Fehler machen

Nicht nur aus Fehlern lernt man. Das atavistische Lernschema „Vormachen, Hinschauen/Zuhören, Nachmachen” sollte nicht unterschätzt werden. Allerdings wird auf diesem „Kanal” Überliefertes (und das im wahrsten Sinne des Wortes) gelernt. Wer darüberhinausgehen will, kann nur aus Fehlern lernen (Betonung auf nur). Was andererseits nun aber nicht heißt, daß Murksen und/oder der bewußte Einbau von Fehlern der Garant für Erfolg wären, sondern daß bei dem Bestreben, möglichst fehlerfrei zu handeln, eben doch Fehler zu gewärtigen sind, weil sie auftreten müssen.
M. a. W.: Wer Neuland betreten möchte und keine Fehler macht, hat das muckelige Altland noch längst nicht verlassen.

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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34 Antworten zu Fehler machen

  1. finbarsgift schreibt:

    Das ist wirklich so, du hast vollkommen recht!

    Ohne Fehler bei der Übergabe von Genen, Mutationen, hätte es kaum zur Entwicklung von Gräsern zu Weizen kommen können…

  2. YDU schreibt:

    Ich höre immer nur Fehler! Kenne ich nicht diese seltsamen Dinger, muss eine Spezies sein, die es nur nördlich der Alpen gibt. „Fee“ kenne ich, „leer“ sind immer die Flaschen, deren Inhalt man am liebsten komsumieren würde, daraus jedoch Feeleer zu konstruieren, erscheint mit sehr waghalsig…

    • ausgesucht schreibt:

      Ich habe mal ’ne Fee getroffen, die wahrlich eine hohle Nuß war, also eine echte Fee·leer. 🙂

      • YDU schreibt:

        Die Leere folgte wohl, nachdem sie dir die obligaten drei Wünsche erfüllt hatte …;-)

        • ausgesucht schreibt:

          Hmm, naja, die Geschichte – die wahre Geschichte – ist nicht in drei Worten zu erzählen. Es ist wahr: eine Fee begegnete mir. Ihr Name ist Leer, also begegnete mir Fee Leer. Sie räumte mir die drei Wünsche ein, die irgendwie zum Habitus einer Fee zu gehören scheinen. Als Erstes wünschte ich mir, daß ihr Leer-Sein ein Ende habe, sie also voll sei. Plingklingelin – und sie war voll. Dadurch wurde es aber mit den beiden anderen Wünschen etwas heikel. Manche werden still, wenn sie voll sind, manche aggressiv. Manche wissen nicht mehr, was sie können, mache glauben, Dinge zu können, von denen sie nüchtern nicht einmal wissen. Manche können nicht mehr geradeaus laufen, manche nicht mehr so reden. Versuch doch mal, einen Zauberspruch zu sprechen, wenn das Sprachzentrum geflutet ist? Das war der die volle Fee·leer. 😉

          • YDU schreibt:

            Ok, da muss mir wohl einen Flaschengeist „anlachen“, wobei er nach Möglichkeit mit der Leere nichts am Hut haben soll und … *plingklingeling* oder so ähnlich halt, muss erst feststellen, wie ich den Typen dazu bewegen kann, meine Wünsche zu erfüllen! ;-=

            • ausgesucht schreibt:

              … ein echt gehaltvolles Problem, oder doch eher hochprozentig? 😉

              • YDU schreibt:

                Jedenfalls ziehe ich den Geist der Flasche der leeren Fee ganz eindeutig vor, außer die Fee … 😉

              • ausgesucht schreibt:

                Hui, ein Flaschengeist. Hoffentlich ist das nicht der große starke Bruder der leeren Fee, sonst haut der Dich vielleicht. Daher könnten übrigens die heftigen Kopfschmerzen am nächsten Morgen rühren, wenn man nicht schon am Abend davor umgeschmissen wurde… 😉

              • YDU schreibt:

