eine Notlösung als Notlösung

Wenn ich den Zeitarbeits-Recruiter richtig verstanden habe, gibt es beim aktuellen Auftraggeber personellen Notstand der heftigsten Art. Wirtschaftlicher Sparzwang hat die Personaldecke extrem ausgedünnt, ein offenkundig (hm, naja, wie soll ich sagen) atypischer Führungsstil trug ein weiteres Scherflein bei.
Nun ruhen alle Hoffnungen auf einer Notlösung, die darin bestehen soll, daß die mittelfristige Risikoplanung durch einen Zeitarbeiter durchgeführt und verantwortet(!) werden soll, während der bislang verantwortliche Referent schnell mal die Flatter macht.
Ist doch nicht so tragisch! Da ist doch eine gepflegte Übergabe vorgesehen, oder nicht?
Ganz genau: oder nicht. Hätte Karl Eduard ein solches Geschäftsverhalten auch nur ansatzweise skizziert, niemand, wirklich niemand hätte ihm Glauben geschenkt…

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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6 Antworten zu eine Notlösung als Notlösung

  1. Pfeffermatz schreibt:

    Ist ja genau wie bei uns: wir sparen seit Jahren sehr erfolgreich Personal, bauen richtig gut ab… dafür beschäftigen wir Unmengen an Externen. Häh?

    • ausgesucht schreibt:

      … irgendwann wird jemand um die Ecke biegen, ganz bedeutungsvoll gucken und salbungsvoll verkünden, was Leute mit dem Ohr an der Masse längst am eigenen Leib erfahren haben: Am falschen Ende und zudem noch maßlos sparen, rächt sich. ^_^

  2. Bert schreibt:

    Ach, „Übergaben“ werden doch allgemein zu sehr überbewertet. Schließlich „wächst man an seinen Aufgaben“, auch an denen, von denen man gar nicht weiß, das sie einem gehören.

    • ausgesucht schreibt:

      *hahaha* Ok, ein Mann mit Praxiserfahrung hat gesprochen. Prima! Nur niemand wird es hören wollen. Oder: hören vielleicht schon, aber nicht beherzigen wollen… 😉

  3. Tom Hansmann schreibt:

    Flache Hierarchien führen häufig zu dysfunktionaler Führung, mir ist unlängst wieder jemand untergekommen, von dem ernsthaft erwartet wird, 65 Menschen direkt zu führen. Flacher geht´s dann nimmer, und damit ist nicht nur die Hierarchie gemeint, sondern auch das in der Organisation/an der Organisationsspitze vorherrschende Denken (oftmals durch Externe noch bestärkt oder sogar angeregt).

    • ausgesucht schreibt:

      Hach, der von Dir herausgearbeite Aspekt gefällt mir: Flache Hierarchien haben ihren Namen wohl gar nicht so selten von der vorherrschenden Denktiefe.
      Vielen Dank für diese Anregung. 🙂

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