese Maßnahmen aber nur mit der heißgeliebten Kettensäge ab. Fragt sich nur, ob sich diese Vorgangsweise mit dem Hacker ein Einklang bringen lässt? „Speedhacker“ würde die Sache eventuell irgendwie treffen …

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