Chancengleichheit

Kann eine Unterlegscheibe, die darüber nachzudenken beginnt, daß sie – allein schon wegen ihres Namens – ein unterlegenes Dasein fristet, zu einer Überlegscheibe werden?

Advertisements

Über ausgesucht

…desillusioniert
Dieser Beitrag wurde unter kurz & gut abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

34 Antworten zu Chancengleichheit

  1. finbarsgift schreibt:

    Ja, wenn jemand sie zu einer solchen befördert und ummontiert.

  2. Härzenswort schreibt:

    Die Sprache will es ihr verwehren, aber ich denke, sie kann. Und vielleicht sollte sie auch 🙂

  3. Notwende schreibt:

    Nein. Die Scheibe ist eindeutig dem Proletariat zuzuordnen.
    Überdies wird eine solche Scheibe in Österreich als „Beilagscheibchen“ bezeichnet, was zwangsläufig dazu führte, dass man sie fortan als „Beischlafweibchen“ titulierte. Dennoch wird sie – wenn überhaupt! – nur von einer passenden Schraube als Sexualobjekt angesehen.

  4. Tom Hansmann schreibt:

    Ha! Ja, kann sie das, ich glaub schon, aber nur, wenn sie selbstbewusst ist! 😀

  5. Tom Hansmann schreibt:

    Schon, wenn man eine Überleg-scheibe werden mag, denk ich halt…

    • ausgesucht schreibt:

      … diesen „Geistesspagat” habe ich noch nie so recht verstanden: Woher weiß eine Person, die im „falschen Körper geboren” ist, daß sie eigentlich in einen anderen Körper gehöre? Handelt es sich dabei tatsächlich um Wissen(!) oder um Wunschprojektionen (die durchaus so weit forciert werden können, daß sie sich körperlich in Unwohlsein manifestieren können)? Und woher hat die Unterlegscheibe sowohl Ego als auch Selbstbewußtsein, um das Denkvermögen zu haben, eine Überleg-Scheibe werden zu können, wo das Überlegen erst die Überleg-Scheibe auszeichnet, nicht aber bereits die Unterlegscheibe?

      • Notwende schreibt:

        Wie haddadas eigentlich gemeint?
        Überlegscheibe wie „ich lieg‘ jetzt mal oben!“ oder wie „ich bin euch anderen Scheiben überlegen!“ oder eher etwas wie „ich bin eine Überlegscheibe, weil ich überlege!“…

        • ausgesucht schreibt:

          Ganz ehrlich? Überleg-Scheibe im Sinne von ‘überlegende Scheibe’. Aber ich finde die in den Kommentaren offenbar gewordene Ambiguität einfach entzückend, wenngleich ich als Gegenstück zur Unterlegscheibe die Drauflegscheibe präferiert hätte… ^-^

      • Tom Hansmann schreibt:

        Jedenfalls ist das Feststellen einer Soll-Ist-Diskrepanz seitens der Unterlegscheibe erforderlich, es muss meiner Meinung nach also entweder schon zumindest eine Überlegscheibe existieren, zumindest aber die Idee der Existenz einer solchen. Mit anderen Worten: Ohne Lösungsidee kein Problem…

        • ausgesucht schreibt:

          Das gefällt mir: Zuerst waren die Lösungsansätze da, also zuerst sind sie erfunden worden. Dann hat man sich Gedanken gemacht, welches Problem – sofern mal eines gefunden wurde – mit welcher Lösungsidee akademisch in die Knie oder auf irgendwelche Lehrbuchseiten gezwungen werden könne. Oder wie der Problem-Dispatcher sagte: Wenn das die Lösung sein soll, fordere ich umgehend mein Problem zurück. 🙂

          • Tom Hansmann schreibt:

            Ja genau! Und jemanden sein Problem zu nehmen ist ein Eigentumsdelikt;-)

            • ausgesucht schreibt:

              … aber geteiltes Leid ist doch doppelte Freude (oder wie das heißt). Also darf man jemandem nicht das ganze Problem [weg]nehmen, sondern nur ein Teilproblem, damit dieser Jemand vor lauter Freude auf sein Klagen verzichtet?! 😉

              • Tom Hansmann schreibt:

                Zu bedenken ist jedoch a) dass geteiltes Leid doppeltes Leid sein kann und b) es durchaus erstrebenswert sein kann, klagen zu lernen, ohne dabei zu leiden…

              • ausgesucht schreibt:

                Ich bin, um ganz ehrlich zu sein, in keiner Weise davon überzeugt, daß persönliches Leid überhaupt teilbar ist. Allerdings kann man der durch persönliches Leid gequälten Seele wohl etwas Linderung zukommen lassen, indem man ihr erlaubt, nach Empathie zu heischen…

                Allerdings stimme ich zum Punkt b) in gewissen Grenzen denn doch zu: Es ist ein Lebenskonzept erstrebenswert, das Leidensdruck weitgehend minimiert. Doch frage ich mich, ob Klagen (das andere, nicht das juristische) ein probates Mittel dafür sei.

ein Kommentar ist hier möglich:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s