Gutmenschelnde Propaganda?

Gefunden an einer Fensterscheibe im hauptstädtischsten Dorf der Bunten Republik:„Hau drauf”-Propaganda aber noch zehnmal mehr!

Advertisements

Über ausgesucht

…desillusioniert
Dieser Beitrag wurde unter Kritik, kurz & gut, Photo | Foto, zeitlos abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

57 Antworten zu Gutmenschelnde Propaganda?

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Hm, und was ist dann „SPD wählen“? Oder „SED wählen“ … oh, sorry, die haben ja mehrfach das Branding geändert und nennen sich nun „die Linken“. Während die eher links angesiedelten Parteien (ich zähle da inzwischen auch die CDU dazu, die tiefroten Grünen sowieso) nicht so bürger- und deutschenfeindlich, dann gäbe es die AfD gar nicht.

    Die Sozialisten/Kommunisten/Mao-Lennin-Stalinisten scheinen zu glauben, daß ein versagendes System besser wird, wenn man dann noch entschlossener die längst gescheiterte Agenda mit noch mehr Nachdruck durchpeitscht. Ich nenne das die Kunst, tote Pferde zu reiten. (Etwas, was der Kapitalismus genau so macht, nur daß es dort auch noch ein paar lebende Pferde gibt).

    • lawgunsandfreedom schreibt:

      Hmpf – man sollte nicht schreiben, wenn man noch nicht ganz wach ist. So viele Tippfehler auf einmal hatte ich schon lange nicht mehr in einem Text.

    • ausgesucht schreibt:

      *tststs* Was man den Dakota nicht so alles in die Schuhe Mokassins schiebt… ^^
      Aber gut beobachtet ist es dennoch. Wow! Sozialkritik vom feinsten. 🙂

      Im übrigen gebe ich bei einer Partei, die emsig wie ein Duracell-Hase mindestens schon einmal die Richtung gewechselt hat, wenig auf rechts/links-Richtungsangaben. Ist denn das Links von heute nicht das Rechts von morgen? Oder ist’s gar umgekehrt? Oder ist das Recht von heute links vom Morgen, oder wie oder was?? 😉

      • lawgunsandfreedom schreibt:

        Heutzutage geht es doch gar nicht mehr um links und rechts, sondern eher darum, wer sich in die Pöstchen-Pfründe an den großen Schweinetrog begeben darf um dann hochmütig auf die Unterprivilegierten herabzugrunzen. 😉

  2. shopgirl71 schreibt:

    Das ist 100%.

    • ausgesucht schreibt:

      Ja, es ist nie zu spät, mit dem Nachdenken zu beginnen. Dummerweise zählt dieses Ideal in unserer Gesellschaft, die womöglich tatsächlich vor dem Abgrund steht, offenbar herzlich wenig. Nachdenken ist gefährlich: anstrengend, lästig, verstörend (denn es könnten Denkergebnisse zutage treten, die den gewohnten Trott infragestellen könnten, autsch).
      Also weiter, weiter und weiter! Stand denn die Welt nicht schon oft am Abgrund, und doch sind wir hier, also weiter, weiter und weiter.

      Ach, da habe ich doch glatt die Steuersequenzen *Sarkasmus ein* und *Sarkasmus aus* „vergessen”. Mea maxima culpa. ^_^

    • The PetSchmi schreibt:

      Stellt sich die Frage, welche Kraft (oder ist es eine Ethnie?!) ein Interesse am „White Genocide“ haben könnte und aus welchen Motiven heraus. Und da kommt man schnell ans „Eingemachte“.

      • ausgesucht schreibt:

        Darf denn ein „Das ist das ‘Eingemachte’, das ist Tabu” eine Handlungsmaxime sein, die das Denken, Ergründenwollen, Erkennen (und ggf. Abwenden) abschwächen, verhindern oder vllt. doch forcieren soll? *grübel*

        • Alexander Körbel schreibt:

          So ein Zwischending würde ich sagen. Ich interpretiere die Aussage so, dass sie das Thema zwar als durchaus potenziell bedeutungsvoll aber gleichzeitig auch für so delikat erachtet, dass man im im Detail lieber gar nicht darüber diskutiert.

          • ausgesucht schreibt:

            Ja, die Prämisse(n) sehe ich ähnlich, komme aber zu anderen Schlußfolgerungen. Die Augen freiwillig(?!) zu verschließen, aus Gründen der Pietät oder weil irgendwas delikat erscheint, löst doch aber keine Probleme, oder übersehe ich da was?

