Luv & Lee

Welcher Grund könnte verantwortlich dafür sein, daß sich Raucher (auch eDampfer sind Raucher!) prinzipiell auf die Luvseite einer nichtrauchenden Menschenansammlung stellen, wo auf Lee meistens doch Platz genug wäre, damit die Dunstschwaden von den anderen weg, statt zu ihnen hin ziehen?

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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28 Antworten zu Luv & Lee

  1. Notwende schreibt:

    Murphy’s Law 🤔
    Meine Frau ist auch Nichtraucher und beobachtet denselben Effekt bei mir.

    • ausgesucht schreibt:

      In der Tat, den Begriff „Murphy’s Law” habe ich im internen Link obigen Artikels verwendet. ^_^
      Wahrscheinlich handelt es sich aber im wesentlichen um einen Wahrnehmungs-BIAS. Sicherlich nimmt man lee-stehende Smoker seltener wahr als luv-stehende, nicht wahr? 😉

      • Notwende schreibt:

        Auf alle Fälle! Wobei… wenn man genauer drüber nachdenkt, ist doch das ganze Murphy’s Law im Grunde „nur“ ein Wahrnehmungs-bias.
        Es stellt sich halt nur die Frage, wie weitreichend bzw tiefgreifend diese einseitige Wahrnehmung ist. Ich nehme mal an, dass sich dieses Phänomen auf alle Lebensbereiche und auch soziale Interaktionen erstreckt.

        • ausgesucht schreibt:

          Also zum Stichwort „Wahrnehmungssubjektivität” gehe ich voll und ganz mit. Hingegen bereitet mir die Vermutung, bei Murphy’s Law könne es sich auch um einen Wahrnehmungs-BIAS handeln, einiges Unbehagen. Das Spannende ist ja gerade, daß der Negativ-Ausgang einer 50:50-Situation statistische Dominanz hat (sprich: Es wird meistens schiefgehen). Wie es der Zufall will, habe ich vor rund einem Jahr hier einen Artikel zu Murphy’s Law fallengelassen…

          • Notwende schreibt:

            Danke für den Hinweis auf deinen anderen Beitrag, den ich auch gleich gelesen habe. Nun, ich bin Stahlbau-Techniker (was man früher einfach als Schlosser bezeichnete) und sehe bei den „Gesetzmäßigkeiten“ keine solchen. So wird ein Rohr nach dem Kürzen nur dann zu kurz, wenn man nich gewissenhaft genug arbeitet. Tut man das, wird dieser Fall auch nicht eintreten.
            Ein Murphy fällt mir ein:
            „Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Butterbrot mit der Butterseite nach unten auf den Teppich fällt ist direkt proportional zum Wert des Teppichs“ – je teurer der Teppich, umso höher die Wahrscheinlichkeit der „fettigen Landung“ des Butterbrotes.
            Über einen Teilaspekt dieses Gesetzes haben sich tatsächlich vor Jahren einige Wissenschaftler Gedanken gemacht und entsprechende Tests unter Laborbedingungen durchgeführt.
            Das Ergebnis ihrer Untersuchungen fand ich sehr interessant, weil einleuchtend:
            In westlichen Kulturen ist die Wahrscheinlichkeit einer fettigen Landung tatsächlich höher. Das ist der durchschnittlichen Bauhöhe der Esstische geschuldet, die einem Butterbrot die Möglichkeit geben, eineinhalb Umdrehungen zu machen, bevor es landet.
            Asiatische Tische sind deutlich niedriger und erlauben dem Butterbrot nur eine volle Umdrehung.
            Dass der Wert des Teppichs einen Einfluss auf den Ausgang der Experimente gehabt hätte, war diesen Ausführungen nicht zu entnehmen, womit ich mich bei meiner vorher aufgestellten Behauptung bestätigt sehe 😊

            • ausgesucht schreibt:

              Ach menno, die Rohr-kürz-Geschichte gehört in folgenden Kontext: Du kaufst Dir ein Stück Rohr (oder Gardinenstange oder irgendwas nicht Zusammenrollbares) im Baumark. Ins Auto paßt es in voller Länge nicht, also wirst Du ein Stück absäbeln, nach Augenmaß, versteht sich. Und nun kannst Du Dich nach Murphy darauf verlassen, daß keiner der beiden Abschnitte noch zu gebrauchen sein wird. Mit Messen hat der Punkt 2 so gar nichts zu tun.
              Wie auch Punkt 1. Man nimmt ja nicht Maß und berechnet vorher die Flugbahn des fallengelassenen Werkzeugs, es fällt halt – und wird maximalen Schaden stiften…
              Im übrigen gehört das fallende Butterbrot zwar nicht(!) zum Murphy, kann aber in guter Näherung durch eben jenen Punkt 1 erfaßt werden.
              Aber, große Steigerung, das Butterbrot fällt immer auf die Butterseite (im übrigen ist ‚immer‘ unabhängig von Tischhöhen) und Katzen fallen immer auf ihre Pfoten. Wie aber geht das Experiment aus, wenn man einer Katze ein Butterbrot so auf den Buckel bindet, daß die Brotseite am Fell anliegt, und das Butterbrot-Katzen-Paket fallen läßt?

