Young Sheldon

Gestern habe ich mir mal eine – die erste? – Folge von Young Sheldon angesehen; ach nein, es war ja schon am Montag…
Ich sag mal so: Diejenigen Staffeln von TBBT, die in Einklang mit dem entstanden sind, was in der Physik Zeitstrahl genannt wird, sind nach meinem Geschmack von Mal zu Mal immer schlechter geworden. Das erweckte eine gewisse Hoffnung, daß in der entgegen­gesetzten Zeitrichtung kleine Schätze zu heben sein könnten. Vielleicht passiert das eines Tages dann auch, vielleicht sogar vor dem Datum, an dem die Mutterfolge (mit J. J. Parsons als Nebendarsteller) den Erzählstrang übernimmt. Allerdings steht zu befürchten, daß der cineastische Schatz der „small”-Bang-Theorie nach dem Oak Island-Modell gehoben wird, nämlich gar nicht.
Wegen der „Spannung”, die die oben genannte Folge von TsBT vermittelte, kann man über die Idee zu diesem Serienvorlauf vielleicht Folgendes sagen: Es war ein gähnialer Einfall.

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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6 Antworten zu Young Sheldon

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Davon habe ich nur den Trailer gesehen. Mir war sofort klar, daß ich das nicht sehen will. Der Versuch von mittelprächtig intelligenten Leuten, hohe Intelligenz auf Leinwand oder Bildschirm zu bringen, kann eigentlich nur scheitern. Ein Kratzen an der Oberfläche, ein paar an den Haaren herbeigezogene Lachsalven. Man kann natürlich sicher sein, daß das Publikum das oft ähnlich einfach gestrickt ist das erst mitkriegt, wenn den Machern die Ideen ausgehen. Etwas, was bei Sequels und vor allem Prequels mit wenigen Ausnahmen regelmäßig der Fall ist.

    Wie immer, wenn die „Traumfabriken“ etwas produzieren: Weit an der Realität vorbei. Geht das nur mir so, oder hatten Film und Fernsehen früher eine bessere Qualität und mehr Anspruch? Nach 20-jähriger, weitgehender TV-Abstinenz scheint mir, daß ein normal intelligenter Mensch nach ½ Stunde Hartz4-Vormittagsprogramm an galoppierender, irreversibler Gehirnerweichung leiden muß. Was wiederum den Zustand von Gesellschaft und Politik erklären könnte.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, daß der Film „Idiocracy“ prophetisch sein könnte.

  2. richardhorn1963 schreibt:

    Die Geschichte von Oak Island ist ja ein genialer Stoff. Davon hatte ich noch nie gehört! Danke für diese Entdeckung.

    Ich bin – muss ich zugeben – ein großer Fan von TBBT. „Young Sheldon“ fing eher weniger vielversprechend an… Naja, mal sehen. Ein paar Chancen gebe ich ihm noch.

    BAZINGA!

    • ausgesucht schreibt:

      Deinen Optimismus möchte ich haben! Die Charaktere sind doch seit x Folgen ausgereizt. Hat man nicht schon Kunstgriffe anwenden müssen, um noch eine profitsichernde Umdrehung an der Drehorgel hinzukriegen (pardon: noch eine Staffel). Ich denke da an Bernadette, Penny, Amy, Mary Cooper, Beverly Hofstadter. Haben die nicht allesamt (mindestens) eine Kehrtwende hingelegt? Und nun ist es Young Sheldon, der meinen Optimismus bremst…

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