Betrug am Kunden

Hier mal ein Bild für Genießer. Nein, nicht Genießer des Honigs sind gemeint, sondern Genießer der Unverschämtheit, mit der Kunden betrogen werden.
Schon gesehen? Das Photo belegt, daß ½ kg Honig zu einem Preis von 3,99 € verscherbelt wird, die Hälfte davon aber gerade einmal zu einem 17,5 % geringeren Preis. Häh!?!
Nun mag es ja sein, daß es einen erheblichen Aufwand bedeutet, jeder dritten Biene, die das kleine Glas anfliegt, um das klebrige Zeug in selbiges zu kotzen, das später als goldklarer Honig verkauft werden soll, zu sagen, daß sie sich gefälligst in das doppelt so große Glas zu übergeben habe. Aber ein genauerer Blick auf die Zahlen offenbart, daß pro Kubikzentimeter Verpackungsmaterial (im wesentlichen Glas) 0,22 € als Kosten aufgerufen werden, pro Kilogramm Honig hingegen -11,15 €. Achtung, genau geschaut! Da steht ein Minus vor dem Honigpreis. Man bezahlt beim Erwerb eines Honigglases nicht für den Inhalt, man erhält(!) stattdessen eine Geldsumme, die aber für den Verpackungspreis mehr als aufgefressen wird.
Kurz: Beim oben gezeigten Honigpreis bezahlt man die Verpackung, nicht den Inhalt!

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Über ausgesucht

…desillusioniert
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9 Antworten zu Betrug am Kunden

    • ausgesucht schreibt:

      Tja, ich gebe es zu: Ich habe es verabsäumt, bei einem twitternden(?!) Philosophiegott *gröl* auf Knien rutschend um die Genehmigung zu betteln, einen Artikel veröffentlichen zu dürfen. Mea maxima culpa! Das dürfte an meinem ‘allzu wenigen Verstand’ liegen… :/

  1. Ossiblock schreibt:

    Danke für den Beitrag. (Und nicht auf die anderen Klicks achten.)
    Als Nicht-Honig-Käufer war mir das unbekannt – aber es ist schon komisch, wenn man die Kilo-Preise vergleicht. Nun werde ich mal bei anderen Produkten darauf achten.

    [Und: Ich lasse Kommentare, die nur dumm sind, unveröffentlicht. Die ganz dummen haben immer eine Chance. Georg ist jemand, der durch die einfache Dummheit andere Leser vergrault. Ein oberdummer Kommentator dagegen zieht Leser an.]

    Beste Grüße 😉

    • ausgesucht schreibt:

      Danke für den Kommentar (und nicht nur für diesen).

      Ich habe bisher kaum Augenmerk auf die Tara-Preise gelegt, aber das oben gezeigte Beispiel brüllte förmlich um Aufmerksamkeit.
      Und Honig kaufe ich am liebsten direkt beim Imker… 🙂

      Aber das Thema „Kommentar-Zensur” finde ich spannend. Ich bemühe mich, alle Kommentare gelten bzw. zumindest stehen zu lassen. Kategorische Ausnahmen sind solche mit beleidigendem Impetus oder Diffamierungen. Ansonsten gehe ich (bis zum Beweis des Gegenteils) davon aus, daß ich einen Kommentar, der mir dümmlich erscheint, vielleicht nur wegen meiner eigenen Dummheit nicht gebührend würdigen kann… ^_^

  2. Ossiblock schreibt:

    Ergänzung:
    Ist das bei anderen Produkten auch so extrem? Fast das Doppelte für eine kleinere Abfüllung bezahlen?

    Ein hochinteressantes Thema, da es die spärliche Intelligenz und Logik des Max Mustermann beleuchtet.

    • ausgesucht schreibt:

      … werde ich in der Tat ab jetzt etwas genauer beachten. Kleine Unterschiede erscheinen mir durchaus plausibel (erhöhte Aufwände für Verpackung oder auch Logistik), aber jetzt interessiert mich tatsächlich, welche Abgründe in diesem Zusammenhang zu entdecken sein werden. 😉

  3. georgreischel schreibt:

    Das bezog sich auf das „philosophieren mit dem Taschenrechner“, weil das bei meinem Thema eine Zeit lang tatsächlich so war.

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