              • Notwende schreibt:

                LOL!!!
                Die Katze wird wahrscheinlich eine elegante Rolle machen, um dann – auf vier Beinen stehend – die Butter vom Teppich zu lecken.

              • ausgesucht schreibt:

                Eine überraschende Idee. Laß sie uns zu Geld machen – ein spezieller Staubsaugeraufsatz, um z. B. Fettflecke aus dem Flokati zu bürsten (echt biologisch abbaubar, der Bürstenaufsatz…) 😉

              • Notwende schreibt:

                😱FLOKATI?😱
                Sag‘ bloß, die kommen jetzt wieder in Mode!
                In den späten 70ern hatte ich ein traumatisches Erlebnis mit einem lebendig gewordenen Flokati.
                Nein, ich meine jetzt nicht diese Gattung Hund, bei der man kaum erkennen kann, wo vorne und wo hinten ist…
                Es war ein Hauhalt mit einer Katze.
                Einer Katze, die zu entflohen schier unmöglich war, da der Flokati diesen Biestern als Hauptquartier diente…
                Katzen & Flokati geht gar nicht…

              • ausgesucht schreibt:

                Nein,nein, den Flokati habe ich nur in den Kommentar verbannt, weil mir keine andere Teppichmarke eingefallen ist, die ohne Erklärschnörkel in aller Breite bekannt sein dürfte…
                Hm, naja, wenn Flokati & Katzen nicht harmonieren, dürfte der Business-Plan schon mal hinten runterfallen – aus der Traum von der Millionenschwemme. 👿

              • Notwende schreibt:

                Nein, ganz im Gegenteil: Katzen und Flokati harmonieren recht gut – und Mittler sind die Flöhe. Ein perfektes Biotop!
                Flohkati 🤪

              • ausgesucht schreibt:

                Gerade, als ich meinen Teppich staubsaugte, bröselte mir der Gedanke „Flokati = Floh·Cat·ih” durch den Denkhügel. Aber Du warst schneller. Es geht also nichts über ein gerüttelt Maß an Erfahrung, nicht wahr? 😀

  2. Härzenswort schreibt:

    Da kann man machen was man will. Selbst wenn sie versuchen, sich auf die Leeseite zu stellen, dreht der Wind immer gleich mit.

  3. richardhorn1963 schreibt:

    Ich denke, die Wahrscheinlichkeit für Raucher auf der Lee-Seite ist ungefähr gleich der Wahrscheinlichkeit für Raucher auf der Luv-Seite.

    Aber nur in einem Fall fallen sie störend auf.

    Das ist wie mit Ampeln, die irgendwie immer rot anzeigen. An den grünen fährt man eben einfach so vorbei…

    • ausgesucht schreibt:

      Ist wohl so, da hätte ich auch selbst drauf kommen können, so ganz ohne eigenes Automobil aber immerhin radelnd (und jede Ampel mißachtend). ^^

  4. schlingsite schreibt:

    Ausschlaggebend ist wohl die bessere Luftqualität verbunden mit dem für chemische Prozesse notwendig höherem Sauerstoffgehalt.

    • ausgesucht schreibt:

      Prima Idee! Damit sich das Aroma der Glimmstengel so richtig entfaltet, muß die Umgebungsluft möglichst rein und sauerstoffhaltig sein, jedenfalls nicht CO2-verseucht von der Atemluft der nichtrauchenden Meute, die sich doch allzu gern in rücksichtloser Weise bei Luv aufbaut… 😛

  5. lawgunsandfreedom schreibt:

    Das ist ein noch unentdecktes Naturgesetz. Ich habe schon oft erlebt, daß der Wind dreht, wenn man sich als Nichtraucher in der Nähe eines Rauchers befindet. Man kriegt den Rauch als Nichtraucher immer ins Gesicht.

    • ausgesucht schreibt:

      Das Gesetz müßte mal dringend erforscht werden. Vielleicht ist es dasselbe, das mir den Gegenwind immer(!) aus der Richtung beschert, in die ich zu radeln beabsichtige? ^_^

      • lawgunsandfreedom schreibt:

        Vermutlich so ein obskurer Unterbereich der Thermodynamik, der was mit Quanten und Schmetterlingen zu tun hat.

        • ausgesucht schreibt:

          Nee, da stimmt was nicht: Schmetterlinge müssen vor dem Flug, also um überhaupt starten zu können, ihre Quanten ausziehen. Deswegen heißen solche Quanten auch Hemmschuhe…
          Weitere Vorschläge?! ^_^

          • lawgunsandfreedom schreibt:

            Wer sagt, daß Schmetterlinge fliegen müssen, um mit den Flügeln zu schlagen? :mrgreen:

            • ausgesucht schreibt:

              Touché! ^_^

              Da war ich ja völlig auf dem Holzweg (mit oder ohne Quanten). Aber Du hast ja völlig recht, sie müssen beim Flügelschlagen auf der Erde bleiben, damit die Wirkung verstärkt wird. Ohne Quanten würden sie ja viel leichter abheben, aber mit Quanten müssen sie ackern und so richtig Wind machen mit ihren kurzen Hemdchen. 😉

  6. YDU schreibt:

    Smoker will doch nicht als Egoist in Verruf geraten: Geben ist seliger oder so …

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