Bücher

… sind schon interessante Objekte: sie nehmen sich durchaus schmückend in der Schrank­wand aus, können aber auch ein beschädigtes Sitzmöbel vorteilhaft unterstützen ;-).
Sie kitzeln aus klugen Köpfen Aphorismen hervor: »Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen, und es klingt hohl, ist das allemal im Buch?« (Georg Christoph Lichtenberg * 1742, † 1799) und ängstigen so manchen Vorurteilsträger.
Mir gelten Bücher als alte Bekannte – mit manchen habe ich mich sofort angefreundet, dennoch entdecke ich selbst nach Jahren noch Neues und Unbekanntes. Andere haben mir absolut nichts zu sagen, sie reden einfach nicht mit mir. Einige verweigern mir tiefere Einsichten, von anderen möchte ich mir lieber nichts sagen lassen.

Und wenn man keine eigenen Gedanken entwickeln möchte, hilft oftmals gutes Zitieren (aber bitte korrekt 😀 ), um den Status des vielseitig Ungebildeten aufrechtzuerhalten:

die Liste wird schrittweise erweitert

19 Antworten zu Bücher

  1. Bienemaja schreibt:

    hallo, danke fürs LIKE
    kennst Du den Kindle
    den hab ich zu Weihnachten verschenkt
    mein Sohn ist begeistert.. Den Kindle gibts bei Amazon, die Bücher kann man sich dort direkt
    downloaden, viele kostenfrei. Der Kindle speichert bis zu 2.400 Bücher.
    Wenn man natürlich das Papier fühlen will, ist das Lese und Speichergerät nicht geeignet.

  2. stkarg schreibt:

    Danke für die Liste! Es war noch etwas dabei, das interessant klingt, aber mir leider noch unbekannt ist. Ein Zustand, den man glücklicherweise ändern kann.

    • ausgesucht schreibt:

      Na, hoffentlich wirst Du nicht enttäuscht sein. 🙂
      Buchempfehlungen aus einem „Katalog“ sind mindestens so heikel wie Schuh- oder Klamottenkauf aus dem Katalog, wenn nicht noch viel komplizierter. Papier ist schließlich geduldig… 😉

      • stkarg schreibt:

        Kein Problem. Ich bin ein anspruchsloser Mensch mit geringen Erwartungen. Man muss sich seiner Umwelt anpassen, wenn man überleben will, sagt Darwin. 😉

        • ausgesucht schreibt:

          Geht nicht beides, sich den Zwängen der Umwelt anpassen und Ansprüche haben? 😉

          • stkarg schreibt:

            Ich dachte, dass Beliebigkeit und Niveaulosigkeit Zeitgeist sei und wollte nicht unnötig auffallen. In diesem Zusammenhang wird es schwierig mit der Vereinbarkeit. Aber mal sehen, was sie dennoch machen lässt . Ich bemühe mich. 😉

            • ausgesucht schreibt:

              So ganz bin ich mir nicht sicher, ob unser Zeitgeist durch „Beliebigkeit und Niveaulosigkeit“ gut beschrieben ist. Das alles hängt doch letztlich sehr von den Maßstäben ab: was mir Belanglosigkeiten auf niedrigstem Niveau sind, können für andere bedeutungsvoll sein. Aber sowas von! Beispielsweise ob Kandidat X oder Kandidatin Y die Casting-Show (gibt es etwas Höheres?) gewinnt, ist beileibe nicht beliebig – zumindest weder für X noch für Y… 😉

              • stkarg schreibt:

                … und ist es nicht schrecklich, dass die Casting-Show nicht den Ruhm und die Anerkennung bringen, wie so sehr erhofft? Menschen werden verheizt, industriell ausgebeutet – und wenn sie nur lächerlich gemacht werden und andere sich dadurch erhöht fühlen, ist es noch das geringste Übel, das passieren kann … Aber ja, Maßstäbe können definitiv auf unterschiedlichem Niveau sein und was uns eventuell so erstrebenswert erscheint, weil es uns als erstrebenswert eingeredet wurde, hat am Ende keinen bleibenden Wert – und das ist nicht relativ (!), denn wir werden es zu spüren bekommen. Die Crux an der Sache ist, dass, wenn wir die Werte schon falsch eingeschätzt haben, wir hinterher nicht die leiseste Ahnung haben, warum alles im Leben schief gegangen ist. (Sorry, wollte die Bücherlisteseite nicht zur Diskussionsseite umfunktionieren 😉 – ist aber ein spannendes Thema …

              • ausgesucht schreibt:

                Sehr wohl! 🙂
                Das ist allemal ein spannendes Thema 😉

  3. Bibo59 schreibt:

    Kennst Du Bookcrossing?
    A propos Kindle: Neulich gab es den ersten Eintrag eines glücklichen Finders für ein freigelassenes Buch, der sinngemäß so lautete: „Ich fand dieses Buch nachdem mein Kindle zusammengebrochen ist. Es rettete mir den Tag.“
    Offensichtlich ist bei den ersten Kindles die Garantiezeit abgelaufen.

    • ausgesucht schreibt:

      Nee, kenn‘ ich nicht; werd‘ ich aber nachher gleich googeln. 🙂
      Und Bildschirmlesen mag ich nicht, ich brauch‘ das Knistern und Rascheln von Papier (aber nicht als elektronisches Imitat)… 😉

  4. lawgunsandfreedom schreibt:

    Hm … sogar mein Lieblingsautor Heinlein ist dabei. Und natürlich Vonnegut. Den müsste ich mal wieder lesen. Den hab‘ ich mit 16 bestimmt noch nicht wirklich kapieren können – Heinlein auch nicht. Mir ist erst sehr viel später aufgegangen, was in seinen sehr unterhaltsamen Romanen so alles unter der Oberfläche steckt.

    • ausgesucht schreibt:

      Mir will scheinen, daß ein jeder eine ähnliche Erfahrung macht – zumindest, wenn er im reiferen Alter noch immer (oder schon wieder) liest. Bei mir waren es in dieser Richtung gleich 3 Schlüsselerlebnisse: 1) Faust – ich habe erst mit ca. 25 bemerkt, daß er sich eigentlich doch soeben vergiften wollte… 2) Nathan der Greise Weise – die vielbejubelte Ringparabel hatte Lessing schlichtweg bei Boccaccio geklaut ausgeborgt… 3) Mario und der Zauberer, Schimmelreiter, Effi Briest … 😀

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