andere Mittel

Wie wäre wohl zu falsifizieren, daß der Tod lediglich die Fortsetzung des Lebens mit anderen Mitteln ist?

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…desillusioniert
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8 Antworten zu andere Mittel

  1. Chantao schreibt:

    Oft wird in Spekulations-Religionen sowieso das irdische Leben sozusagen als Trainingsfeld für ein menschlich-derzeit-nichtvorstellbares Allbewußtsein als dessen Teilaspekt wir uns betrachten würden dargestellt. Was wir Menschen in unserem begrenzt-begrifflichen Kontext als Leben betrachten gibt es vielleicht in Wirklichkeit gar nicht. „Falsifizieren“ wäre in jenem zitierten Kontext wahrscheinlich gleichbedeutend. 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Letzteres erscheint sinnvoll; es ist also durchaus rational, es so anzunehmen. Und auch hier: Mit voller Absicht (und nach reiflicher Überlegung) habe ich das Verb ‘falsifizieren’ anstelle von ‘verifizieren’ verwendet. Warum? Wohl aus den von Dir gemutmaßten Gründen… 🙂

  2. Der Zyniker schreibt:

    Gemessen aber an der Ewigkeit gibt es keine menschlichen Worte oder gar Buchstaben 😉 Denke ich mal, wissen kann ich es aber nicht 100-Prozentig, das stimmt schooon. 😉

    • ausgesucht schreibt:

      W a s i s t d a s, E·w·i·g·k·e·i·t (vgl. hier)?

      • Chantao schreibt:

        Ja, der angegebene Link bringt es zum Ausdruck; aber da wir wie Milben auf einem Blatt Papier sind, wollen wir es uns nun angedeihen lassen, doch wieder zu bewerten, ob etwas richtig oder falsch ist, wie auch immer, hauptsache es herrscht das Bewusstsein in uns, dass wir zeitgeschichtlich oft nicht auf dem richtigen Dampfer sind.

        EWIGKEIT ist ja nun auch nur solch ein Gedankenkonstrukt, das wir anwenden, wenn wir ausdrücken, das es Dinge zu geben scheint, die außerhalb unserer Lebeserwartung sind. Man darf da jetzt auch nicht vom Hundersten ins Tausendste gehen, sonst brummt einem der Schädel, auch in Anbetracht des sommerlichen Klimas derzeit.

        • ausgesucht schreibt:

          Gut gebrüllt, Löwe. 🙂

          • „Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.“
            Leben und Tod sind ein „ewiges“ Zusammenspiel. Altes muß sterben, damit Neues entsteht.

            • ausgesucht schreibt:

              Woher nahm Marc Aurel die Gewißheit, daß das „Gar nicht erst mit dem Leben zu beginnen”, womit weniger das biologische Leben als eher die humane Entfaltung gemeint sein dürfte, fürchterlicher sein soll als der Ruhezustand nach dem Ende des biologischen Lebens? Warum sollte der eine Ruhezustand anders bewertet werden als der andere?

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