beruflich umdenken

Manche Einsichten brauchen lange, seeehr lange, bis sie sich aus dem Unterbewußten ins Bewußtsein gequält haben. Da praktisch alle Vorgänge in der Natur reibungsbehaftet sind und/oder spontan ablaufen, strebt die Entropie einem globalen Maximum zu, zumindest in unserer uns derzeitig zugewiesenen Ecke des Universums (vgl. hier).
Wie kann man unter dieser Ägide auf das hohle Brett kommen, eine verläßliche Zukunft in einem Berufszweig anstreben zu wollen, der lokal (= Team, Abteilung etc.) die Entropie dauerhaft zu senken sucht, seien es Bewertungsmodelle (die Ordnung schaffen) oder effizienter gestaltete Prozesse oder was auch immer?
Ist denn das Einzige, was beruflich nicht wider die Natur ist, nicht das Praktizieren von Tätigkeiten, die Entropie-Migration (und damit ein lokales Absenken der Entropie) möglichst vermeiden? Sagen wir: Putzkraft, Wasch- oder Bügelengel, die gute Seele in einem Bestattungsinstitut…
Manche Einsichten brauchen etwas länger, aber ich werd‘ gleich mal mein Suchprofil auf einschlägigen Jobportalen naturgerechter gestalten. 👿

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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