            • The PetSchmi schreibt:

              ok, beginnen wir also mit der „Schnitzeljagd“:

              Die im Video zu sehende „Babsi“ ist übrigens keine Renegatin, sondern in ihrer Eigenschaft als Chefin eines Gehirnwäsche-Thinktanks dem Vernehmen nach Protege des „Mister President“, seines Zeichens „Philantroph“, „Unternehmer“ und „Investor“ (sprich: Oligarch khazarischer Abstammung).

              http://ectr.eu/ectrmembers

              Eben dieser z**nistischen NGO haben wir maßgeblich die Ausarbeitung und Umsetzung des EU-„Toleranzgesetzes“ zu verdanken, welches in Rumänien bereits in Kraft getreten ist und nach Meinung mancher die juristische Grundlage für das zukünftig „größte Freiluft-KL der Welt“ zwecks endgültiger Versklavung der europäischen Nationen darstellt.

              Nicht vergessen: der kulturmarxistisch geprägte NWO-Globalismus ist ein neo-kommunistisches Konzept; gesponsert von eben denselben Kreisen, die auch den beiden anderen totalitären „Grundtypen von Sozialismus“ (vgl. O-Ton des inzwischen kaltgestellten Prof. Sutton, im Video von 6:00 – 6:45) auf’s Pferd halfen.

              p.s.: Diese Kreise, fest verankert in der z**nistisch geprägten Hochfinanz, bezeichnen sich gern als „Unternehmer“, „Investoren“ und/oder „Philantrophen“. Und verrichten in ihrer Selbstwahrnehmung „Gottes Werk“, wie es der aktuelle G**dman-CEO-Darsteller mal ausdrückte.

  3. YDU schreibt:

    1. Die Welt steht faktisch immer am Abgrund, nur wissen wir in der Regel nicht vor welchem bzw. wie viele es gerade sind.
    2. Wer würde freiwilling in die Politik gehen, wenn es nicht ausreichend gelöhnt würde?
    3. Links und rechts wird zwar bereits im Kindergarten eifrig gelehrt, aber keiner sagte den Kleinen, dass man nichts als Ärger damit herauf beschwört.
    4. Der Frontallappen wird überbewertet, eigentlich wurde er vom Chef nur nachträglich implantiert, damit er uns vom wahren Entscheidungsträger ablenkt: dem Bauch!
    5. Prost – Mahlzeit!

    • ausgesucht schreibt:

      Frontallappen?! Wahrscheinlich nur so ein dreckiger kleiner Putzlappen, der bei der Bastelstunde übrig bliebt, als der alte Rauschebart den Menschen aus Lehm und göttlichem Odem, aber immerhin nach seinem Bilde(!), schuf. Was macht man mit so einem Fetzen? Ach, komm, pack den da oben hin – braucht zwar keiner, aber wenigstens sieht die Stirn nicht ganz so fliehend aus, und den Mülleimer brauchen wir auf dieses Weise nun auch nicht auszuleeren…

  4. phileos70 schreibt:

    Wenn das Werturteil am Anfang steht (wer die wählt, ist dumm usw.; was die sagen, ist alles falsch) – statt, wenn überhaupt, am Ende, hat sich der Sprecher in die bequeme Position des Geredes und Nachgeplappers begeben. So muß er nicht mehr zu verstehen versuchen, denn er hat immer schon verstanden; die Anderen sind bereits als die Schlechten, als die Gegner identifiziert. Also kann man vom Verstehensmodus in den Abwehrmodus wechseln und Flagge zeigen. Es reicht nun aus, sich anhand seines Wertekatalogs und seines politischen Katechismus reflexhaft zu empören. Wer aber verstehen will, muß sich der Anstrengung unterziehen, sich in jeder Situation – vor jeglicher Bewertung und Abwertung – offen zu halten für das, was der Andere zu sagen hat. Dazu gehörte auch, die Begriffe nicht zu verschlagworten, sondern zu klären und die historischen Analogien zu überprüfen. Zum Besipiel bestehen zwischen der NSDAP und der AfD strukturell erhebliche Unterschiede, die einen Vergleich als törichte Verharmlosung erscheinen lassen. Die vor-läufigen Analogiker haben also im Geschichtsunterricht nicht aufgepaßt, haben nicht über den historischen Vergleich nachgedacht, geschweige über ihr Verhalten zu Erkenntnis und Diskussion. Stattdessen haben sie eine Haltung.

