Filosofie mit Ankündigung II

So seltsam es klingen mag, aber ich bin noch immer bei der gedanklichen Vorbereitung eines Artikels, der die im Textschnipsel vom 22. Mai 2017 hingeschlenzte Behauptung illustriert, Zeitarbeit sei eine moderne Form der Sklaverei. Dabei ist es keinesfalls an dem, daß ich um Argumente ringen würde, nein, nur um eine griffige Darlegung der längst herauspräparierten Argumente. Diese ist erforderlich, um mir selbst treu zu bleiben (vgl. hier).
Letztlich wird es um den Marxschen Zynismus um den „doppelt freien Lohnarbeiter” gehen, gehen müssen: ‘frei von Produktionsmitteln’ (rational) und ‘politisch frei’ (ach, wie zynisch). Doch sind denn beide Seiten, die rationale wie die zynische, noch zeitgemäß?
*grübel*

Advertisements

Über ausgesucht

…desillusioniert
Dieser Beitrag wurde unter konkret, Realität, zeitlos, Zweifel abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

10 Antworten zu Filosofie mit Ankündigung II

  1. wol schreibt:

    Mal ganz anders denken ist sicherlich nicht schlecht.

  2. YDU schreibt:

    Filius und Sofie kündigen an: Die verlorenen Textschnipsel müssen um jeden Preis wieder in ihren Besitz gelangen, da die darauf hingeschlenzten Behauptungen von Marx nicht gutgeheißen würden, von den Sklaven vermutlich fehlinterpretiert werden, da die präparierten Argumente aus einer anderen Zeitlinie stammen! Klingt etwas zyrationalistisch, wenn ich es recht betrachte – oder habe ich wieder einmal alles ein wenig falsch verstanden?

    • ausgesucht schreibt:

      Da ich weiß, daß ich nicht weiß, weiß ich, daß ich nicht wissen kann, ob Du irgend etwas falsch verstanden hast. 😉
      Doch zugleich weiß ich auch, daß es praktisch (vielleicht sogar absolut) nicht möglich ist „alles ein wenig falsch verstanden” zu haben. Tja, da wirst Du wohl auf einen Textschnipsel vom Filius Sofiens warten müssen…

  3. YDU schreibt:

    So drehe ich nun das Däumchen und warte bis das Schnitzel durch ist! Aaaaach, meinte natürlich Schnipsel, es ist wie verhext …

    • ausgesucht schreibt:

      Ist das nicht paradox: Je mehr ein Schnitzel geschnitzelt wird, desto weniger ist es ein Schnitzel. 😉

      • YDU schreibt:

        Vor allem bekommen die Schnipselschnitzel neue Namen, hinter denen man nicht einmal mehr erahnen kann, was das vorher gewesen sein könnte! So wünsche ich Dir viel Glück beim Zusammensetzen der Schnipsel und warte geduldig …

        • ausgesucht schreibt:

          Aber sicher gibt es dann einen neuen Namen, es muß ihn sogar geben. Sagen wir: Schnitzelsüppchen. Oder so ähnlich.
          Ich wollte schon immer mal sehen, wie man ein Wiener Schnitzel aus der Schnabeltasse trinkt. 😉
          Andererseits dürfte diese Form der Schnitzelkonsumption durchaus Einluß auf den Sprachgebrauch haben: Abwarten und Schnitzel trinken. 😆

ein Kommentar ist hier möglich:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s