                Du meinst allen Ernstes, der Typ trommelt blindwütend in der Gegend rum, weil ihm die leere Fee fehlt? Eine unheimliche Liebesgeschichte, die darauf warten musste, dass die Weisen von WP 1 und 1 zusammenzählen! Fassungslos sitze ich vor dem Monitor und staune in tiefer Demut …

              • ausgesucht schreibt:

                … ist denn nicht ‘ungestillte Sehnsucht’ eine starke Triebfeder, vielleicht die stärkste von allen??? 😉

  3. YDU schreibt:

    Die Sehnsucht nach Leere übermannt mich gerade, sie treibt meine Triebe – die Triebfeder treibt doch die Triebe? – in völlig leere Bahnen und natürlich ist das die stärkste Triebfeder …

    • ausgesucht schreibt:

      Da bin ich mir gar nicht so sicher, ob die ‘Triebfeder’ die ‘Triebe’ wirklich treibt. Rein alliterativ gesehen sicherlich schon. Doch gerade die ‘stärkste Triebfederkitzelt „nur” ganz federleicht oder – ich verwechsele das immer – federt sie die Triebe (ab oder an)? 🙂

      • YDU schreibt:

        Ganz schön triebhaft dieser Kommentar! Da wird gefedert, gekitzelt, getrieben und alles dreht sich um die Triebe, die nun plötzlich alliterativ gesehen werden … Es bleibt die Frage, ob das, was uns treibt, die Triebe oder die Treiber sind?

        • ausgesucht schreibt:

          Hoffentlich sieht es Rasterfahndung nicht auch so, was Du da gesagt hast: »Ganz schön triebhaft dieser Kommentar!« Nicht, daß die „Sitte” plötzlich triebhafte Triebe im Getriebe vermutet… 😉

          Und was die letztgenannte Frage angeht, treiben mich die Triebe zu dieser Vermutung:
          Die Triebe sind die Treiber, wegen der triebhaft getriebenen Triebe der Teiber. Ist doch simpel, oder? 😉

  4. YDU schreibt:

    Ohne Relativität macht es einfach keinen Spaß! Oder handelt es schon wieder um einen Trieb? Sollte die Relativitätstheorie ebenfalls ein Ergebnis der Triebe sein? Vertrumpt noch mal, himmlicher Geigenbogen … 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Nicht Relativitätstheorie, sondern Relatriebitätstheorie muß es heißen! 😀

      • YDU schreibt:

        Einstein hatte ja ein feines Händchen für die Damenwelt, er wollte sich vermutlich durch die korrekte Bezeichnung nicht outen! 😉

        • ausgesucht schreibt:

          Am Ende stellt sich raus, daß es bei der R.-Theorie immer nur um Anzüglich-Amouröses geht:

          • L =L (v) (phys.: Relativbewegung mit v läßt Längen L verkürzt erscheinen):
            gemeint ist: Wer im Netz der Liebesgötter gefangen ist, dem erscheinen auch längste Distanzen wie Katzensprünge, die im Liebestaumel wie im Nichts zu überbrücken sind.
          • t =t (v) (phys.: Relativbewegung mit v läßt Zeitspannen t gedehnt erscheinen):
            gemeint ist: Wer im Netz der Liebesgötter gefangen ist, dem dehnen sich die Zeiträume bis zum Wiedersehen mit dem Objekt der Anschmachtung ins Unendliche.
          • m =m (v) (phys.: Relativbewegung mit v läßt Massen m erhöht erscheinen):
            gemeint ist: Das Gewicht einer Liaison erscheint umso größer, je rasanter sie sich entwickelt (und umgekehrt).
          • E =m ·c² (phys.: Energie E kann als trägmassig m angesehen werden etc.):
            gemeint ist: Wer im Netz der Liebesgötter gefangen ist, darf sich (später, möglicherweise viel später) nicht wundern, daß die Menge Energie, die aufgewandt wurde, um die Liaison am Rennen zu halten, letztlich nur eine Masse Probleme hervorgebracht hat.

          🙂

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