    Ihre Wissenslücken versuchen sie aber nicht über die Ansrengung eigenen Nachdenkens zu schließen, sondern ganz auf der Linie ihres läufigen Vorlaufens, das abfertigt, weil es sich immer schon mit allem fertigt dünkt, zu überspringen durch

    a) leere, aber erhebende Abstrakta: Menschlichkeit, Humanität, Mitgefühl, Empfangskultur, und
    b) durch hohle Parolen: Zeichen setzen, Flagge zeigen, Wehret den Anfängen, Haltung zeigen.

    Eine Haltung aber muß man sich erarbeiten, man frage bei den Ballerinas nach.

  5. The PetSchmi schreibt:

    Zur Klärung von grundlegenden Missverständnissen bezüglich „Links“ und „Rechts“ empfehle ich DRINGEND den aktuellen Beitrag vom „Kai aus Hannover“ anzuschauen; seines Zeichens parteiloser Kommunalpolitiker und unabhängiger politischer Analyst:

    Der Autor weist darauf hin, dass ALLE Formen von „Kollektivismus“ grundsätzlich als „links“ eingestuft werden müssen. Ab ca. Minute 23 wird herausgearbeitet, dass hinter bisher ALLEN kollektivistischen Gesellschaftskonzepten der Neuzeit stets bestimmte Cliquen der Hochfinanz standen und stehen, denn nur der Kollektivismus ermöglicht die effektive Kontrolle großer Menschenmassen und damit die Herrschaft einer winzig kleinen Elite. In diesem Zusammenhang muss der NWO-Globalismus unserer Tage als eine neokommunistische Ideologie eingestuft werden, an deren Ende eine Art „Weltdiktatur“ stehen soll. Das „Kollektiv“ ist in dieser aktuellen Spielart kommunistischer Ideologie eine willenlose, amorphe Masse…

    • ausgesucht schreibt:

      Autsch, meine Zahnschmerzen melden sich (vgl. hier) zurück!
      Nur zur Erinnerung: links & rechts hatten ursprünglich was mit Richtungsangaben zu tun, wo die Sitze vom Vorsitzenden aus gesehen im Parlament physisch standen, nichts mit politischen Richtungen. Insofern ist diese Etikettierung a priori vordergründig, bequem, die Denkfaulheit unterstützend und vor allem sinnleer. Und diese Verbalkosmetik, die allerhöchstens das „reflexhafte Empörtsein” (siehe diesen lesens- und durchdenkenswerten Kommentar) ermöglicht und bedient, nun auch noch zu „erweitern” und auf moderne Gegebenheiten „anzupassen”, verursacht zumindest Zahnschmerzen…

      • The PetSchmi schreibt:

        …der „Kai“ sagt anders; siehe im Video 8:38-9:10. Danach stammt der Begriff „Rechts“ angesichts des damaligen Aufkommens radikaler politischer Strömungen von den Konservativen, die sich als „Hüter des Rechts“ (ergo: „Wir sind die Rechten!“) verstanden. Die Anderen proklamierten daraufhin für sich, dann eben „links“ zu sein.

        Wobei die nach Farblehre „Rot-Grün-Vermischten“ später wirklich per Sitzordnung nach „rechts“ verfrachtet wurden. Vermutlich, damit es während der Parlamentssitzungen nicht dauernd zu Handgreiflichkeiten mit ihren „knallrot-lackierten Brüdern“ am ganz linken Rand kam.

        Die Liste durchaus renommierter Historiker, welche die Nähe beider Ideologien feststellen, ist übrigens nicht gerade kurz und namhafte Exponenten der „Rot-Grün-Vermischten“ haben diese ideologische Nähe damals offiziell auch immer wieder öffentlich betont (in den 20ern basierte ein gesamter Wahlkampf darauf).

        Aber das mag‘ jeder für sich im „Zwischennetz“ recherchieren; NOCH sind die Quellen verfügbar!

        • ausgesucht schreibt:

          Zum einen teile ich Deinen Pessimismus, was was die bis zum Verbot reglementierten Quellen des Internetzes angeht, nicht – Warum sollte sich die Obrigkeitskaste des Mittels berauben, in die Köpfe von Hans & Franz schauen zu können, die völlig ohne Zwang coram publico ihren Seelenstriptease vollführen?
          Zum anderen ist ein „Wahrheitsbeweis” über Quantitäten statt über Qualitäten bzw. Inhalte recht dubios. Hat denn nicht – um nur ein Beispiel zu nennen – mehrere hundert Jahre lang die gesamte Wissenschaftselite der Erde von der Flachheit derselben schwadroniert?

    • lawgunsandfreedom schreibt:

      Als die Menschen noch in Familien- und Stammesverbänden lebten, waren „Kollektivismus“ und „Abgrenzung von Anderen“ eine wichtige Überlebens-Strategie für kleinere Gruppen. Diese Verhaltensweise steckt ganz tief in unseren Genen.

      Es gibt Leute, die der Ansicht sind, daß ein weltweiter Kollektivismus „eine große Familie“ schaffen würde. Und je mehr dieses Denken sich als unpraktikabel und falsch erweist, desto mehr wird versucht, das Programm durchzudrücken. Nach dem Motto: „Wenn etwas nicht funktioniert, dann braucht es nur mehr davon, damit es funktioniert“. Daß sich bei derart kurzsichtigem und blindem Eifer die Vertreter derartiger Denkmuster instrumentalisieren lassen, ist kein Wunder. Das hat was irrationales, sektiererhaftes.

      • ausgesucht schreibt:

        … da stimme ich glatt mal zu. Und zugleich frage ich mich, ob neben ‘Kollektivismus’ und ‘Abgrenzung von anderen’ nicht auch das „nicht-Ursachen-klären-sondern-forcieren”-Muster zur genetischen Grundausstattung des Menschen gehört.

        • lawgunsandfreedom schreibt:

          Klar doch – Territorialverhalten. „Mein Gebiet“ (auch was das „denken“ angeht) – also wer sich da unerlaubt aufhält oder die falschen Gedanken denkt, wird angegriffen. Sehr primitives aber evolutionär erklärbares Verhaltensmuster.

          Hadmut Danisch hat da einige schöne Artikel dazu:
          http://www.danisch.de/blog/2017/05/06/genderismus-durch-denkprozesse-ueberwinden/

          • ausgesucht schreibt:

            Hmm, ich bin mir nicht so ganz sicher, ob es sich nicht vielleicht „dänische Schnellschüsse” handelt. Wo ist beispielsweise das „Umwelt formt den Menschen” geblieben? Monokausale Zusammenhänge sind mir meistenteils suspekt. Ein Anlage zu etwas zu haben (dieser Ansatz mag ja in nuce sinnvoll und plausibel sein) muß längst nicht zur Manifestation derselben führen. Braucht’s dafür nicht auch Gelegenheit und Auslöser?

            • lawgunsandfreedom schreibt:

              Monokausal ist das ja gar nicht. Denn die Umwelt hat den Menschen ja über Jahrhunderttausende geformt. „Moderne Zeiten gibt’s – großzügig gerechnet – erst seit 300 Jahren. Versuche dem „modernen Menschen“ mal die tiefsitzenden Primaten-Flausen auszutreiben. Kratze ein bisschen an der dünnen Schicht Zivilisation und es kommt ein Barbar zum Vorschein. 😀

              • ausgesucht schreibt:

                Ja, das sehe ich ebenso: Die Kosmetikschicht, die den Barbaren verdeckt und den hochzivilisierte Menschen vorgaukelt, ist dünn…

                Blöderweise habe ich mich mit dem Begriff „monokausal” zu unklar ausgedrückt. Urplötzlich rückt der Begriff „Haßsprache” ins Zentrum der medialen Aufmerksamkeit und prompt gibt es Gewißheiten über dessen Ursache/Hauptursache. Dabei scheint mir das komplexe System Mensch oder das komplexe System Gesellschaft und allemal das komplexe System Mensch in der Gesellschaft ausgeblendet bis zur Bedeutungslosigkeit zu sein.

              • lawgunsandfreedom schreibt:

                Ah, so war das gemeint. Ja, Hatespeech könnte als Erklärung etwas unterkomplex sein. Als Symptom und für eine Korrelation mag es taugen.

              • ausgesucht schreibt:

                Hm, ein „Symptom”, das zur wesentlichen Grundausstattung der Kreatur gehören mag, und eine Korrelation, die Qualitäten mit Qualitäten in Verbindung bringt.
                Das könnte a bisserl heikel werden… ^^

              • lawgunsandfreedom schreibt:

                Pardon – das war natürlich von der „anderen Seite“ betrachtet. Von der Seite, die jegliches menschliche Verhalten als soziales Konstrukt ansieht und nicht als evolutionäre, biologische Notwendigkeit. Und ja, der Gedanke, was da für ein Rattenschwanz hinten dran hängt … ^_^

              • ausgesucht schreibt:

                … ich hatte es ja fast so vermutet, doch nun habe ich es schwarz auf weiß. 🙂

  6. hansarandt schreibt:

    Ich würde ja sagen, „AFD wählen ist Bundeswehr“. Das ist auch kein richtiges Deutsch aber mindestens genauso lustig.

ein Kommentar ist hier möglich:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s